Parship Studie: So stehen die Deutschen zum Valentinstag

lifepr.de: Am 14. Februar wird es wieder so richtig romantisch: Der Tag der Liebe steht vor der Tür. Parship zeigt, wem an diesem Tag wirklich das Herz aufgeht, für wen es ein jährlicher Pflichttermin ist und was die Geschenke-Dauerbrenner der Deutschen zum Valentinstag sind.

1. Liebe braucht kein Datum 

Der 14. Februar steht ganz im Zeichen der Liebe – könnte man meinen. 40 Prozent der Deutschen sind sich einig, dass es kein festes Datum braucht, um seinem/r Liebsten die Gefühle zu zeigen. Immerhin ein Fünftel (20 Prozent) sieht diesen Tag in erster Linie als reinen Kommerz. Etwas positiver gestimmt sind 15 Prozent der Deutschen: Sie empfinden den Valentinstag als einen tollen Tag für Verliebte und Paare. Die wenigsten (5 Prozent) zeigen sich übrigens enttäuscht, wenn sie an dem Tag der Verliebten nicht mit Blumen oder Ähnlichem überrascht werden.

2. Deutsche sind Valentinstags-Muffel

Wenn es keinen festen Tag zum Zelebrieren der Liebe braucht, scheint es wenig verwunderlich, dass mehr als die Hälfte der Deutschen (53 Prozent) für den 14. Februar keine besonderen Pläne hat: Sowohl 54 Prozent der Singles als auch 52 Prozent der Vergebenen verbringen einen ganz normalen Tag. Bei einem Drittel der Deutschen (31 Prozent) ist am Valentinstag Pärchen-Zeit angesagt. Für Singles wiederum steht ein Abend allein zu Hause oder ein spontanes Date auf dem Plan: 22 Prozent haben an dem Tag nicht vor auszugehen, 15 Prozent suchen hingegen noch einen Partner für einen schönen Abend zu zweit.

3. Geschenke? Auch am 14. Februar durchaus willkommen!

Ob nun große Pläne oder einfach ein gemütlicher Abend zuhause – eine kleine Aufmerksamkeit am Valentinstag darf es für die Deutschen schon sein! Dieser Meinung sind insbesondere die weiblichen Befragten. Mehr als drei Viertel der Frauen (78 Prozent) würden sich über ein kleines Geschenk zum Valentinstag freuen. Dieser Meinung sind allerdings nur 59 Prozent der Männer. Rund einem Viertel wäre es egal, ob der/die Partner/in ihnen am Valentinstag mit einem Präsent seine/ihre Liebe zeigt (23 Prozent). Parship-Coach und Paarberater Eric Hegmann meint: „Ob romantische Dekoration oder Schokolade und Sekt beim Einkaufen – im Februar kommt man am Valentinstag nicht vorbei. Für manche ist es der Tag der Liebe, für andere ein reiner Tag des Kommerzes. Wichtig ist, dass Sie für sich und Ihre/n Liebste/n klären, welche Bedeutung der Tag hat. Denn nur wenn Sie offen darüber sprechen, wie Sie den 14. Februar gestalten wollen, wird es auch wirklich ein Tag der Liebe.“

4. Abendessen und Gemeinsam-Zeit sind Geschenke-Dauerbrenner

Ob Konsum oder nicht: Was, wenn doch nach der passenden Aufmerksamkeit gesucht wird? Pralinen und Parfüm gehen als Valentinstags-Geschenk immer – so könnte man meinen. Bei den Deutschen steht nämlich viel eher ein romantisches Abendessen als Überraschung hoch im Kurs: 80 Prozent der Deutschen lassen den Tag gern bei einem Dinner mit dem Schatz ausklingen. Doch auch Blumen stehen – insbesondere bei Frauen – als Präsent hoch im Kurs: 77 Prozent der Bundesbürgerinnen und 67 Prozent der deutschen Männer freuen sich am Valentinstag über Rosen und Co. (Gesamt: 72 Prozent). Doch auch etwas Selbstgemachtes, wie ein persönlicher Brief (67 Prozent) oder ein Fotoalbum (62 Prozent), kommen gut an. Gutscheine stoßen hingegen auf wenig Zuspruch, nur 15 Prozent können sich hierfür begeistern.

