marktforschung.de: Rückblick auf 2025, Ausblick auf 2026 – Teil 1 „Die Lage ist besser, als viele von uns glauben“
marktforschung.de: Wie schaut die Branche auf 2025 zurück? Was war gut, was war schwer? Und was erwartet sie für das neue Jahr? Wir haben unter anderem bei GIM, StraightOne, survalyzer, (r)evolution, Quovadis, Bonsai, Produkt + Markt, INNOFACT, mindline und Sinus nachgefragt.
War 2025 ein gutes oder ein schlechtes Jahr für Ihr Unternehmen – und warum?
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Christian Thunig, Managing Partner von INNOFACT: Im abgelaufenen Jahr konnten wir unsere Marktposition gut behaupten. Wir haben grundsätzlich einen zufriedenstellenden Auftragseingang gehabt. Dafür sind wir sehr dankbar. Unsere Breite im Kunden-Portfolio erlaubt uns eine große Resilienz auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Gleichzeitig wünschen wir uns natürlich immer mehr Wachstum. Hier sind wir sehr optimistisch, dass das kommende Jahr eine konjunkturelle Belebung bringen wird. Allein die Investitionen der Regierung werden im nächsten sicherlich Jahr Wirkung zeigen, auch wenn dann die Gesamtwirtschaft noch nicht über den Berg ist.
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Wenn Sie an 2025 denken: Was war beruflich das schönste Ereignis?
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Christian Thunig: Ein Highlight ist schwer zu nennen. Die Treue der Kunden ist hier sicherlich hervorzuheben. Die verlässliche Partnerschaft ist immer wieder bemerkenswert. Sprich: Auf der anderen Seite des Schreibtisches gibt es Menschen, die unsere Arbeit auch auf lange Sicht sehr schätzen. Wir stellen auch immer wieder fest, dass der Umgang seitens der Kunden in der Zusammenarbeit sehr wertschätzend und kollegial ist. Und das ist ein schönes Gefühl. Dafür setzen wir uns gerne täglich mit Freude ein.
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Wo standen Sie vor besonderen Herausforderungen – als Team oder persönlich?
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Christian Thunig: Die Herausforderungen sind sicherlich überall die ähnlichen: KI so in die Prozesse zu integrieren, dass sie den größten Nutzen und den größten Effekt entfalten. In diesem Zuge wird es spannend, welche Kompetenzen und Skills der Marktforschenden in Zukunft gefragt sind und welche Profile Institute entwickeln müssen. Diese Frage bewegt allerdings die Branche. Das haben wir nicht exklusiv.
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