GermanFashion Studie: Interesse an Mode sinkt – Nachhaltigkeit weniger wichtig

handelsblatt.com: Das Interesse an Mode und Bekleidung hat in Deutschland deutlich nachgelassen – und auch Nachhaltigkeit spielt beim Kauf eine geringere Rolle. Das geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag des Modeverbands GermanFashion hervor. Die wichtigsten Ergebnisse:

Frauen informieren sich öfter

INNOFACT hat im April gut 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren repräsentativ befragt. Das Ergebnis: 40 Prozent informieren sich nicht aktiv über Mode und Bekleidung. Das sind deutlich mehr als bei der letzten Befragung im Jahr 2022, als es 29 Prozent waren. 2020 und 2021 lag der Anteil ähnlich hoch.

Am häufigsten informieren sich Verbraucher in Bekleidungsgeschäften. Der Anteil sank zwischen 2022 und 2026 jedoch von 38 auf 29 Prozent. Dahinter folgen Gespräche mit Freunden und Bekannten (19 Prozent), Websites von Bekleidungshändlern (18 Prozent), soziale Netzwerke wie Instagram (16 Prozent), Internet-Werbung und Hersteller-Websites (je 13 Prozent). In allen Kanälen sind die Werte rückläufig, oft deutlich. Frauen informieren sich deutlich häufiger über Mode und Bekleidung als Männer.

Viele sparen bei Mode

Warum interessiert Mode weniger? „Die Menschen in Deutschland wollen sparen, vor allem bei persönlichen Dingen wie Mode“, sagt Theresa Schleicher, Handelsexpertin in dem Netzwerk „The Future Project“. Grund seien die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Bei jungen Menschen fließe das Geld eher in Finanzpläne als in eine Handtasche. Zudem prägten Billiganbieter und Ramschkultur die Erwartung, dass Kleidung nicht viel koste. „Was weniger Wert hat, wird weniger benötigt und gewollt.“

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine im Juni veröffentlichte Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo. 52 Prozent sparen bei Bekleidung und Accessoires – mehr als in anderen Bereichen wie Hobby- und Freizeitbedarf (42 Prozent), Elektronik (41 Prozent) sowie Wohn- und Haushaltsartikeln (36 Prozent). Geringer ist die Zurückhaltung bei Gesundheit (16 Prozent), Büchern und Medien, Drogerie und Kosmetik (je 31 Prozent) und Lebensmitteln (32 Prozent). Mehr als 2.000 Menschen wurden dazu befragt.

Stationäre Anbieter weiterhin gefragt

Die meisten Kunden kaufen Kleidung überwiegend und häufig in Filialen von Anbietern wie H&M, Zara oder C&A, wie die GermanFashion-Studie zeigt. Der Anteil liegt bei 37 Prozent und ist seit 2022 um acht Prozentpunkte gesunken. Auf den weiteren Plätzen stehen der örtliche Fachhandel, Onlineplattformen wie Amazon, Temu oder Otto sowie Modeportale wie Zalando oder Shein (jeweils 34 Prozent).

Ebenfalls von vielen genannt werden Ladengeschäfte größerer Bekleidungsketten wie Peek & Cloppenburg (24 Prozent) sowie Geschäfte von Herstellern wie Boss oder Adidas (22 Prozent). Es folgen Kaufhäuser wie Galeria (18 Prozent), Textildiscounter wie Takko und Kik sowie der Versandhandel über Kataloge (jeweils 17 Prozent). Im Vergleich zu 2022 ist das Einkaufsverhalten über alle Kategorien hinweg deutlich rückläufig. Konsumenten nutzen im Schnitt 3,4 Kanäle, vor vier Jahren waren es noch 4,3.

GermanFashion-Sprecherin Tanja Croonen sieht darin ebenfalls ein abnehmendes Interesse an Mode. Dennoch betont sie: Dass die Bekleidungsgeschäfte vor Ort die wichtigste Informationsquelle seien und die meisten Menschen dort bevorzugt kauften, sei eine große Chance für den stationären Einzelhandel.

Widerspruch zwischen Haltung und Handeln

Laut Umfrage verliert Nachhaltigkeit beim Modekauf an Relevanz. Der Verzicht auf Ausbeutung von Menschen in Produktionsländern ist 71 Prozent wichtig, 2022 waren es noch 77 Prozent. Eine nachhaltige und umweltfreundliche Herstellung wird von 60 Prozent genannt – 11 Prozentpunkte weniger als vier Jahre zuvor. 42 Prozent ist die Verwendung eines Siegels für Nachhaltigkeit oder Biomaterialien wichtig, ein Rückgang um 10 Prozentpunkte. Für Frauen sind diese Aspekte bedeutender als für Männer.