Das Ranking im Überblick

Studie 1: Februar 2019:

Frage: Der 14. Februar steht ganz im Zeichen der Liebe. Hand aufs Herz: Wie stehen Sie zum Valentinstag?

  • Man braucht keinen besonderen Tag wie Valentinstag, um seine Liebe zu zeigen. (Gesamt 40 %, Männer 36 %, Frauen 44 %)
  • Der Valentinstag ist für mich reiner Kommerz. (Gesamt 20 %, Männer 21 %, Frauen 19 %)
  • Der Valentinstag ist mir komplett egal. (Gesamt 16 %, Männer 19 %, Frauen 13 %)
  • Der Valentinstag ist ein toller Tag für Verliebte und Paare. (Gesamt 15 %, Männer 16 %, Frauen 15 %)
  • Ich feiere den Valentinstag nur meinem Partner / meiner Partnerin zuliebe. (Gesamt 5 %, Männer 7 %, Frauen 3 %)
  • Wenn ich am Valentinstag kein Geschenk / Blumen / Aufmerksamkeit bekomme, bin ich enttäuscht. (Gesamt 4 %, Männer 2 %, Frauen 6 %)n=1.011

Frage: Noch eine Frage zum Valentinstag: Der Valentinstag wird gern mit Rosen und anderen Geschenken gefeiert. Wie stehen Sie zu den folgenden Geschenken zum Tag der Liebe?

Finde ich passend

  • Ein romantisches Abendessen (Gesamt 80 %, Männer 72 %, Frauen 88 %)
  • Blumen (Gesamt 72 %, Männer 67 %, Frauen 77 %)
  • Ein persönlicher Brief (Gesamt 67 %, Männer 55 %, Frauen 78 %)
  • Etwas Selbstgemachtes (z. B. Fotoalbum) (Gesamt 62 %, Männer 51 %, Frauen 73 %)
  • Gutschein für eine gemeinsame Aktivität (Gesamt 58 %, Männer 47 %, Frauen 70 %)
  • Reise / Kurztrip (Gesamt 51 %, Männer 44 %, Frauen 58 %)
  • Pralinen / Schokolade (Gesamt 47 %, Männer 42 %, Frauen 53 %)
  • Schmuck (Gesamt 43 %, Männer 36 %, Frauen 50 %)
  • Parfüm (Gesamt 43 %, Männer 37 %, Frauen 48 %)
  • Dessous (Gesamt 32 %, Männer 30 %, Frauen 35 %)
  • Kein Geschenk (Gesamt 23 %, Männer 21 %, Frauen 26 %)
  • Gutschein (Gesamt 15 %, Männer 14 %, Frauen 16 %)
  • Alle Geschenke weniger passend / unpassend (Gesamt 7 %, Männer 9 %, Frauen 4 %)n=1.011

Frage: Eine abschließende Frage zum Valentinstag. Unabhängig davon, ob Sie in einer Beziehung sind oder nicht: Wie wollen Sie den diesjährigen Valentinstag verbringen?

