ImmoScout24 Studie: Wohnkosten treiben viele Haushalte zum Sparen

dbn.at: Steigende Ausgaben für Miete, Energie und Kredite setzen viele Menschen in Österreich unter Druck. Laut einer aktuellen Umfrage schränken vor allem Mieter und Mieterinnen sowie Menschen zwischen 30 und 39 Jahren ihren Konsum, ihre Freizeit und sogar Urlaubspläne deutlich ein.
Die stark gestiegenen Wohnkosten der vergangenen Jahre verändern das Ausgabeverhalten vieler Menschen spürbar. Um Miete, Energiekosten oder Kreditraten bezahlen zu können, drehen viele Haushalte an anderen Stellen den Geldhahn zu. Nur 16 Prozent der Befragten gaben an, ihre Ausgaben derzeit überhaupt nicht einschränken zu müssen. Das geht aus einer Umfrage von ImmoScout24.at hervor, die vom Marktforschungsinstitut INNOFACT unter 535 Personen in Österreich durchgeführt wurde.

Besonders häufig wird beim Essen gehen oder Ausgehen gespart: 56 Prozent der Befragten verzichten hier nach eigenen Angaben. Auch Kleidung und andere Konsumgüter werden für viele zur Sparmaßnahme, 43 Prozent geben in diesem Bereich weniger aus. Auf Urlaube verzichten 39 Prozent zumindest teilweise.

Die Einschnitte reichen dabei weit in den Alltag hinein. 34 Prozent sagen, dass sie weniger Geld für Freizeitaktivitäten oder Hobbys ausgeben. 29 Prozent sparen sogar bei Lebensmitteln und Getränken. Rund ein Viertel reduziert außerdem Ausgaben für Einrichtung, Geschenke oder Mobilität.

Die Umfrage zeigt zudem Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Während 61 Prozent der Frauen angeben, beim Essen gehen oder Ausgehen zu sparen, liegt dieser Anteil bei Männern bei 51 Prozent. Auch bei Kleidung und anderen Konsumgütern ist die Zurückhaltung unter Frauen stärker ausgeprägt: 51 Prozent schränken sich hier ein, bei Männern sind es 34 Prozent.

Besonders groß ist der Druck bei Menschen, die zur Miete wohnen. Sie müssen deutlich häufiger an anderer Stelle sparen als Eigentümer und Eigentümerinnen. Während unter den Eigentümern und Eigentümerinnen 20 Prozent angeben, keine Anpassungen vornehmen zu müssen, sind es bei den Mietern und Mieterinnen nur 14 Prozent. Auffällig ist der Unterschied vor allem bei Lebensmitteln: 35 Prozent der Mieter und Mieterinnen sparen hier, bei den Eigentümern und Eigentümerinnen sind es 23 Prozent. Auch bei Kleidung und Freizeitaktivitäten liegt der Anteil der Sparenden unter Mietern und Mieterinnen höher.

Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle. Besonders betroffen sind der Erhebung zufolge Menschen zwischen 30 und 39 Jahren. In dieser Gruppe reduzieren 66 Prozent ihre Ausgaben für Essen gehen oder Ausgehen, beim Urlaub liegt der Anteil mit 50 Prozent ebenfalls besonders hoch. Aber auch junge Männer und junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren schränken sich häufig ein, etwa bei Freizeitaktivitäten oder beim Ausgehen.

Weniger stark betroffen zeigt sich hingegen die Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen, die in mehreren Bereichen geringere Einschnitte angibt. Die 50- bis 65-Jährigen liegen meist im Mittelfeld, weisen aber bei einzelnen Posten wie der Einrichtung weiterhin vergleichsweise hohe Sparquoten auf.

Trotz der breiten Einsparungen bleibt ein Bereich weitgehend verschont: Gesundheit. Nur 10 Prozent der Befragten erklärten, auch bei medizinischer Versorgung oder Gesundheitsausgaben zu sparen. Damit zeigt die Umfrage, dass grundlegende Bedürfnisse für die meisten weiterhin Vorrang haben.

Für die Erhebung befragte das Marktforschungsinstitut INNOFACT im April 2026 online 535 Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Die Angaben sollen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung sein.