Nur für 10 bis 28 Prozent der Mode-Käufer spielen die Nachhaltigkeitskriterien der Untersuchung zufolge wirklich eine große Rolle. Zwar geben viele an, dass ihnen verantwortungsvoller Konsum zumindest eher wichtig ist, das tatsächliche Kaufverhalten weicht davon aber teils deutlich ab. So hat nur knapp jeder Fünfte, dem ein Siegel wichtig ist, mehr als 10 Prozent nachhaltige oder ökologische Kleidung im Schrank.

Nachhaltigkeit sei dort relevant, wo sich mit Verantwortung Geld sparen lasse, sagt Handelsexpertin Schleicher – wie beim Elektroauto oder der Solaranlage. „Bei Kleidung fehlt der Eigennutz.“ Nachhaltige Mode koste mehr, die Wirkung sei für viele weniger ersichtlich. Für die meisten sei es das Nachhaltigste, weniger zu kaufen.

Was Kunden besonders wichtig ist

Gute Passform, Bequemlichkeit und Komfort, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und hohe Qualität sind für Verbraucher die wichtigsten Auswahlkriterien beim Kleidungskauf. Die Ergebnisse fallen ähnlich aus wie 2022. Deutlich rückläufige Werte gibt es bei markenbezogenen Aspekten – wie dem Ruf der Marke, Design, Herkunft und Exklusivität.

Für glaubwürdig halten die Befragten Marken vor allem dann, wenn sie verlässlich hohe Qualität bieten. Croonen erkennt darin auch ein Signal gegen Ultra Fast Fashion. Verbrauchern müsse jedoch klar sein, dass Qualität – im Sinne von Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Produktsicherheit – ihren Preis hat.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Zwar haben sich auch viele Mode-Artikel verteuert, aber weniger stark als andere Produkte. Ein Herrenhemd kostete laut Statistischem Bundesamt im Juni im Schnitt knapp 15 Prozent mehr als 2020, Kinderschuhe knapp 12 Prozent. Ein Damenshirt war gut 6 Prozent teurer, Jacken oder Mäntel für Säuglinge oder Kleinkinder 4 Prozent. Insgesamt legten die Verbraucherpreise seit 2020 um durchschnittlich mehr als 24 Prozent zu, bei Nahrungsmitteln um 37 Prozent.

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AutoScout24 Studie: Wohnmobilreisen stehen für Freiheit und Natur

pressefeuer.at: Die Mehrheit der Österreicher:innen verbindet Wohnmobilreisen mit Flexibilität und Unabhängigkeit.

AutoScout24-Umfrage: 65 % sehen Wohnmobilreisen als flexibel und unabhängig; Juni‑2026-Durchschnittspreis für Vans und Kleinbusse 25.791 Euro, rund 1.431 Euro unter dem Vorjahr.

Einfach losfahren, dort bleiben, wo es schön ist, und den Urlaub nach den eigenen Vorstellungen gestalten: So beschreibt die Aussendung von AutoScout24 eine Wahrnehmung, die viele Österreicher:innen mit Reisen im Wohnmobil verbinden. Grundlage der Zahlen ist eine Umfrage der INNOFACT AG , die im Auftrag von AutoScout24 durchgeführt wurde.

Die Erhebung liefert Angaben zu Assoziationen von Wohnmobilreisen, Unterschieden zwischen Bevölkerungsgruppen und zur Entwicklung der Preise für gebrauchte Vans und Kleinbusse. Zusätzlich nennt die Aussendung konkrete Prozentwerte und eine Preisübersicht für Juni 2026.

Die AutoScout24-Umfrage im Überblick

Die INNOFACT AG hat im April 2026 im Auftrag von AutoScout24 eine Befragung unter 534 österreichischen Autobesitzer:innen durchgeführt. Die Stichprobe war bevölkerungsrepräsentativ quotiert nach Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht, wie in der Aussendung angegeben.

Wesentliche Zahlen aus der Umfrage sind: Rund 65 Prozent der Befragten verbinden Wohnmobilreisen mit Flexibilität und Unabhängigkeit, 58 Prozent nennen Nähe zur Natur und knapp über die Hälfte assoziiert Abenteuer und Entdeckung mit dieser Reiseform. Etwa jede:r Zehnte gab an, keine positiven Assoziationen zu Wohnmobilreisen zu haben.

