Comparis Studie: Laut Umfrage nutzen Besserverdienende Vergleichsportale häufiger

radiocentral.ch: In der Schweiz nutzen Personen mit hohem Einkommen und hoher Bildung Vergleichsportale deutlich häufiger als Menschen mit geringerem Einkommen. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Online-Vergleichsdienstes Comparis ergeben.

Dreiviertel der Haushalte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 8000 Franken nutzen Vergleichsportale wie Comparis oder Booking.com regelmässig. Das teilte der Online-Vergleichsdienst Comparis am Dienstag mit. Bei Haushalten mit bis zu 4000 Franken Einkommen sind es noch die Hälfte.

Ein ähnliches Bild zeigte sich beim Bildungsniveau. Dreiviertel der Personen mit einem hohen Bildungsabschluss nutzten Vergleichsportale, bei Personen mit tiefem oder mittlerem Abschluss waren knapp sechzig Prozent.

«So drohen ausgerechnet die Haushalte finanziell abgehängt zu werden, die eine Entlastung am dringendsten nötig hätten», wurde Comparis-Finanzexperte Michael Kuhn in der Mitteilung zitiert.

Als einen möglichen Grund für die ungleiche Nutzung nannte die Studie das geringere Vertrauen von Personen mit tieferem Einkommen in die Portale. Zudem würde auf den Übersichtsseiten oft digitale Kompetenz und ein überdurchschnittliches Zahlenverständnis vorausgesetzt, so Kuhn.

Ferien führen viele auf Vergleichsportale

Am häufigsten wurden die Dienste in den letzten zwölf Monaten für Ferienangebote (52 Prozent) und Krankenkassen (37 Prozent) genutzt. Danach folgten die Immobiliensuche (28 Prozent), Preisvergleiche für Konsumgüter (27 Prozent) und die Fahrzeugsuche (24 Prozent).

Comparis ist mit gut sechzig Prozent das Portal, welches am meisten genutzt wird. Darauf folgen die Vergleichsdienste Booking.com (56 Prozent), Immoscout24 (42 Prozent), Homegate (36 Prozent) und Autoscout24 (36 Prozent).

Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut INNOFACT im Auftrag von comparis.ch April 2026 bei 1031 Personen in der Schweiz durchgeführt.

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Norisbank Studie: Jeder vierte Deutsche hat 2026 weniger Geld für Urlaubsreisen

tageskarte.io: Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung in Deutschland eine Herausforderung dar. Wie aus einer repräsentativen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen im Jahr 2026 für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse an Urlaubsreisen weiterhin besteht.

Nach Angaben der Norisbank, die für die Untersuchung mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG zusammengearbeitet hat, planen im laufenden Jahr 64 Prozent der Deutschen eine längere Urlaubsreise von mindestens sieben Tagen. Gleichzeitig gibt ein Drittel der Personen, die in diesem Jahr nicht verreisen, als Grund an, dass das Geld dafür fehle. Laut Mitteilung entfällt die Sommerreise dabei nicht zugunsten anderer Anschaffungen wie eines Kraftfahrzeugs oder eines Immobilienkaufs, sondern die Bürger halten ihr Geld derzeit bevorzugt zusammen.

Bei den finanziellen Möglichkeiten zeigen sich laut den erhobenen Daten deutliche Unterschiede je nach Lebenssituation und Alter der Befragten. Während 71,3 Prozent der Berufstätigen im Sommer eine längere Urlaubsreise planen, liegt dieser Anteil unter den Nicht-Berufstätigen wie Rentnern, Studenten und Arbeitslosen bei 47,8 Prozent. Innerhalb der Altersgruppen zwischen 18 und 49 Jahren planen jeweils rund 70 Prozent eine längere Reise, während es in der Gruppe der 50- bis 69-Jährigen lediglich 59 Prozent sind.

Anteil mit geringerem Reisebudget steigt

Ein wachsender Teil der Befragten muss beim Budget für Urlaubsreisen Einschränkungen hinnehmen. Demnach geben 28,8 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass ihnen für den Urlaub im laufenden Jahr weniger Geld zur Verfügung steht als noch im Vorjahr. Dies bedeutet einen Anstieg um 5,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2025, als dieser Wert bei 23,6 Prozent lag. Im Jahr 2024 betrug der Anteil 24,2 Prozent, während im längerfristigen Vergleich im Jahr 2019 lediglich 13,1 Prozent der Befragten angaben, über weniger Geld für Urlaubsreisen zu verfügen.

