Raisin Studie: Keine Rendite für den Nachwuchs: Deutsche parken Geldgeschenke im Sparschwein statt im Depot.

volksfreund.de: Fast drei Viertel der Eltern (72,2 Prozent) empfinden Spielzeuggeschenke von Verwandten zeitweise als Überforderung – besonders bei Kleinkindern unter fünf Jahren.

  • Aus Angst, undankbar zu wirken (25,6 Prozent) oder den Großeltern Vorgaben zu machen (48,1 Prozent), schweigen Eltern lieber, statt sinnvolle Sparbeiträge anzusprechen.
  • Nur 11,4 Prozent der Eltern investieren für ihre Kinder am Kapitalmarkt.

Ob zu Geburtstagen, Weihnachten oder zur Einschulung: Das Kinderzimmer füllt sich regelmäßig mit Spielsachen, während das finanzielle Potenzial für die Zukunft der Kinder oft ungenutzt bleibt. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag der Zinsplattform Raisin unter mehr als 1.000 Eltern in Deutschland zeigt deutliche Ergebnisse. Die große Mehrheit der Familien wünscht sich demnach ein klares Umdenken bei Geschenken von Verwandten. Doch soziale Barrieren und das klassische Sparschwein stehen dem langfristigen Vermögensaufbau im Weg.

Die Spielzeug-Flut: Belastung statt Freude im Kleinkindalter

Großeltern und Paten meinen es gut, doch in vielen deutschen Wohnzimmern sorgt die schiere Menge an Präsenten für Überforderung. Ganze 54,3 Prozent der Eltern empfinden die Spielzeugberge “manchmal” als zu viel, 17,9 Prozent klagen sogar “häufig” darüber. Besonders ausgeprägt ist dieser Frust bei Eltern der Jüngsten: Im Alter unter fünf Jahren wird es jedem vierten Elternteil (26,3 Prozent) regelmäßig zu viel.

Überhaupt bevorzugt nur eine Minderheit von 13,2 Prozent klassische Sachgeschenke wie Kleidung oder Plastikautos. Die absolute Mehrheit (66,1 Prozent) wünscht sich stattdessen eine gesunde Mischung aus Sachgeschenken und Geld- bzw. Sparbeiträgen. Weitere 13,6 Prozent präferieren sogar regelmäßige Finanz- und Sparbeiträge.

„Gerade in diesen ersten Lebensjahren können Kinder mit Bergen an Sachgeschenken wenig anfangen“, sagt Katharina Lüth, Finanzexpertin und Vorständin bei Raisin. „Aus finanzieller Perspektive ist jedoch genau diese frühe Phase am wertvollsten, da der Zinseszinseffekt so am längsten wirken kann.”

Die „Knigge-Barriere“ im Familienkreis

Warum aber wird oft zu viel Spielzeug geschenkt, obwohl Eltern Geld- und Sparbeiträge bevorzugen? Die Umfrage deckt soziale Barrieren auf: Eltern scheuen sich oft, das Thema im Familienkreis offen anzusprechen und aktiv um Geld statt Spielzeug zu bitten. Höflichkeit blockiert hierbei oft den finanziellen Weitblick. Knapp die Hälfte (48,1 Prozent) möchte den Verwandten keine Vorgaben bei Geschenken machen, gut ein Viertel (25,6 Prozent) sorgt sich, „undankbar“ zu wirken, und 23,7 Prozent verweisen auf traditionelle Erwartungen in der Familie. Zudem spielen Ängste vor Konflikten (21,6 Prozent) eine Rolle.

Enorme emotionale Entlastung

Dabei würde eine finanzielle Unterstützung durch Verwandte den Druck massiv mindern, da die Kosten für den Nachwuchs enorm sind: Ein Kind, inklusive Studium, großzuziehen, kann Eltern leicht rund 250.000 Euro kosten.* Knapp 40 Prozent der Eltern geben an, dass es sie emotional „sehr“ entlasten würde, wenn sie wüssten, dass die zukünftigen Ausbildungskosten ihres Kindes durch Verwandte mitfinanziert würden. Weitere 43,1 Prozent empfinden hierbei eine “mittlere” Entlastung.