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AutoScout24 Studie: Energiepreise verändern Reiseplanung der Österreicher

tageskarte.io:

Die steigenden Preise für Treibstoff und Flugtickets führen zu einer Veränderung der Urlaubsgewohnheiten in Österreich. Wie aus einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag der Online-Plattform AutoScout24hervorgeht, passen rund drei Viertel der befragten Personen ihre Reisepläne an die veränderten Mobilitätskosten an. Die Untersuchung zeigt, dass ein Teil der Bevölkerung kürzere Reisestrecken bevorzugt, nähere Ziele auswählt oder auf Flugreisen verzichtet. Lediglich ein kleinerer Teil der Teilnehmer setzt die eigenen Pläne ohne Änderungen um.

Drei Viertel der Österreicher ändern Reisepläne 

Die anhaltend hohen Energiepreise verändern das Reiseverhalten in Österreich spürbar. Laut Untersuchung geben 20 Prozent der Befragten an, gezielt preiswertere oder näher gelegene Destinationen für den Urlaub auszuwählen. Zudem planen 17 Prozent der Studienteilnehmer, insgesamt weniger oder kürzer zu verreisen. Lediglich 24 Prozent der Österreicher reisen nach eigenen Angaben wie geplant und nehmen keine Änderungen vor.

Nikolaus Menches, Landeschef von AutoScout24 in Österreich, wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: „Urlaub hat für viele Menschen weiterhin einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig führt die aktuelle Teuerung dazu, dass zahlreiche Österreicher:innen ihre Reisen bewusster planen und stärker auf die Kosten achten. Der Preis wird dabei zum entscheidenden Faktor bei der Wahl zwischen Flug- und Autoreise“. Weitere 14 Prozent sind derzeit noch unsicher, wie sich die Kostenentwicklung konkret auswirken wird.

Autofahrten ersetzen Flugreisen

Ein deutlicher Trend zeichnet sich laut der Erhebung bei der Wahl des Verkehrsmittels ab. Demnach wollen 18 Prozent mit dem Auto statt mit dem Flugzeug verreisen. Weitere 13 Prozent bleiben zwar bei Autoreisen, achten dabei jedoch deutlich stärker auf die Ausgaben rund um die Fahrt, während 8 Prozent zusätzlich bei Aktivitäten vor Ort sparen.

Besonders Familien aus Haushalten mit Kindern reagieren sensibel auf die steigenden Kosten. In dieser Gruppe nutzt laut der Umfrage jeder Fünfte das Auto anstelle des Flugzeugs für die Urlaubsreise. Ebenso viele entscheiden sich für ein näher gelegenes Reiseziel oder verkürzen die Dauer des Urlaubs. Dennoch verzichten nach Angaben der Studienbetreiber lediglich 6 Prozent komplett auf den Sommerurlaub mit der Familie.

Zwölf Prozent der Befragten verzichten vollständig

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass viele Haushalte ihre Urlaubsausgaben mittlerweile sehr genau kalkulieren. Für einen Teil der Bevölkerung hat die Kostenentwicklung gravierende Folgen, denn 12 Prozent verzichten ganz auf den Urlaub. Demgegenüber setzen 4 Prozent der Befragten stattdessen auf Reisen mit dem Wohnmobil, da diese Form des Reisens mehr Flexibilität und eine bessere Kontrolle über die Kosten bietet.

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Verivox Studie: Iran-Krieg – Zwei Drittel schränken Energieverbrauch ein

amp.infranken.de: Die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise führen bei vielen Menschen in Deutschland zu einem sparsameren Umgang mit Energie. Bei einer Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox gaben rund zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten an, ihren Energieverbrauch wegen der höheren Kosten bewusst einzuschränken.

Der repräsentativen Erhebung zufolge reduzieren 55 Prozent ihre Heizkosten, 52 Prozent achten stärker auf ihren Stromverbrauch. 56 Prozent vermeiden nach eigenen Angaben den Stand-by-Betrieb elektronischer Geräte. Auch beim Verkehr zeigen sich Veränderungen: 48 Prozent lassen wegen hoher Spritpreise häufiger das Auto stehen. 29 Prozent steigen öfter aufs Fahrrad um, 24 Prozent nutzen häufiger Bus und Bahn.