Wie die AutoScout24-Umfrage eingeordnet wird

Die in der Aussendung genannten Ergebnisse stellen ein Stimmungsbild der befragten Gruppe zum Zeitpunkt der Befragung (April 2026) dar. AutoScout24 ist der Auftraggeber der Umfrage; das Feldforschungsinstitut INNOFACT AG hat die Datenerhebung übernommen, wie die Mitteilung ausweist.

Die Stichprobe umfasst ausschließlich Autobesitzer:innen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Daraus folgt, dass sich die Befunde unmittelbar auf diese Gruppe beziehen und nicht automatisch auf Personen ohne eigenes Auto oder auf ältere Altersgruppen über 65 Jahre übertragen werden können. Die Aussendung nennt keine weiteren Auskünfte zur regionalen Verteilung oder weiteren Quotierungsmerkmalen.

Zur Markteinschätzung zur Preisentwicklung zitiert die Aussendung Nikolaus Menches mit einer Erklärung zur Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen. Die Aussage wird in der Mitteilung als Kommentar zur langfristigen Marktentwicklung dargestellt; die genauen Datenbasis und Berechnungsdetails zur Preisanalyse sind in der erwähnten angehängten Preistabelle dokumentiert, auf die die Aussendung verweist.

Assoziationen zu Wohnmobilreisen: Freiheit, Natur, Abenteuer

Die Umfrage nennt konkrete inhaltliche Schwerpunkte, mit denen Österreichs Bevölkerung Wohnmobilreisen verknüpft. Demnach stehen Begriffe wie Flexibilität und Unabhängigkeit an erster Stelle: 65 Prozent der Befragten nannten diese Aspekte.

Weitere Nennungen betreffen Nähe zur Natur (58 Prozent) sowie Abenteuer und Entdeckung (gut jede:r Zweite). Die Aussendung berichtet zudem über geschlechtsspezifische Unterschiede: Männer verbinden Flexibilität und Unabhängigkeit häufiger mit Wohnmobilreisen (70 Prozent) als Frauen (61 Prozent). Auch bei Nähe zur Natur (Männer: 61 Prozent; Frauen: 54 Prozent) und beim Gefühl von Abenteuer und Entdeckung (Männer: 57 Prozent; Frauen: 52 Prozent) zeigt die Umfrage eine Tendenz zu höheren Werten bei Männern.

Kosten, Komfort und Familienaspekte

Praktische Vorteile wie Kostenkontrolle und Komfort spielen laut der Umfrage eine geringere Rolle als die genannten Erlebnisaspekte. Vier von zehn Österreicher:innen assoziieren Wohnmobilreisen mit der Möglichkeit, Reisekosten besser zu kontrollieren, etwa durch Selbstverpflegung.

Bei Jüngeren ist das Thema Kostenkontrolle nach Angaben der Aussendung relevanter: Unter den 18- bis 29-Jährigen verbindet knapp jede:r Zweite Wohnmobilreisen mit besserer Kostenkontrolle. Bequemlichkeit – die komfortable, mobile Unterkunft mit eigener Küche und Badezimmer – nennen rund ein Drittel der Befragten als positiven Aspekt.

Familienfreundlichkeit wird ebenfalls thematisiert: Insgesamt 22 Prozent der Österreicher:innen verbinden Wohnmobilreisen mit Familienfreundlichkeit. In Haushalten mit Kindern steigt dieser Anteil laut Umfrage auf 31 Prozent; Haushalte mit drei oder mehr Personen nennen Familienfreundlichkeit mit 30 Prozent häufiger als kleinere Haushalte. Haustierhalter:innen („Fellkind“) sehen ebenfalls einen Vorteil: 26 Prozent geben an, dass Haustiere unkompliziert mitreisen können.

Preisentwicklung bei gebrauchten Vans und Kleinbussen

Die Aussendung enthält konkrete Preisangaben für gebrauchte Vans und Kleinbusse: Im Juni 2026 lag der Durchschnittspreis bei 25.791 Euro. Dieser Wert liegt 5,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 27.222 Euro, wie AutoScout24 berichtet. Der absolute Unterschied zum Vorjahr beträgt 1.431 Euro.

Im längerfristigen Vergleich nennt die Mitteilung Juni 2020 als Referenzpunkt mit einem Durchschnittspreis von 17.270 Euro. Verglichen mit diesem Stand sind die Preise laut Aussendung im Juni 2026 um rund 8.521 Euro höher, was einem Anstieg von etwa 49 Prozent entspricht, wie in der Aussendung angegeben.