  • Ich verbringe einen ganz normalen Tag. (Gesamt 53 %, Männer 48 %, Frauen 57 %, Single 54 %, In Partnerschaft 52 %)
  • Ich verbringe den Tag mit meinem Partner / meiner Partnerin bei einem romantischen Date. (Gesamt 31 %, Männer 33 %, Frauen 28 %, Single -, In Partnerschaft 44 %)
  • Ich bleibe alleine zu Hause. (Gesamt 8 %, Männer 9 %, Frauen 6 %, Single 22 %, In Partnerschaft 2 %)
  • Ich versuche, ein Date für den Tag zu finden. (Gesamt 5 %, Männer 6 %, Frauen 4 %, Single 15 %, In Partnerschaft -)
  • Ich gehe mit Freunden aus. (Gesamt 4 %, Männer 4 %, Frauen 5 %, Single 9 %, In Partnerschaft 2 %)n=1.011

Über die Studie

Für die vorliegende Studie hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.011 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt – davon 678 in Beziehung lebend. Die Stichprobe entspricht nach Alter und Geschlecht der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Januar 2019 statt.

Studie 2: Januar 2012:

Frage: Würden Sie sich freuen, wenn Sie von Ihrem Partner / Ihrer Partnerin ein kleines Geschenk zum Valentinstag bekommen würden?

  • Ja (Gesamt 68 %, Männer 59 %, Frauen 78 %)
  • Nein (Gesamt 8 %, Männer 11 %, Frauen 6 %)
  • Ist mir egal (Gesamt 23 %, Männer 30 %, Frauen 17 %)n=500; in Partnerschaft lebende

Frage: Wenn Sie an Ihre Partnerschaft denken, welchen der folgenden Termine haben Sie schon einmal vollkommen vergessen?

  • Unseren Jahrestag / den Tag, an dem wir zusammengekommen sind (Gesamt 33 %, Männer 32 %, Frauen 34 %)
  • Valentinstag (Gesamt 31 %, Männer 35 %, Frauen 28 %)
  • Unseren Hochzeitstag (nur Personen, die verheiratet sind) (Gesamt 23 %, Männer -, Frauen -)
  • Den Geburtstag meines Partners (Gesamt 11 %, Männer 12 %, Frauen 11 %)
  • Keinen dieser Tage (Gesamt 39 %, Männer 35 %, Frauen 43 %)n=500 in Partnerschaft lebende; Mehrfachantworten möglich

Über die Studie

Für die repräsentative Studie hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG rund 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Stichprobe der Singles und in der Partnerschaft lebenden Personen entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Januar 2012 statt.

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AutoScout24 Studie: Klare Regeln

giessener-allgemeine.de: Wenige Verkehrssituationen dürften für mehr Frust sorgen als das Reißverschlussverfahren. Die einen ärgern sich über jene Autos, die schon lange vor Ende der Spur einfädeln wollen. Die anderen stören sich an den Fahrzeugen, die sich erst ganz am Schluss einreihen wollen – und lassen ihnen keinen Platz dafür.

Klar ist, nur eine Gruppe ärgert sich zu Recht: Es ist die Erstere. Denn die Straßenverkehrsordnung regelt das Einfädeln ganz klar. Endet ein Fahrstreifen, müssen es die Autos auf der weiterführenden Spur den Fahrzeugen neben ihnen möglich machen, herüberzufahren – und zwar „unmittelbar vor Beginn der Verengung“.

Die Regel besagt weiter, dass jedes Auto auf der weiterführenden Spur ein Fahrzeug einfädeln lassen sollte. Daher die Bezeichnung Reißverschlussverfahren. Der Mehrheit ist die Regel bekannt: Zwei Drittel (67 Prozent) der Autofahrer bis 65 Jahre in Deutschland verhalten sich nach eigenen Angaben entsprechend, ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts INNOFACT.31 Prozent jedoch wechseln sofort auf die andere Spur, wenn eine Verengung angekündigt wird – und 2 Prozent geben sogar an, nicht nur zu früh zu wechseln, sondern anschließend auch kein anderes Auto vor sich einfädeln zu lassen.

