UCB Mut-Barometer: 94 % der Deutschen finden Mut wichtig für Fortschritt, 63 % würden an klinischen Studien teilnehmen

fnp.de: Würden Sie an einer klinischen Studie teilnehmen, um die Medizin voranzubringen? 63 Prozent der Deutschen sagen: Ja! Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Marktforschungsinstitut INNOFACT im Auftrag des biopharmazeutischen Unternehmens UCB¹, für die bundesweit 1.055 Menschen befragt wurden. Die Ergebnisse offenbaren spannende Einblicke – nicht nur zum Thema Forschung, sondern auch darüber, wie mutig sich die Deutschen selbst einschätzen.

„Als forschendes biopharmazeutisches Unternehmen tragen wir eine besondere gesellschaftliche Verantwortung – und gehen dabei natürlich auch Risiken ein“, sagt Dr. Hanna Rabia Khan, General Managerin bei UCB. „Nur etwa 10 bis 15 Prozent der Wirkstoffkandidaten, die in die klinische Entwicklung gehen, werden später tatsächlich als Medikamente zugelassen.“ Der Weg von der Laboridee bis zum fertigen Präparat ist lang, kostspielig und ungewiss. „Umso erfreulicher ist es, dass fast 80 Prozent der Befragten diese Risikobereitschaft der Pharmaindustrie als mutig bewerten“, ergänzt Khan.

Doch nicht nur die Unternehmen brauchen Mut – auch die Teilnehmenden an klinischen Studien leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur medizinischen Forschung. Ohne sie wären viele lebensrettende Therapien nie Realität geworden. Die gute Nachricht: Die Bereitschaft dazu ist in Deutschland überraschend hoch. Und sie ist gestiegen: um 18 Prozent im Vergleich zu 2024, wie eine vergleichbare Studie zeigt.²

Fast zwei Drittel würden mitmachen

63,1 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, selbst an einer klinischen Studie für neue Medikamente teilzunehmen. Besonders mutig zeigen sich jüngere Menschen: In der Altersgruppe der 18- bis 39-Jährigen liegt die Zustimmung bei 66,5 Prozent, bei den 40- bis 59-Jährigen sogar bei 67,4 Prozent. Erst bei den über 60-Jährigen sinkt der Wert auf 53,7 Prozent – was immer noch mehr als die Hälfte bedeutet.

Interessant sind auch die Unterschiede nach Einkommen: Mit steigendem Haushaltsnettoeinkommen wächst die Bereitschaft zur Studienteilnahme. Während in Haushalten mit weniger als 2.500 Euro monatlich 57,7 Prozent mitmachen würden, sind es bei Haushalten mit über 3.500 Euro fast 70 Prozent. Menschen mit Kindern zeigen sich ebenfalls deutlich aufgeschlossener: 74,7 Prozent der Eltern würden teilnehmen – vielleicht auch, weil sie die Bedeutung medizinischer Innovationen besonders schätzen.

Mut als gesellschaftlicher Wert und Forderung

Die UCB-Umfrage zeigt auch: Mut genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert. 94 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Mut wichtig ist, um neue Wege zu gehen. 93,8 Prozent sehen Mut als wichtig für den Fortschritt an, und 90,5 Prozent meinen, Deutschland sollte sich Herausforderungen mutiger entgegenstellen.

Doch wie mutig schätzen sich die Deutschen selbst ein? 58,1 Prozent finden sich selbst mutig. Besonders junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren bewerten sich als mutig (62,5 Prozent), während die über 60-Jährigen etwas zurückhaltender sind (57,7 Prozent).

Interessant: Menschen mit höherem Einkommen schätzen sich deutlich mutiger ein (65,2 Prozent bei Haushaltseinkommen über 4.500 Euro) als Menschen mit niedrigerem Einkommen (49,2 Prozent bei unter 2.500 Euro). Im Kontrast dazu steht allerdings die Meinung von 69,2 Prozent der Deutschen, dass sich Mut nicht nur privilegierte Menschen leisten können.