Fehlende finanzielle Mittel sind Hauptgrund

Das Fehlen ausreichender Geldmittel erweist sich laut der Erhebung als der primäre Grund für einen Urlaubsverzicht. Insgesamt 33 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, momentan nicht genügend Geld für eine Urlaubsreise zu besitzen. Im Vergleich zum Jahr 2025 stellt dies eine Zunahme um 3,2 Prozentpunkte dar, während der Wert im Vergleich zum Jahr 2024 um 7 Prozentpunkte gestiegen ist.

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Verivox Studie: Strom weg! Und nu?

spiegel.de: Ob in Berlin oder anderswo: Sollte der Strom ausfallen, halten die Deutschen ihre Behörden für unzureichend vorbereitet. Doch bei der privaten Vorsorge sieht es laut einer Umfrage nicht besser aus.

Die Gefahr von Stromausfällen in Deutschland ist real – das hat sich in der Hauptstadt gezeigt. Im Südwesten Berlins kam es Anfang des Jahres zu einem tagelangen Blackout. Als Ursache geht die Polizei von einem linksextremistischen Anschlag aus. In jüngster Zeit kam es in Berlin zu weiteren Stromausfällen.

  • Insgesamt 54,6 Prozent der Befragten halten demnach alle Behörden und Verantwortlichen für »eher nicht gut« oder für »unzureichend« vorbereitet auf einen Stromausfall.

  • Nur 12,8 Prozent betrachten die Behörden als »sehr gut« oder »eher gut« vorbereitet.

  • Andererseits haben nur 30,3 Prozent nach eigenen Angaben selbst konkrete Vorbereitungen getroffen für einen Stromausfall.

Wer sich vorbereitet, der hat sich in den häufigsten Fällen mit Leuchtmitteln wie Kerzen, Petroleumlampen oder Taschenlampen versorgt, Nahrungs- oder Wasservorräte angelegt oder hält eine Powerbank zum Aufladen von Geräten bereit.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ermahnt die Deutschen schon länger, sich für Ausfälle essenzieller Infrastruktur zu rüsten. So sollte jeder Haushalt so vorbereitet sein, dass er sich drei Tage lang selbstständig versorgen kann. Empfohlen werden unter anderem Lichtquellen, die von Strom unabhängig sind, ein Vorrat von 1,5 Litern Wasser pro Tag und Person sowie Lebensmittel für 72 Stunden.

Bei der Frage, ob ein flächendeckender Stromausfall wahrscheinlich ist, ergibt sich ein gemischtes Bild: Jeweils knapp ein Drittel bejaht und verneint das, der Rest wählt als Antwort »teils-teils«. Als größte Bedrohungen für die Stromversorgung nannten die Befragten mit weitem Abstand Terrorangriffe und Sabotageakte sowie Cyberangriffe. Zugleich gilt die Stromversorgung in Deutschland aber als sicher. Knapp zwei Drittel der Befragten sehen das so.

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Meyle Studie: Werkstätten zwischen Verbrenner und E-Mobilität

msn.com: Eine Befragung des Ersatzteilherstellers Meyle in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT zeigt, dass sich die freien Werkstätten im deutschsprachigen Raum hinsichtlich ihrer Zukunftsausrichtung in zwei fast gleich große Lager teilen. Befragt wurden 100 freie Werkstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

53 Prozent der an der Umfrage beteiligten Betriebe erwarten, dass ihr Geschäft auch künftig vom Verbrenner dominiert wird, während 47 Prozent ihre Zukunft in der Elektromobilität sehen. Derzeit sind noch 87 Prozent der Fahrzeuge, die in freie Werkstätten kommen, mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet. Trotz des wachsenden Interesses an E-Mobilität zeigt die Studie eine deutliche Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Umsetzung. Zwar erkennen 47 Prozent der Werkstätten in E-Fahrzeugen ein Zukunftspotenzial, doch nur 16 Prozent haben bislang in entsprechende Schulungen investiert. Selbst unter den Betrieben, die E-Mobilität als strategisches Zukunftsfeld definieren, setzt nur etwa ein Drittel (34 %) konsequent auf Weiterbildung.