Genau solche Verhaltensweisen – zu frühes Einfädeln und zu dichtes Auffahren – sorgen aber dafür, dass es sich vor solchen Stellen staut, erklärt der ADAC. Im Auftrag von Autoscout24 hatte INNOFACT 1006 Autohalter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

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Protection One Studie: Wenn Unternehmen Opfer von Einbrüchen werden

Protection One Studie: Wenn Unternehmen Opfer von Einbrüchen werden

eu-recycling.com: Eine repräsentative Studie zeigt, dass jedes dritte Unternehmen in Deutschland bereits Opfer von Einbrüchen geworden ist und es eine entsprechend hohe Bereitschaft zu Investition in wirksamen Schutz von Geschäfts- und Gewerbeflächen gibt.

Die Studie zum Sicherheitsempfinden der Deutschen wurde vom Marktforschungsinstitut INNOFACT im Auftrag der Protection One GmbH durchgeführt. Dabei fokussiert sich die Online-Umfrage auf das Sicherheitsgefühl, die Ängste der Menschen vor Einbrüchen und Überfällen sowie die Sicherheitsvorkehrungen. Die empfundene Sicherheit beziehungsweise Unsicherheit sowie Maßnahmen zum Schutz von Hab und Gut werden dem Ist-Zustand der polizeilichen Kriminalstatistik gegenübergestellt. 1.584 Personen nahmen insgesamt an der Umfrage teil, davon 1.180 Privatpersonen und 404 Unternehmer, Selbstständige oder Geschäftsführer beider Geschlechter aus Gesamtdeutschland.

Beruflich vorsorgen, privat sorgen?

Die Studie zeigt: Unternehmer setzen im Vergleich zu Privatpersonen deutlich mehr Sicherheitsvorkehrungen ein, um sich vor Einbrüchen zu schützen. Der Grund dafür erscheint simpel – die Einbruchsrate im Gewerbe verzeichnet eine höhere Opferzahl. Während 16 Prozent aller befragten Privatpersonen angaben, bereits Opfer eines Einbruchs in den eigenen Privaträumen geworden zu sein, notiert das Gewerbe eine Opferzahl von 34 Prozent aller befragten Unternehmer. Bei 75 Prozent der Privatpersonen hingegen wurde noch kein Einbruch oder Diebstahl im eigenen Zuhause verzeichnet, während lediglich 51 Prozent der Unternehmer weder Opfer eines Einbruchs noch eines damit verbundenen Diebstahls in den eigenen Geschäfts- oder Gewerbeobjekten wurden.

Aus Erfahrung schützen

Unternehmer schützen neben ihren Geschäftsflächen (61 Prozent) hauptsächlich ihr Personal (45 Prozent). Dafür spielt vor allem die Tatsache, ob Unternehmer bereits Opfer eines Einbruchs geworden sind, eine große Rolle: Unternehmer, bei denen schon einmal in den Geschäftsräumen eingebrochen wurde, würden entsprechenden Einbruchschutz deutlich ausgeweiteter einsetzen als Unternehmer, denen noch kein Einbruch widerfahren ist. So gaben 69 Prozent der bereits von Einbrüchen betroffenen Unternehmer an, ihr Unternehmen abzusichern, 53 Prozent würden mehr Sicherheitstechnik zum Schutze ihres Personals einsetzen, und 40 Prozent sehen die Sicherung des Außengeländes als notwendig an.

Die von Einbrüchen verschont gebliebenen Geschäftsleute empfinden die Sicherung ihrer Gewerberäume zu 57 Prozent als Notwendigkeit; die Sicherung ihres Außenbereichs erachten sie lediglich nur noch zu 20 Prozent als wichtig. Mit Blick auf die Zukunft wollen Unternehmer ihren Einbruchschutz an Gewerbeobjekten künftig mehr ausbauen, als Privatpersonen dies für ihr Zuhause vorhaben. Privatpersonen sind sich hingegen überwiegend einig: Aktiv werden sie erst dann, wenn etwas im eigenen oder nahen Umfeld passiert ist. So wollen sich 35 Prozent der Privatpersonen erst dann über Sicherheitstechnik für ihr Zuhause informieren, wenn es Einbrüche oder Überfälle in der Nachbarschaft gegeben hat. Wenn es eigentlich schon zu spät ist – und in den eigenen vier Wänden eingebrochen wurde –, würden 22 Prozent der Privatpersonen erst tätig werden, während 16 Prozent bereits durch Polizeimeldungen und Statistiken über Sicherheitsvorkehrungen nachdenken würden.