Ein Blick auf die Einkommensverteilung zeigt die soziale Relevanz: Je niedriger das Haushaltseinkommen ist, desto wichtiger und entlastender ist die Aussicht auf diese Unterstützung. Bei Familien mit einem Nettoeinkommen unter 2.000 Euro klettert der Anteil derer, die eine sehr starke emotionale Entlastung spüren würden, auf 50,5 Prozent.

Ineffizienter Vermögensaufbau: Viel Sparkonto, wenig Kapitalmarkt

Selbst wenn Scheine statt Spielzeug den Weg zum Nachwuchs finden, folgt direkt das nächste Dilemma. Erhält das Kind Geldgeschenke von Verwandten, wird der Großteil davon (69,1 Prozent) traditionell „gespart“ – also unverzinst im Sparschwein oder niedrig verzinst auf einem klassischen Sparkonto angelegt. Ein Fünftel (19,4 Prozent) wird kurzfristig für Spielzeug oder andere Wünsche ausgegeben. Nur 11,4 Prozent des Geldes werden tatsächlich zukunftsorientiert am Kapitalmarkt investiert.

Ein Trend zeigt sich beim Einkommen: Je höher das Haushaltsnettoeinkommen der Eltern ist, desto eher wird das Geld investiert. Bei Familien mit einem Einkommen ab 4.000 Euro steigt die Depot-Quote auf immerhin 16,8 Prozent.

Katharina Lüth ordnet die Situation ein: „Wer über die letzten gut 18 Jahre jeden Monat breit diversifiziert investiert hätte, hätte heute ein Vielfaches der Anlagesumme auf dem Konto. Die Anlage am Kapitalmarkt bringt Chancen und Risiken mit sich, hat sich historisch über lange Zeiträume aber fast immer ausgezahlt. Währenddessen verliert Geld auf unverzinsten Konten oder schlecht verzinsten Sparbüchern stetig an Kaufkraft durch Inflation.”

Das Raisin Kinderdepot: Einfache Vermögensbildung für die Familie

Um Familien den Einstieg zu erleichtern und die Hürden beim Vermögensaufbau abzubauen, bietet Raisin ein Kinderdepot an. Die volldigitale ETF-Vermögensverwaltung ermöglicht einen kontinuierlichen Vermögensaufbau bereits ab einem Sparplan von 25 Euro im Monat. Einmal von den Eltern digital eingerichtet, läuft die globale Anlage in diversifizierte Portfolios automatisiert ab. Das Besondere: Das Raisin Kinderdepot verfügt über ein steueroptimiertes Rebalancing, das automatisch Gewinne realisiert, um den eigenen jährlichen Steuerfreibetrag des Kindes (bis zu 13.348 Euro) voll auszuschöpfen. So kann die gesamte Familie – inklusive Großeltern und Paten, die unkompliziert mit einzahlen können – gemeinsam ein solides Startkapital für den Nachwuchs aufbauen.

Methodologie

Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut INNOFACT AG im Auftrag von Raisin im Mai 2026 1.034 Eltern in Deutschland mit Kindern im Alter von 0 bis 17 Jahren. Die Stichprobe ist repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region.

* Die Grundlage für die Daten zu den monatlichen Ausgaben für Kinder bildet eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2018, die 2021 veröffentlicht wurde. Der angegebene Wert wurde um die historische Inflation bereinigt. Bis zum 18. Geburtstag kommt so eine Summe von rund 200.000 Euro zusammen. Hinzu kommen 50.000 Euro als realistische Annahme für ein 3-jähriges, auswärtiges Bachelorstudium einschließlich eines mehrmonatigen unbezahlten Praktikums. Je nach Wohnort und Studiengang können die Kosten deutlich variieren.

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Trawa Studie „Energiemonitor Mittelstand“: Mittelgroße Industrie entdeckt Großspeicher für sich

energate-messenger.de: Im energieintensiven Mittelstand herrscht großes Interesse an stationären Großspeichern. Wohl auch, weil die Energiekosten vielen energieintensiven Mittelständlern als derzeit „größte Herausforderung“ gelten, erwägen etliche dieser Betriebe, solche Großbatterien anzuschaffen. Als größte Hinderungsgründe gelten wiederum die Anschaffungskosten und Unklarheit über Amortisationszeiten von Batteriespeichern. Dies sind Kernergebnisse einer aktuellen Studie der Marktforschungsagentur INNOFACT im Auftrag des Berliner Energiedienstleisters Trawa. Dafür befragten die Marktforscher rund 300 Verantwortliche von kleineren und mittleren Firmen aus verschiedenen Branchen, deren jährlicher Stromverbrauch überwiegend bei 2 GWh oder höher liegt.