Die Aussendung verweist außerdem auf eine angehängte Tabelle mit Preisen, die ergänzende Details zur Entwicklung enthalten soll. Die Mitteilung selbst enthält keine weiteren Aufschlüsselungen nach Marke, Modell oder regionalen Unterschieden im Text.

Begriffe erklärt: Bevölkerungsrepräsentativ, Durchschnittspreis, Van, Kleinbus, „Fellkind“

Bevölkerungsrepräsentativ: Dieser Begriff beschreibt in Umfragen in der Regel eine Stichprobe, die in wichtigen Merkmalen so quotiert ist, dass sie die Zielbevölkerung abbildet. In der Aussendung ist die Befragung nach Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht quotiert worden. Das schränkt die Aussagekraft auf die angegebenen Quotierungsmerkmale ein und lässt andere Merkmale unberücksichtigt.

Durchschnittspreis: Als Durchschnittspreis wird in der Regel ein Mittelwert bezeichnet, der in der Aussendung zur Kennzeichnung des mittleren Marktpreises für gebrauchte Vans und Kleinbusse im Juni 2026 verwendet wird (25.791 Euro). Durchschnittswerte können durch sehr hohe oder sehr niedrige Einzelpreise beeinflusst werden und geben nicht zwangsläufig Auskunft über die Spannweite der einzelnen Angebote.

Van und Kleinbus: Beide Begriffe stehen in der Aussendung für die Fahrzeugkategorien, deren gebrauchte Preise ausgewertet wurden. Die genaue Modell- oder Ausstattungsabgrenzung nennt die Aussendung nicht; ohne diese Details lassen sich aus den Durchschnittswerten keine direkten Rückschlüsse auf konkrete Modelle oder Ausstattungsniveaus ziehen.

Fellkind: In der Aussendung wird der Begriff „Fellkind“ als umgangssprachliche Bezeichnung für ein Haustier verwendet und steht im Zusammenhang mit dem Vorteil, dass Haustiere unkompliziert im Wohnmobil mitreisen können (26 Prozent).

Was die AutoScout24-Umfrage offenlegt

Die hier berichteten Zahlen liefern nach Aussage der Aussendung Einblick in Wahrnehmungen und Marktwerte: Vorrangig werden Wohnmobilreisen demnach mit Flexibilität, Unabhängigkeit und Naturnähe assoziiert; praktische Aspekte wie Kostenkontrolle und Komfort spielen eine weniger dominante Rolle, bleiben aber bei bestimmten Gruppen wie Jüngeren oder Familien relevant.

Die Preisangaben zeigen in der Aussendung einen kurzfristigen Rückgang gegenüber dem Vorjahr bei gleichzeitiger deutlicher Steigerung im Vergleich zu 2020. Zusätzlich verweist die Aussendung auf eine detaillierte Preistabelle im Anhang, die weitere Kontextinformationen zu den genannten Durchschnittspreisen enthalten soll.

FAQ zur AutoScout24-Umfrage

Wer hat die Umfrage durchgeführt?

Die Umfrage wurde laut Aussendung von der INNOFACT AG im April 2026 im Auftrag von AutoScout24 durchgeführt. INNOFACT AG wird in der Mitteilung als das Institut genannt, das die Befragung realisierte; weitere methodische Details sind nicht im Fließtext der Aussendung aufgeführt.

Wie groß war die Stichprobe und wie wurde sie quotiert?

Insgesamt wurden laut Aussendung 534 österreichische Autobesitzer:innen befragt. Die Stichprobe wurde bevölkerungsrepräsentativ nach Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht quotiert, wie die Mitteilung ausweist; Angaben zur regionalen Verteilung oder weiteren Quotierungsmerkmalen nennt die Aussendung nicht.

Welche Assoziationen zu Wohnmobilreisen wurden am häufigsten genannt?

Den Angaben zufolge verbinden 65 Prozent Flexibilität und Unabhängigkeit mit Wohnmobilreisen; 58 Prozent nennen Nähe zur Natur; gut jede:r Zweite nennt Abenteuer und Entdeckung. Etwa jede:r Zehnte hat nach Aussage der Mitteilung keine positiven Assoziationen.

Gibt es Unterschiede nach Geschlecht oder Alter?