Emotion contra Ratio

Dabei reagieren Privatpersonen der durchgeführten Studie zufolge weitaus emotionaler auf Einbrüche als Unternehmer. Mit 42 Prozent fürchtet ein Großteil der befragten Privatpersonen psychische und emotionale Schäden in den eigenen vier Wänden und eine Verletzung der Privatsphäre und des Sicherheitsgefühls zu Hause. „Die Sorge, Opfer eines Einbruchs zu werden, steht in einem klaren Widerspruch zu den erbrachten oder geplanten Sicherheitsvorkehrungen der Deutschen“, resümiert Martin Smets, Unit Director der INNOFACT AG.

Für Unternehmer hingegen sind Emotionen im Rahmen von Einbruchdiebstählen mit 18 Prozent weniger relevant. Sie sorgen sich mit 29 Prozent häufiger um entstandene Schäden durch Vandalismus und Einbruchschäden am Gebäude. Finanzielle Einbußen durch Neuanschaffungen fürchten 23 Prozent der Unternehmer. Weitere Erkenntnisse über das Angstverhalten der Deutschen vor und nach einem Einbruch, alters- und geschlechterspezifische Unterschiede der Einstellungen und Emotionen sowie typische Widersprüche zwischen Vorhaben und Handeln waren ebenfalls Gegenstand der Studie.

Innovative Sicherheitslösungen

Für ein sicheres Gefühl und einen Rundum-Schutz des Eigentums verbinden die Sicherheitsexperten von Protection One effektive Sicherheitslösungen mit individueller Planung für einen optimalen Objektschutz. Ob zusätzliche elektronische Aufrüstung zu mechanischem Einbruchschutz oder hochmoderne 24h-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache: Mit maßgeschneiderten Konzepten setzt Protection One auf einen optimalen Schutz vor Einbruch und Diebstahl. Mit über 22 Jahren Erfahrung im Markt ist das Unternehmen ein Partner für alle Fragen der Sicherheit.

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Verivox Studie: Nur 39% der Deutschen achten auf sichere Passwörter

Verivox Studie: Nur 39% der Deutschen achten auf sichere Passwörter

onlinekosten.de: Wie halten es die Bundesbürger mit der Verwendung von Passwörtern und dem Schutz ihrer Privatsphäre im Internet? Aus einer repräsentativen INNOFACT-Umfrage im Auftrag von Verivox, an der im Dezember 2019 1.000 Personen teilnahmen, geht hervor, dass nur 61,4 Prozent der Verbraucher auf sichere Passwörter für Webseiten und Online-Dienste achten. Weibliche und ältere Umfrageteilnehmer kümmerten sich etwas stärker um die Sicherheit von Passwörtern als männliche und jüngere Befragte.

Viele nutzen gleiche Passwörter auf mehreren Seiten

Die Mehrheit der Deutschen (56,1 Prozent) macht es sich einfach und nutzt das identische Passwort gleich bei mehreren Webseiten und Diensten. Lediglich 43,9 Prozent gaben an, jeweils unterschiedliche Passwörter zu verwenden. Immerhin: 79,1 Prozent der Befragten halten den Virenschutz auf den genutzten Geräten aktuell. Während dies allerdings nur 67,6 Prozent der 18- bis 29-Jährigen angaben, lag der Anteil in der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen bei 84,8 Prozent.