Demnach setzt jedes vierte befragte Unternehmen heute schon auf eine Großbatterie zur Flexibilisierung von Beschaffung und Verbrauch. Weitere 46 Prozent gaben an, über die Anschaffung nachzudenken. Zu diesem Bild passt, dass auch der Markt mit Batteriespeicher-Projektierern, die sich gezielt an Industriebetriebe richten, wächst. Jeder fünfte in der Trawa-Studie befragte Betrieb hat die Anschaffung wiederum bereits geprüft, dann jedoch verworfen. Dabei nannten 71 Prozent zu hohe Anschaffungskosten als wichtigstes oder zweitwichtigstes Argument gegen einen Batteriespeicher. Die Rotationszeit galt 40 Prozent als größter oder zweitgrößter Hinderungsgrund. Zu lange Vorlaufzeiten bei Genehmigungen und Realisierung nannten knapp 50 Prozent als zentrales Gegenargument.

Planbarkeit klassischer Tarife steht hoch im Kurs

Dazu passt, dass eine große Mehrheit von 75 Prozent der Studienteilnehmer bei der Beschaffung auf klassische Festpreistarife setzt. Dabei gaben 25 Prozent an, an dieser Beschaffungsstrategie nichts ändern zu wollen. Die Hälfte aller Studienteilnehmer allerdings gab sich an dieser Stelle offen für flexible Bestandteile in der Beschaffungsstrategie. Wiederum 25 Prozent sind demnach bereits mit dynamischen Komponenten in der Strombeschaffung unterwegs. Bemerkenswert: 6 Prozent letzterer Unternehmen gaben an, auf einen Festpreistarif wechseln zu wollen.

Unter denjenigen Betrieben, die sich gegen flexible Beschaffungsmodelle aussprechen, gilt ein Mangel an Kostenplanbarkeit als wichtigstes Argument, an Festpreistarifen festzuhalten. 78 Prozent der Festpreisbefürworter stimmten dieser These „voll und ganz“ oder „eher“ zu. 56 Prozent derer, die Festpreistarife bevorzugen, halten flexible Beschaffungsmodelle für zu komplex. 52 Prozent führten Personalmangel als Grund dafür an, sich gegen flexible Beschaffung zu entscheiden.

Industriestrompreis: Kritik an Beihilfe-Bürokratie

In der Debatte um die mittlerweile genehmigten staatlichen Beihilfen gab es schon im Vorfeld vielfältige Kritik an der Ausgestaltung des Industriestrompreises, beispielsweise von der DIHK. Diese kritische Sicht auf das Förderinstrument spiegelt sich auch in der Trawa-Befragung wider. So erachtet eine große Mehrheit von 81 Prozent der Studienteilnehmenden den bürokratischen Aufwand für entsprechende Anträge als zu hoch. Zugleich gaben 76 Prozent an, die mit der Beihilfe erzielbare wirtschaftliche Entlastung sei zu gering. Ohnedies kommt der Industriestrompreis laut Studie nur bedingt beim Mittelstand an. Darauf verweist auch David Budde, Gründer und Geschäftsführer von Trawa: „Obwohl die befragten Unternehmen allesamt zu den energieintensiven Branchen zählen, ist weniger als die Hälfte für den von der Politik in Aussicht gestellten Industriestrompreis berechtigt.“

Helfende staatliche Eingriffe erwünscht

In Zahlen gaben lediglich 48 Prozent an, dass sie die Kriterien erfüllen. 11 Prozent wissen nicht, ob dies der Fall ist. Antragsberechtigt sind energieintensive Unternehmen ausgewählter Branchen, die auf der sogenannten KUEBLL-Liste stehen und somit den EU-Leitlinien für betreffende Beihilfen entsprechen. Auf der Liste steht vor allem die klassische Schwerindustrie. Insgesamt enthält die Liste 91 Branchen aus den Bereichen Grundstoffchemie, Stahl, Metallverarbeitung, Glas-, Keramik- und Zementherstellung sowie Papier. Ferner berechtigt sind Teile der Nahrungsmittelindustrie sowie des Maschinenbaus und des Bergbaus. Dabei wünscht sich auch der Mittelstand helfende staatliche Eingriffe. Dem stimmen 64 Prozent der Befragten „voll und ganz“ oder „eher“ zu.