Werkstätten, die weiterhin auf Verbrenner setzen, begründen dies mit der aktuellen Marktlage. Fast die Hälfte verweist auf die weiterhin dominante Verbrennerflotte in ihrer Kundschaft. Rund 40 Prozent sehen keine ausreichende Nachfrage nach E-Services. Zudem fehlt vielen die technische Ausstattung oder sie scheuen die Investitionskosten. „Das Verbrennergeschäft funktioniert gerade so gut, dass viele Werkstätten aktuell kaum Grund für eine Veränderung sehen“, kommentiert Patrick Stüdemann von Meyle.

Die Werkstätten, die sich auf E-Mobilität ausrichten, verfolgen klare Ziele: 40,4 Prozent möchten neue Kundengruppen erschließen, 36,2 Prozent bereiten sich gezielt auf das erwartete Marktwachstum vor. 31,9 Prozent versprechen sich davon Wettbewerbsvorteile. Die Erwartungen freier Werkstätten an Ersatzteilhersteller sind deutlich formuliert: 45 Prozent wünschen sich Zugang zu Ersatzteilen und Lösungen für E-Fahrzeuge, 37 Prozent benötigen technische Schulungen und 47 Prozent fordern Diagnosewerkzeuge und Reparaturanleitungen.

„Die Spaltung der Branche ist keine Katastrophe, sondern eine Chance für diejenigen, die eine konkrete Strategie verfolgen und entsprechend handeln. Die einen optimieren das etablierte Geschäft, die anderen erobern als Pioniere den Zukunftsmarkt. Beides kann funktionieren, aber wer jetzt keine bewusste Entscheidung trifft, wird in wenigen Jahren von beiden Seiten überholt“, erklärt Patrick Stüdemann, Head of Technical Training bei Meyle. „Als Ersatzteilhersteller sehen wir uns dabei als Brückenbauer – wir unterstützen Werkstätten dabei, ihren gewählten Weg erfolgreich zu gehen.“

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„Jeder Agent ist für einen klar abgegrenzten Arbeitsschritt optimiert.“ Thorsten Diessner, INNOFACT AG

marktforschung.de: Wo liegen die Grenzen KI-gestützter Automatisierung in der Marktforschung? Wie funktioniert die automatische Umwandlung von Word-Fragebögen in lauffähige Fragebögen? Und wie schützt INNOFACT bei komplexen Treiberanalysen und Regressionen vor Halluzinationen und Datenmissbrauch? Thorsten Diessner erklärt, welche Research-Prozesse sich besonders für spezialisierte KI-Agenten eignen und welche Qualitätsrisiken bei stärkerer Automatisierung entstehen.

Viele Unternehmen experimentieren derzeit mit generativer KI. INNOFACT spricht von spezialisierten KI-Agenten entlang der Research-Wertschöpfungskette. Was ist damit konkret gemeint?

Thorsten Diessner: Mit „spezialisierten KI-Agenten“ meinen wir keine generische Chatbot-KI, sondern digitale Assistenten mit klarer Aufgabe entlang der Research-Wertschöpfungskette. Ein Agent kann zum Beispiel den Fragebogen auf Struktur und Logik prüfen, ein anderer offene Antworten codieren, ein dritter Datenqualität bewerten und ein vierter, Ergebnisse in einem Dashboard aufbereiten. Der entscheidende Punkt ist: Jeder Agent ist für einen klar abgegrenzten Arbeitsschritt optimiert. So entsteht kein „KI-Wirrwarr“, sondern ein zusammenspielender Workflow, der Qualität, Tempo und Nachvollziehbarkeit verbessert.

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Im Webinar wird die „Giftküche“ geöffnet. Welche Research-Prozesse eignen sich besonders gut für KI-gestützte Automatisierung?

Thorsten Diessner: Besonders gut eignen sich Prozesse, die standardisiert, wiederholbar und datenintensiv sind. Dazu zählen Fragebogen-Checks, offene Nennungen, Codierung, Datenbereinigung, erste Plausibilitätsprüfungen und die automatisierte Verdichtung von Ergebnissen in Dashboards. Auch die Qualitätssicherung während des Feldes ist prädestiniert für Automatisierung, weil hier Muster, Auffälligkeiten und Paradaten systematisch ausgewertet werden können. INNOFACT hat beispielsweise dafür einen KI-gestützten Quality-Check mit Data-Quality-Score, der verdächtige Antwortmuster früh erkennt und gute Daten direkt in die Auswertung lässt.