Noch weniger geachtet werde auf weitergehende Schutzmaßnahmen. Knapp ein Drittel (32,9 Prozent) ändere die Cookie-Einstellungen bei der Internet-Nutzung, 28,8 Prozent verwenden den Browser im privaten Modus, um anonym zu Surfen. Rund jeder Vierte (25,7 Prozent) ändere das Standard-Passwort des Routers ab. Und 25,3 Prozent schalten die permanente Ortung am Handy aus.

Mehrheit verwendet Klarnamen in sozialen Medien

Die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Medien passen lediglich 23 Prozent der Befragten an. Nur 21,5 Prozent nutzen in sozialen Medien nicht ihren Klarnamen. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen: 30,2 Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahren verwendet keinen Klarnamen bei Facebook & Co., bei den Nutzern im Alter von 50 bis 69 Jahren sind es nur 18,6 Prozent.

Nur knapp jeder Fünfte (19,8 Prozent) der Umfrageteilnehmer verschlüsselt seine Mails. Ein digitaler Password-Safe, der die Verwaltung und die Nutzung von sicheren Passwörtern erleichtert, komme nur bei 11,6 Prozent der Deutschen zum Einsatz. Die eigene E-Mail-Adresse verschleiert nur eine kleine Minderheit (8,5 Prozent). Und fast 5 Prozent gaben an, keine der genannten Maßnahmen zu ergreifen, um sich im Netz zu schützen.

Jüngere Generation achtet weniger auf Sicherheitsmaßnahmen

“Millennials sind überdurchschnittlich oft von Bedrohungen im Netz betroffen”, sagt Verivox-Telekommunikationsexperte Eugen Ensinger. “Gleichwohl zeigen unsere Daten, dass viele junge Onliner für gängige Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichend sensibilisiert sind.” Deutlich mehr junge Menschen bis 29 Jahren als ältere ab 30 oder über 50 Jahren würden laut Verivox ungewollt mit pornografischen Inhalten konfrontiert. Sie seien auch am häufigsten Opfer von Betrug, Hate Speech, Cyber-Mobbing und Identitätsmissbrauch. Dennoch ergab die Umfrage, dass 19 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sich auch künftig nicht um einen aktuellen Virenschutz kümmern möchte. Unter dem Strich zeigt die Befragung laut Verivox, dass 25 bis 30 Prozent der jungen Nutzer unter 30 Jahren keine gängigen Sicherheitsmaßnahmen wie die Vergabe unterschiedlicher Passwörter ergreifen möchte.

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Verivox Studie: Ein Leben ohne Bargeld

Verivox Studie: Ein Leben ohne Bargeld 

focus.de: Jeder dritte Verbraucher in Deutschland kann sich ein Leben ohne Bargeld vorstellen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts INNOFACT im Auftrag des Vergleichportals Verivox hervor.

Besonders jüngere Menschen halten demnach ein Leben ohne Münzen und Banknoten für möglich. Unter den 18- bis 29-Jährigen gab mit rund 46 Prozent fast die Hälfte der Befragten an, dass sie künftig komplett auf Bargeld beim Bezahlen verzichten könnten. Unter den älteren Befragten im Alter von 50 bis 69 hängt die Mehrheit weiterhin am Münz- und Scheingeld: In dieser Altersgruppe können sich nur rund 23 Prozent vorstellen, gänzlich auf Bargeld zu verzichten.

Jüngere Menschen tendieren der Umfrage zufolge außerdem schon jetzt dazu, auch kleinere Beträge lieber per EC- oder Kreditkarte oder mit einer Bezahl-App zu begleichen. Mehr als die Hälfte der Befragten zwischen 18 und 29 gaben an, dass sie einen typischen Supermarkteinkauf im Wert von 20 Euro elektronisch bezahlen würden. Ältere Umfrageteilnehmer bezahlen Beträge in dieser Größenordnung hingegen mehrheitlich bar.

Für die Erhebung hat das Marktforschungsinstitut INNOFACT 1.000 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Die Zahlen liegen t-online.de exklusiv vor.

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