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WiWo Studie: shop-apotheke.com zählt zu den führenden digitalen Gesundheitsplattformen in Deutschland

it-times.de: Redcare Pharmacy baut ihre führende Position im deutschen Markt für digitale Gesundheitsangebote weiter aus: Shop-Apotheke ist aktuell die meistbesuchte Gesundheits-Website in Deutschland und überzeugt zugleich bei Qualität, Nutzererlebnis und Markenvertrauen. Das belegen mehrere aktuelle Auszeichnungen und Marktstudien.

„Wir sehen einen klaren Strukturwandel im Gesundheitsmarkt: Immer mehr Menschen organisieren ihre Gesundheit digital – schnell, einfach und verlässlich. Dass Shop Apotheke heute die meistgenutzte Gesundheitsplattform in Deutschland ist und zugleich bei Qualität und Vertrauen führend bewertet wird, zeigt, dass wir diese Entwicklung aktiv gestalten“, sagt Olaf Heinrich, CEO von Redcare Pharmacy.

Neben der hohen Nutzung überzeugt auch die Qualität des Angebots: In der Studie „App des Jahres“ von WirtschaftsWoche und INNOFACT wurde die Shop-Apotheke-App als beste App in der Kategorie Online-Apothekenausgezeichnet. Zusätzlich erhielt shop-apotheke.com bei den „Top Shops 2026“ von Computer Bild und Statista die Bewertung „Excellent“ für technische Qualität und Benutzerfreundlichkeit.

Auch zentrale Markenkennzahlen unterstreichen die starke Position im Markt: In der aktuellen OTC- und Apothekenmarktstudie 2026 von Sempora(4) zählt Redcare Pharmacy mit shop-apotheke.com erneut zu den bekanntesten Online-Apotheken in Deutschland (83 % Markenbekanntheit). Darüber hinaus belegt das Unternehmen sowohl bei der Kaufpräferenz als auch bei der wahrgenommenen Gesundheitskompetenz den ersten Platz im Wettbewerbsvergleich.

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Verivox Studie: Internetpakete der Airlines im Check – Reicht das WLAN im Flieger für die Lieblingsserie?

bild.de: Über den Wolken mal schnell eine Nachricht verschicken oder die Lieblingsserie starten? Für viele Passagiere wird das einfacher – aber nicht überall. 14 der 25 Airlines mit großem Flugangebot in Deutschland bieten inzwischen Internetpakete an Bord an – immerhin eine mehr als noch 2025. Verivox hat für den Vergleich alle Airlines mit mindestens 500 Abflügen von deutschen Flughäfen im Mai untersucht. Zu denen mit Internet-Angebot zählen unter anderem Lufthansa, KLM, British Airways, United Airlines und Swiss. Anders sieht es bei vielen Billig- und Ferienfliegern aus. Dort bleiben Passagiere häufig offline. Kein WLAN gibt es demnach unter anderem bei Ryanair, Easyjet, SunExpress und Air Dolomiti.

Viele Passagiere würden für Bord-WLAN zahlen

Die Nachfrage scheint da zu sein. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Verivox wären gut 42 Prozent der Befragten bereit, auf Kurz- und Mittelstrecken für stabiles Internet an Bord zu zahlen. Auf Langstrecken steigt die Bereitschaft sogar auf 60 Prozent. Für die Erhebung befragte INNOFACT im Juni insgesamt 1014 Menschen zwischen 18 und 79 Jahren. Die meisten nannten fünf oder zehn Euro als persönliche Schmerzgrenze.

Zum Chatten bieten manche Airlines sogar kostenlose Pakete an. Diese gelten allerdings teilweise nur in gehobenen Klassen – oder wenn man sich im Vielfliegerprogramm registriert hat. Wer mehr möchte, muss zahlen. Basis-Tarife für E-Mails oder Messenger-Nachrichten kosten laut Analyse ab 2,30 Euro. Streaming-Pakete starten ab 6 Euro. Das teuerste Surf-Paket kostet 37 Euro.