Ja, die Aussendung nennt Unterschiede: Männer nennen Flexibilität und Unabhängigkeit häufiger (70 Prozent) als Frauen (61 Prozent). Bei Nähe zur Natur und beim Gefühl von Abenteuer und Entdeckung ergeben sich nach Angaben der Umfrage ähnliche Tendenzen zugunsten männlicher Befragter. Außerdem verbindet die jüngere Altersgruppe (18–29 Jahre) laut Mitteilung häufiger Kostenkontrolle mit Wohnmobilreisen.

Wie haben sich die Preise für gebrauchte Vans und Kleinbusse entwickelt?

Die Aussendung nennt einen Durchschnittspreis von 25.791 Euro im Juni 2026, was 5,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 27.222 Euro liegt. Im Vergleich zum Juni 2020 (17.270 Euro) beträgt der Unterschied laut Mitteilung etwa 49 Prozent, und der absolute Zuwachs gegenüber 2020 liegt bei 8.521 Euro.

Wo finde ich die detaillierten Preisdaten?

Die Aussendung weist ausdrücklich darauf hin, dass im Anhang eine Tabelle mit Preisen zu finden ist. Weitere Details zur Preistabelle nennt die Mitteilung selbst nicht direkt im Fließtext; die Tabelle soll ergänzende Informationen zur Preisstruktur enthalten.

Quellen und Kontakt

Quelle der Daten und Zitate: AutoScout24; Umfrage durchgeführt von INNOFACT AG (April 2026, n=534, quotiert nach Alter 18–65 und Geschlecht). Die Aussendung verweist auf eine angehängte Preistabelle.

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Verivox Studie: Hitzewelle treibt Nachfrage nach Klimaanlagen an

madeinbocholt.de: Die Hitzewellen der vergangenen Jahre treiben immer mehr Haushalte in Deutschland zum Kauf einer Klimaanlage. Laut einer Umfrage des Instituts INNOFACT im Auftrag eines Vergleichsportals verfügen inzwischen gut 23 Prozent der Haushalte über eine Klimaanlage. Vor einem Jahr waren es noch 18 Prozent, zitieren die Funke-Zeitungen aus der Erhebung.

Noch deutlicher ist der Anstieg bei den Kaufabsichten. Knapp jeder vierte Haushalt plant die Anschaffung einer Klimaanlage. Im Juli 2025 lag der Anteil mit 14 Prozent noch fast halb so hoch. Für 52 Prozent der Haushalte kommt ein Kauf weiterhin nicht infrage.

Unter den Haushalten mit Klimaanlage dominieren mobile Geräte. 69 Prozent nutzen einen sogenannten „Monoblock“, bei dem die warme Luft über einen Abluftschlauch nach draußen geleitet wird. Fest installierte Split-Anlagen kommen auf einen Anteil von 31 Prozent. Split-Anlagen bestehen aus einer Innen- und einer Außeneinheit, und können es deutlich kühler machen.

Die Unterschiede bei Anschaffung und Betrieb sind erheblich. Für eine Split-Anlage müssen Haushalte je nach Modell und Installation zwischen 1.000 und 2.000 Euro einplanen, dafür liegen die jährlichen Stromkosten zwischen 40 und 90 Euro. Mobile Monoblock-Geräte sind dagegen bereits ab rund 200 Euro erhältlich, verbrauchen mit jährlichen Stromkosten von 100 bis 150 Euro aber deutlich mehr Energie und gelten als weniger effizient.

INNOFACT hatte im Juli 1.000 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt.

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AutoScout24 Studie: Hohe Spritpreise – Die Deutschen sparen jetzt sogar im Urlaub

autoscout24.de: Ausgerechnet zum Start der Sommerferien endet der Tankrabatt. Während viele Verbraucher weiterhin auf spürbare Entlastungen bei Energie- und Mobilitätskosten hoffen, stehen Autofahrer damit pünktlich zur Hauptreisezeit vor höheren Ausgaben. Eine vom 17. bis 19. Juni 2026 durchgeführte, repräsentative INNOFACT-Umfrage im Auftrag von AutoScout24 unter deutschen Autofahrern zeigt: 58 Prozent der Befragten passen ihre Reiseplanung aufgrund steigender Spritpreise an. Viele sparen bei Ausflügen, wählen nähere Reiseziele oder reduzieren ihre Urlaubsausgaben. Jeder Zehnte verzichtet sogar gänzlich auf den Urlaub.