Ein Beispiel aus der Webinar-Beschreibung: Word-Fragebögen lassen sich automatisiert in kurzer Zeit umsetzen. Wie funktioniert das in der Praxis?

Thorsten Diessner: In der Praxis bedeutet das: Ein in Word erstellter Fragebogen wird so per KI vorbereitet, dass die Struktur von Fragen, Skalen, Filtern und ggf. Matrix-Elementen maschinenlesbar ist. Anschließend kann die Software den Text importieren, die Fragetypen erkennen und daraus automatisch einen lauffähigen Fragebaum oder Online-Fragebogen erzeugen. Der große Vorteil ist die enorme Zeitersparnis bei gleichzeitig weniger manuellem Übertragungsaufwand. Wichtig bleibt aber, dass Projektleiter den automatisch erzeugten Fragebogen fachlich prüfen, denn Logik, Filterführung und saubere Operationalisierung sind weiterhin entscheidend.

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Besonders spannend klingt die automatische Analyse großer Datenmengen. Wie weit kann KI heute bei Treiberanalysen, Regressionen oder komplexeren statistischen Zusammenhängen gehen?

Thorsten Diessner: Bei Treiberanalysen, Regressionen und anderen statistischen Verfahren kann KI heute sehr weit helfen, vor allem beim Vorbereiten, Prüfen, Berechnen und Interpretieren von Standardmustern. Gerade bei großen Datenmengen beschleunigt sie die Exploration, findet Auffälligkeiten und erstellt erste Hypothesen deutlich schneller als ein rein manueller Prozess. Die Grenze liegt dort, wo methodische Verantwortung beginnt: Modellwahl, Kausalinterpretation, Signifikanzbewertung und die Einordnung in den fachlichen Kontext müssen bei komplexeren Fragestellungen weiterhin von Expertinnen und Experten abgesichert werden.

KI kann also viel, aber sie ersetzt nicht das methodische Urteil. Wir gehen allerdings noch eine Stufe weiter: Mit unserem Tool INNOlyzer werden die gesamten Analysen zwar von der KI angefragt und interpretiert, die Analysen, also Regressionen, Treiber- und Clusteranalysen sowie Korrelationen, werden aber immer auf unserem Server ausgeführt. Das bedeutet zweierlei: Es passiert auf unseren erhobenen Daten und in einem geschützten, abgeschlossenen Bereich. Damit ist die Verwendung der Daten zu Trainingszwecken ausgeschlossen und auch entscheidend: Halluzinationen sind ausgeschlossen.

Welche Qualitätsrisiken entstehen, wenn Research-Prozesse stärker automatisiert werden?

Thorsten Diessner: Mit stärkerer Automatisierung wachsen vor allem drei Risiken: Erstens können schlechte Ausgangsdaten schneller und in größerem Umfang durchrutschen, wenn Prüfregeln zu lax sind. Zweitens kann die Automatisierung Scheinsicherheit erzeugen, wenn Ergebnisse nicht mehr kritisch hinterfragt werden.

Drittens besteht das Risiko, dass KI jedwede Muster sehr überzeugend darstellt, die fachlich nicht belastbar sind. Deshalb braucht es klare Kontrollpunkte, dokumentierte Regeln, menschliche Freigaben an den richtigen Stellen und eine Qualitätssicherung, die nicht erst am Ende, sondern im gesamten Prozess greift.

Warum sollte man sich das Webinar nicht entgehen lassen?

Thorsten Diessner: Man sollte sich das Webinar nicht entgehen lassen, weil dort nicht abstrakt über KI gesprochen wird, sondern konkrete Anwendungen aus dem Research-Alltag gezeigt werden. INNOFACT verspricht Einblicke in INNODash, INNOLyzer und INNOcoding sowie in die praktische Umsetzung schnellerer Insights entlang realer Workflows. Das ist besonders wertvoll für alle, die wissen wollen, wo KI heute produktiv einsetzbar ist, wo sie Zeit spart und wo sie Grenzen hat. Genau diese Mischung aus Praxisbeispielen, Prozess-Know-how und Qualitätsfokus macht das Format relevant.

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Über die Person

Thorsten Diessner, Partner – INNOFACT

Thorsten Diessner ist Partner und Leiter Innovationsentwicklung und Programmierung Chefentwickler bei der INNOFACT AG.

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