Streaming im Flugzeug oft schwierig

Auch wenn neue Satelliten in geringer Höhe für besseres Internet sorgen sollen – zu viel sollten Passagiere nicht erwarten. Verivox zufolge liegt die maximale Bandbreite bei den meisten untersuchten Airlines weiterhin bei vier Megabit pro Sekunde. Für flüssiges Streaming in HD reicht das in vielen Fällen nicht aus. Wer Filme oder Serien schauen möchte, sollte deshalb vorab prüfen, welche Bandbreite angeboten wird. Tipp: Filme und Serien schon vor dem Flug auf Tablet oder Smartphone laden.

Flugmodus bleibt beim Bord-WLAN aktiv

Wer das WLAN im Flugzeug nutzt, muss den Flugmodus nicht ausschalten. Stattdessen genügt es, den WLAN-Schalter in den Geräteeinstellungen wieder manuell zu aktivieren. Der Flugmodus kappt die Mobilfunkverbindung zu Bodenstationen und verhindert so ungewollte Kosten. Außerdem soll er vor allem während Start und Landung Störungen der Bordelektronik und des Funkverkehrs ausschließen.

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Verivox Studie: Reicht das WLAN im Flieger für die Lieblingsserie?

wz.de: Viele Airlines bieten inzwischen Internet an Bord. Doch die angebotene Bandbreite reicht längst nicht immer für alle Netzaktivitäten. Das zeigt eine Marktanalyse. Worauf Passagiere achten können.

Über den Wolken mit Freunden chatten oder die Lieblingsserie streamen: Internetpakete dafür lassen sich bei 14 der 25 Airlines mit großem Flugangebot in Deutschland hinzubuchen. Das hat das Vergleichsportal Verivox ermittelt. 2025 waren es noch 13 Airlines. Betrachtet wurden nur Fluggesellschaften, die im Mai mindestens 500 Abflüge von deutschen Flughäfen hatten.

Zu den Airlines mit Internet-Angebot zählen demnach

  • Lufthansa
  • KLM
  • British Airways
  • United Airlines
  • Swiss

Kein WLAN gibt es vor allem bei Billig- und Ferienfliegern wie:

  • Ryanair
  • Easyjet
  • SunExpress
  • Air Dolomiti

Zahlungsbereitschaft für Bord-WLAN vorhanden

Viele Menschen wären laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Verivox bereit, für stabiles Bordinternet zu zahlen: Auf Kurz- und Mittelstrecken bejahten das gut 42 Prozent, auf Langstrecken war die Zahlungsbereitschaft für WLAN höher (60 Prozent). INNOFACT hatte im Juni 1.014 Personen zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Die preisliche Schmerzgrenze lag bei den meisten Befragten bei fünf oder zehn Euro.

Pakete zum Chatten gibt es laut der Analyse bei manchen Airlines kostenlos, allerdings zum Teil nur in gehobenen Klassen oder nach einer Registrierung bei Mitgliederprogrammen der jeweiligen Fluggesellschaft.

Basis-Tarife mit geringer Bandbreite für Mails und Messenger-Nachrichten kosten sonst ab 2,30 Euro, Streamingpakete ab 6 Euro. Das teuerste Surf-Paket lag bei 37 Euro.

Reicht die Bandbreite? Im Zweifel lieber vorher herunterladen

Doch auch wenn der Airlines zunehmend auf Internetempfang über Satelliten in geringer Höhe setzen, was höhere Bandbreiten möglich machen soll: Momentan sollten Passagiere laut Verivox nicht zu viel erwarten. Weiterhin betrage die Bandbreite bei den meisten verglichenen Airlines maximal vier Megabit pro Sekunde, das reiche nicht für flüssiges Streaming in HD.

Wer also sicher seine Lieblingsserien an Bord schauen möchte, ist gut beraten, sich vorher über die angebotene Bandbreite schlauzumachen – oder gleich die Serien auf Tablet oder Smartphone herunterzuladen. Dann kann man sich das Geld fürs Bordinternet auch sparen.

Flugmodus anlassen, WLAN manuell aktivieren

Übrigens: Bei der Nutzung des Bord-WLAN kann der Flugmodus des Mobilgerätes eingeschaltet bleiben. Man muss stattdessen lediglich in den Einstellungen manuell den WLAN-Schalter wieder auf aktiv schieben.

Der Flugmodus schützt einerseits vor möglichen hohen Roamingkosten, falls sich das Gerät ungewollt mit Bordnetzen verbindet. Andererseits soll er vor allem während Start und Landung Störungen der Bordelektronik und des Funkverkehrs ausschließen.

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