Der Sommerurlaub bleibt wichtig – aber er wird günstiger

Die steigenden Spritpreise verändern die Urlaubsplanung, nicht aber die grundsätzliche Rolle des Autos. Trotz höherer Kosten wollen rund sechs von zehn Deutschen (57,8%) weiterhin mit dem eigenen Fahrzeug verreisen.Ein genauerer Blick zeigt jedoch: Viele von ihnen verändern ihr Reiseverhalten spürbar. Zwar bleibt das Auto für die meisten die erste Wahl. Doch selbst unter denjenigen, die weiterhin mit dem Auto reisen, nehmen viele Anpassungen vor. Knapp 38 Prozent dieser Gruppe geben an, ihre Urlaubsplanung nicht zu verändern.

Jeder dritte Autoreisende plant, künftig besonders spritsparend unterwegs zu sein. Für viele bedeutet das eine niedrigere Reisegeschwindigkeit oder einen bewussteren Umgang mit Gepäck und Fahrzeugbeladung. Gleichzeitig wollen 15,8 Prozent weniger Ausflüge vor Ortunternehmen, um die Reisekosten im Rahmen zu halten. Auch bei der Wahl des Reiseziels wird gespart. 13,9 Prozent entscheiden sich bewusst für ein näher gelegenes Urlaubsziel. Weitere 12,3 Prozent geben an, an anderer Stelle sparen zu wollen – etwa bei Unterkunft, Verpflegung oder Freizeitaktivitäten. 10,7 Prozent suchen gezielt nach günstigeren Reisezielen, während 3 Prozent Fahrgemeinschaften bilden möchten. Die Ergebnisse zeigen: Die Deutschen verzichten nicht auf Urlaub, sie gestalten ihn zunehmend günstiger.

„Das Auto ist für viele Deutsche gerade im Urlaub kein Kostenfaktor wie jeder andere, sondern ein Stück Freiheit. Viele Menschen sind deshalb bereit, ihre Reise anzupassen, Ausgaben zu reduzieren oder Kompromisse beim Urlaub einzugehen, bevor sie auf die Flexibilität des eigenen Fahrzeugs verzichten“, sagt Stefan Schneck, Vertriebschef Deutschland bei AutoScout24. „Dieses Muster beobachten wir auch auf dem Fahrzeugmarkt: Wenn Mobilitätskosten steigen, suchen Verbraucher nach effizienteren und günstigeren Alternativen, ohne ihre individuelle Mobilität grundsätzlich infrage zu stellen. So haben wir in Phasen hoher Kraftstoffpreise zuletzt auch eine deutlich steigende Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos beobachtet. Das Auto bleibt also gesetzt, auch wenn der Urlaub selbst zunehmend unter Kostendruck gerät.“

Bayern bleiben gelassen, Berliner fliegen, Sachsen sparen am Ziel

Auch zwischen den Bundesländern zeigen sich deutliche Unterschiede darin, wie Autofahrer auf die steigenden Spritpreise reagieren. Etwas gelassener zeigen sich etwa Autofahrer in Bayern: Von den Befragten, die weiterhin mit dem Auto verreisen wollen, geben dort 45,7 Prozent an, ihre Urlaubsplanung trotz steigender Kraftstoffkosten nicht zu verändern. Bundesweit liegt dieser Wert bei 38,2 Prozent. In Berlin fällt dagegen der Wechsel auf das Flugzeug besonders stark ins Gewicht. 14,3 Prozent der Befragten geben an, statt der ursprünglich geplanten Autofahrt künftig zu fliegen. Damit liegt der Wert fast dreimal so hoch wie im Bundesdurchschnitt von 4,9 Prozent.

Auch Bahn und Fernbus profitieren regional von den hohen Spritpreisen, allerdings nicht überall gleichermaßen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effekt in Rheinland-Pfalz: Dort steigen 14,0 Prozent der Befragten von der ursprünglich geplanten Autofahrt auf Bahn oder Fernbus um. Bundesweit sind es 6,2 Prozent.

Sachsen zeigt ein anderes Sparmuster. Dort verzichten Autofahrer nicht überdurchschnittlich häufig auf das Auto, suchen aber deutlich öfter nach günstigeren Reisezielen. Unter denjenigen, die weiterhin mit dem Auto verreisen wollen, nennen 21,2 Prozent ein günstigeres Urlaubsziel als Reaktion auf die gestiegenen Kraftstoffkosten – bundesweit sind es 10,7 Prozent. Auch Niedersachsen sticht heraus: 17,8 Prozent der Befragten geben dort an, aufgrund der hohen Spritpreise in diesem Jahr keinen Sommerurlaub zu planen. Bundesweit liegt dieser Wert bei 11,2 Prozent. Gleichzeitig wollen 45,5 Prozent der niedersächsischen Autofahrer, die weiterhin mit dem Auto verreisen, künftig spritsparender unterwegs sein – ebenfalls deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt von 33,3 Prozent.