Zugleich spart mehr als ein Viertel der Befragten nach eigenen Angaben keine Energie ein. Als wichtigsten Grund nannten 52 Prozent dieser Gruppe, bereits zuvor sparsam gewesen zu sein und kein weiteres Einsparpotenzial zu sehen. Besonders häufig vertreten ältere Menschen zwischen 70 und 79 Jahren diese Ansicht. Weitere 22 Prozent erklärten, die höheren Energiekosten seien für sie finanziell verkraftbar; 18 Prozent möchten ihre Alltagsgewohnheiten grundsätzlich nicht ändern.

Abkehr von fossiler Energie bei vielen noch Zukunftsprojekt 

Bei der langfristigen Abkehr von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas zeigt sich laut der Umfrage dagegen Zurückhaltung. Zwar haben 23 Prozent bereits Maßnahmen ergriffen, weitere 38 Prozent planen entsprechende Schritte. 40 Prozent gaben jedoch an, bislang nichts unternommen zu haben.

Wer bereits gehandelt hat, setzt vor allem auf kleinere Maßnahmen und Solartechnik. 68 Prozent dieser Gruppe nutzen nach eigenen Angaben Sonnenenergie, 48 Prozent sparen gezielt Energie ein. Größere Investitionen wie Gebäudedämmungen, moderne Heizsysteme oder der Umstieg auf ein Elektroauto spielen dagegen eine deutlich geringere Rolle.

«Die gestiegenen Kosten infolge des Iran-Kriegs führen bei einer großen Mehrheit der Menschen in Deutschland zum sparsameren Umgang mit Energie», sagte Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. Kurzfristige Sparmaßnahmen überwögen deutlich. Die grundsätzliche Abkehr von fossilen Energien bleibe dagegen für viele eine größere Hürde.

Für die Umfrage befragte das Marktforschungsinstitut INNOFACT im April 2026 online 1.013 Menschen zwischen 18 und 79 Jahren.

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AutoScout24 Studie: Zu hohe Spritpreise – Immer mehr lassen die Autos stehen

oe24.at: Die hohen Spritpreise infolge des Krieges im Nahen Osten zeigen erste Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten in Österreich.

39 Prozent der befragten Autofahrerinnen und Autofahrer nutzen ihr Fahrzeug aktuell seltener als noch vor einiger Zeit, zeigt eine INNOFACT-Umfrage im Auftrag von AutoScout24. 30 Prozent vermeiden unnötige Fahrten und versuchen, Wege effizienter zu bündeln und besser zu planen. Die Mehrheit (61 Prozent) will ihre Mobilität derzeit aber nicht verändern.

Bei der bewusst reduzierten Autonutzung gibt es der Erhebung zufolge Unterschiede zwischen den Geschlechtern – bei den Männern fahren 42 Prozent seltener, bei den Frauen sind es nur 37 Prozent.

„Die aktuellen Zahlen zeigen klar, dass steigende Spritpreise das Verhalten vieler Menschen beeinflussen – allerdings derzeit eher punktuell als grundlegend“, erklärt der Country-Manager von AutoScout24 in Österreich, Nikolaus Menches, laut Aussendung.

Öffis und Fahrrad als Alternative

Für immerhin 16 Prozent ist der Umstieg auf andere Verkehrsmittel wie etwa Öffis oder Fahrrad inzwischen eine ernst zu nehmende Alternative, um unabhängiger vom eigenen Auto zu werden und Kosten zu sparen. 5 Prozent der Befragten bleiben häufiger im Homeoffice und reduzieren dadurch ihre Fahrten zur Arbeit. Lediglich 4 Prozent setzen vermehrt auf Fahrgemeinschaften, um Kosten zu teilen.

Die Mehrheit der Befragten (61 Prozent) fährt unverändert weiter wie bisher – die Mehrkosten nehmen sie in Kauf. Fast die Hälfte (48 Prozent) hat sich laut Eigenangaben bisher keine Gedanken über die zukünftige Nutzung des Autos gemacht. Weitere 37 Prozent haben zwar darüber nachgedacht, planen jedoch aktuell keine Veränderungen.