Junge Menschen reagieren flexibler

Auffällig sind auch die Unterschiede zwischen den Altersgruppen. So verzichten 18- bis 29-Jährige häufiger auf die ursprünglich geplante Autofahrt und steigen stattdessen auf andere Verkehrsmittel um. 12,1 Prozent nutzen statt des Autos Bahn oder Fernbus, weitere 7,3 Prozent entscheiden sich für das Flugzeug. Bei den 50- bis 65-Jährigen liegen die Werte mit 4,4 beziehungsweise 2,8 Prozent erheblich niedriger.

Wenn selbst Sparen nicht mehr reicht: Hohe Spritpreise machen soziale Unterschiede sichtbar

Während viele Deutsche ihren Urlaub lediglich anpassen, verzichten andere komplett auf eine Reise. Insgesamt geben 11,2 Prozent der Befragten an, aufgrund der hohen Spritpreise in diesem Jahr keinen Sommerurlaub zu planen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effekt bei Haushalten mit geringerem Einkommen. So verzichten 18,6 Prozent der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.500 Euro auf einen Sommerurlaub. Bei Haushalten mit einem Einkommen von mehr als 3.800 Euro sind es dagegen lediglich 6,4 Prozent.

Steigende Mobilitätskosten treffen demnach nicht alle Haushalte gleichermaßen. Während viele Urlauber ihr Reiseverhalten anpassen oder an anderer Stelle sparen, können höhere Kraftstoffpreise für Menschen mit geringeren finanziellen Spielräumen darüber entscheiden, ob eine Urlaubsreise überhaupt möglich ist.

Über die Umfrage

Für die vorliegende Studie befragte das Marktforschungsinstitut INNOFACT im Auftrag von AutoScout24 vom 17. bis 19. Juni 2026 insgesamt 1.082 Autobesitzerinnen und Autobesitzer im Alter von 18 bis 65 Jahren in Deutschland. Die Befragung wurde online durchgeführt. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ für deutsche Autobesitzerinnen und Autobesitzer dieser Altersgruppe. Die Ergebnisse auf Ebene der Bundesländer basieren auf Teilstichproben unterschiedlicher Größe und sind insbesondere bei kleineren Bundesländern als Tendenzaussagen zu verstehen.

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Raisin Money Confidence Index: Die Österreicher sind deutlich optimistischer

medianet.at: Wie zuversichtlich blicken Verbraucher in Europa und den USA auf ihre persönlichen Finanzen? Und wo befindet sich Österreich im internationalen Vergleich, wenn es um die finanzielle Zuversicht geht? Um diese Frage zu beantworten, hat die Spar- und Anlageplattform Raisin erstmals den Money Confidence Index in elf Ländern erhoben. Die Studie zeigt: Viele Haushalte stehen weiter unter Druck, vor allem durch hohe Lebenshaltungs-, Wohn- und Energiekosten. Österreich präsentiert sich im internationalen Vergleich jedoch robust.

Der Finanzstress liegt unter dem Länderschnitt, das Gefühl finanzieller Kontrolle ist deutlich stärker ausgeprägt. Für die Studie wurden von INNOFACT AG im Auftrag von Raisin insgesamt 11.403 Personen in elf Ländern befragt. In Österreich umfasst die Stichprobe 1.005 Befragte. Das Ergebnis: Österreich liegt über dem internationalen Durchschnitt.

Niederlande führen Ranking an

Im Ranking führen die Niederlande mit 55,3 Punkte, gefolgt von Deutschland (49,7 Punkte), Spanien (48,2 Punkte) und Polen (48,0 Punkte). Österreich reicht sich mit 47,7 Punkten knapp über dem Durchschnitt auf Platz 5 von elf Ländern ein. Auch in Österreich prägen Geldsorgen den Alltag vieler Menschen. 46,3% der Befragten geben an, derzeit sehr oder ziemlich gestresst in Bezug auf ihre persönlichen Finanzen zu sein. Damit liegt Österreich jedoch unter dem internationalen Durchschnitt von 50,2%.