Wenige wollen Mobilität auf Dauer verändern

Nur 16 Prozent beschäftigen sich konkret mit möglichen Anpassungen: 6 Prozent davon erwägen den Umstieg auf ein Elektroauto, 3 Prozent denken über ein Hybridfahrzeug nach. Ebenfalls 3 Prozent überlegen, komplett auf das Auto zu verzichten. 2 Prozent denken daran, auf ein kleineres Fahrzeug zu wechseln, 1 Prozent zieht den Verkauf eines Zweitautos in Betracht.

„Die Ergebnisse verdeutlichen, dass steigende Spritpreise kurzfristig durchaus zu Verhaltensanpassungen führen. Ob sich daraus jedoch nachhaltige Veränderungen in der individuellen Mobilität ergeben, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen“, fasst Menches zusammen.

Die vorliegende Umfrage führte das deutsche Marktforschungsinstitut INNOFACT den Angaben zufolge heuer im April im Auftrag des Online-Automarktplatzes AutoScout24 unter 534 Autobesitzerinnen und Autobesitzern in Österreich – nach Alter und Geschlecht quotiert.

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Verivox Studie: Umfrage zu Stressfaktoren – Über Drängler ärgern sich Autofahrer am meisten – aber auch der Partner nervt

tagesspiegel.de: Autobahn, Landstraße oder Stadtverkehr: Drängler und aggressive Fahrer sind auf deutschen Straßen am unbeliebtesten. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag des Portals Verivox. Im Straßenverkehr drängeln und zu dicht auffahren – das störte mit 44 Prozent die deutschen Autofahrerinnen und -fahrer demnach am meisten. Fahrerinnen ärgerten sich darüber mit rund 47 Prozent mehr als männliche Befragte mit 41 Prozent.

Mit rund 43 Prozent fast genauso unbeliebt: eine aggressive Fahrweise, die sich unter anderem durch grundloses Hupen, riskante Überholmanöver oder wildes Gestikulieren auszeichnet.

Auch Parken führt zu Verdruss

Am Ziel angekommen, ist es mit dem Ärger oft nicht vorbei: Rund 30 Prozent der befragten Autobesitzerinnen und Autobesitzer empfinden die Parkplatzsuche und andere Probleme beim Parken – etwa wenn ein anvisierter Parkplatz weggeschnappt wird – als größtes Ärgernis.

Für Autobesitzer in Großstädten führt das der Umfrage zu mehr Verdruss: Rund 35 Prozent der Befragten empfinden das Parken als mitunter größten Störfaktor. In kleineren Städten und auf dem Land sind es hingegen rund 28 Prozent. Auch ist der Geschlechterunterschied hier am größten: Während rund 36 Prozent der Fahrerinnen die Parkplatzsuche als größtes Ärgernis ankreuzten, waren es unter den befragten Fahrern nur rund 24 Prozent.

Kaum einer ärgert sich nicht

Weitere Gründe für Ärger sind demnach, wenn keine Rettungsgasse gebildet würde (28,2 Prozent), wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer die Vorfahrtsregeln missachte (24,2 Prozent) oder Fahrradfahrer (21,4 Prozent). Nur insgesamt 24 Befragte und damit 2,4 Prozent gaben an, sich im Straßenverkehr nie zu ärgern.

Ein weiterer Stressfaktor im Auto: die Partnerin oder der Partner – Mitbremsen, ungefragte Tipps oder Krümel auf dem Sitz: Der Umfrage zufolge gaben zwei Drittel (66 Prozent) der Autobesitzer an, dass sie bestimmte Verhaltensweisen ihres Partners am Steuer nerven.

Fast jeder vierte Befragte (23 Prozent) stört sich massiv daran, wenn der Partner die eigene Fahrweise kommentiert. Umgekehrt ist jedoch auch der Fahrstil des Partners für viele ein Problem: 18 Prozent gaben an, dass sie mit der Art und Weise, wie ihr „Schatz“ fährt, unzufrieden sind. Besonders kritisch wird es, wenn der Streit die Sicherheit gefährdet. Acht Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Partner ihnen ungefragt ins Lenkrad greift. Experten warnen eindringlich vor solchem Verhalten.

Für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage im Auftrag von Verivox hatte das Marktforschungsinstitut INNOFACT Ende Januar 2026 in einer Online-Umfrage insgesamt 1006 erwachsene Autobesitzer befragt.

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