Im Ländervergleich zeigt sich damit ein differenziertes Bild: Während der finanzielle Druck auch hierzulande klar spürbar bleibt, ist er weniger stark ausgeprägt als in vielen anderen Märkten. Besonders hoch ist der Finanzstress etwa in Spanien, den USA, Großbritannien und Finnland. Die Niederlande weisen hier den niedrigsten Wert im Ländervergleich auf. „Österreich zeigt im internationalen Vergleich ein solides Bild: Die Menschen spüren den Druck hoher Alltagskosten, fühlen sich aber zugleich vergleichsweise handlungsfähig. Genau dieses Zusammenspiel aus Belastung und Kontrolle macht den österreichischen Markt besonders interessant“, sagt Matthias Rodenbücher, Country Head DACH bei Raisin.

Ein Fünftel ist entspannt

Rund 20% der Landsleute beschreiben sich in Bezug auf ihre Finanzen als ziemlich oder sehr entspannt. Damit liegt Österreich nur leicht über dem internationalen Durchschnitt von 18,4%.
Besonders deutlich sticht Österreich beim subjektiven Kontrollgefühl hervor. 53,7% der Befragten geben an, viel oder vollständige Kontrolle über ihre täglichen Finanzen zu haben. Der internationale Durchschnitt liegt hier bei 40,2%. Nur die Niederlande und Deutschland schneiden in dieser Kategorie besser ab. Gleichzeitig geben 16,4% der Österreicher an, sie hätten keine oder nur sehr wenig Kontrolle über ihre Alltagsfinanzen.

Finanzsituation steuerbar

Damit fällt der Anteil jener, die kaum finanzielle Kontrolle wahrnehmen, geringer aus als im internationalen Durchschnitt von 21,4%. Das spricht dafür, dass Österreich zwar nicht frei von finanziellen Belastungen ist, viele Menschen ihre finanzielle Situation aber noch als steuerbar wahrnehmen.
An erster Stelle der finanziellen Prioritäten steht für die Österreicherinnen und Österreicher die Deckung laufender Alltagsausgaben: 73,5% der Befragten geben an, Lebensmittel, Wohnen, Energie und tägliche Ausgaben zu ihren drei wichtigsten Finanzthemen zu zählen.

Sicherheitsdenken immanent

Auf Platz zwei folgt der Aufbau finanzieller Rücklagen. 67,3% der Befragten nennen den Notgroschen als eine ihrer Top-3-Prioritäten. Der Wunsch nach finanzieller Absicherung spielt hierzulande damit eine wichtigere Rolle als im internationalen Durchschnitt von 63,1%.

Bemerkenswert ist zugleich der hohe Stellenwert langfristigen Sparens und Investierens. 52,6% der Österreicher nennen langfristigen Vermögensaufbau als eine ihrer drei wichtigsten finanziellen Prioritäten – damit liegt Österreich über dem internationalen Durchschnitt. Österreich zeigt damit eine doppelte Dynamik: Im Alltag dominiert der Wunsch nach finanzieller Sicherheit, gleichzeitig bleibt der langfristige Vermögensaufbau relevant.

Auf die Frage, welche Faktoren das Vertrauen in die eigene finanzielle Situation am stärksten verbessern würden, nennen Österreicherinnen und Österreicher vor allem niedrigere Kosten im Alltag. Die Befragten konnten dabei jeweils ihre drei wichtigsten Faktoren auswählen. 53,8% zählen niedrigere Lebensmittel- und tägliche Ausgaben zu ihren Top-3-Hebeln für mehr finanzielles Vertrauen. Dahinter folgen ein höheres Einkommen oder eine Gehaltserhöhung mit 50,7% sowie niedrigere Kosten für Energie, Wohnen, Miete oder Kreditraten mit 47,2%.

Zinsen als Vertrauensfaktor

Auffällig ist außerdem der Stellenwert von Kreditzinsen. 18,3% der Befragten in Österreich nennen niedrigere Zinsen für Kredite und Kreditkarten als wichtigen Faktor für mehr finanzielles Vertrauen. Das ist der höchste Wert aller elf untersuchten Länder und deutlich über dem internationalen Durchschnitt von 13,5%. Auch höhere Nettoerträge auf Ersparnisse spielen eine Rolle: 23,3% der Befragten in Österreich nennen bessere Erträge auf Erspartes als Vertrauenshebel. Finanzwissen oder Beratung werden hingegen seltener genannt: 14,1% sehen bessere Finanzbildung oder Orientierung als zentralen Faktor für mehr Vertrauen.

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