Mut im Arbeitskontext

Spannend ist auch der Blick in die Arbeitswelt: 58,8 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrem Arbeitskontext unterstützt, mutige Entscheidungen zu treffen. Auch hier gibt es Unterschiede: Menschen mit höherem Einkommen erleben mehr Unterstützung (70,6 Prozent bei Haushaltseinkommen über 4.500 Euro) als Menschen mit niedrigerem Einkommen (45,9 Prozent bei unter 2.500 Euro). Und Menschen mit Kindern im Haushalt fühlen sich deutlich stärker ermutigt (73,5 Prozent) als Menschen ohne Kinder (54,3 Prozent). 76 Prozent der Deutschen stimmen zudem der Aussage zu, dass Mut belohnt wird.

„Für medizinische Innovation braucht es Mut“

90,9 Prozent der Befragten sind sich einig: Für medizinischen Fortschritt braucht es Mut. Die Studie zeigt, dass dieser Mut in Deutschland vorhanden ist – sowohl bei den Forschenden als auch bei den Menschen, die bereit sind, Teil dieser Forschung zu werden. UCB investierte 2025 24 Prozent³ des Umsatzes wieder in Forschung und Entwicklung von neuen Arzneimitteln. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Investitionsanteil in Forschung und Entwicklung bei Pharmaunternehmen liegt bei bis zu 17 Prozent.[4] Damit trägt das in Monheim ansässige Unternehmen dazu bei, innovative Behandlungsmöglichkeiten für Patient:innen mit schweren chronischen Erkrankungen zu entwickeln.

„Wir sind überzeugt, dass Mut der Schlüssel für Innovation ist. Unsere Umfrage zeigt, dass die Menschen in Deutschland diese Auffassung teilen. Darin liegt vielleicht auch ein Appell an alle, die gesellschaftliche Verantwortung tragen, sich den aktuellen Herausforderungen mutiger entgegenzustellen“, fasst Dr. Hanna Rabia Khan zusammen.

Über die Umfrage

Für die repräsentative Umfrage hat das Marktforschungsinstitut INNOFACT im Auftrag von UCB im Dezember 2025 bundesweit 1.055 Menschen zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Die Befragung erfolgte online und ist bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region quotiert. Die Umfrage ist Teil einer groß angelegten, bundesweiten Mut-Kampagne mit der das biopharmazeutische Unternehmen UCB Haltung zeigen und zu mehr Mut aufrufen möchte.

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WiWo Studie: Das sind die Lieblings-Apps der Deutschen

www.wiwo.de: Wer in Deutschland arbeitet, nutzt ein Smartphone: Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge ist diese Aussage nahezu unumschränkt gültig. In den Altersgruppen von 16 bis 64 Jahren liegt die Durchdringung bei nahezu 100 Prozent – in der Altersgruppe darüber ist es dagegen nur jede und jeder Zweite. Entsprechend viel sagt die Wahl der Apps über die Lebensrealität der Menschen in Deutschland aus. Seit dem letzten Jahr hat sich hier etwas verschoben.

Für die WirtschaftsWoche haben die Marktforscher von INNOFACT exklusiv ausgewertet, welche Apps die Menschen hierzulande nutzen. Neben der reinen Nutzung fließen auch andere Faktoren wie Alltagsrelevanz, Design oder Datenschutz in das Ranking ein.

Taucht man in die Daten ein und vergleicht sie mit dem Vorjahr 2025, so fällt auf, dass kein einziger Vertreter der letztjährigen Spitzenbranche es 2026 in die Top 10 geschafft hat. Müsste man dem Trendwechsel ein Motto aufdrücken, so hieße es wohl: Sparen statt Shopping. Statt Banken und Finanzdienstleistern wird die Spitzengruppe 2026 von Loyalty-Apps wie Payback oder den anbieterspezifischen Angeboten von Rewe, Lidl und Co. dominiert – das sind 7 von 10 (und 8 von 11). Wenngleich die Inflation in Deutschland weit unter dem Niveau der vergangenen Jahre liegt, scheinen die Bürger beim Einkauf weiterhin preissensibel zu sein. Die drei einzigen Ausreißer sind der Praxisfinder Doctolib, die Telekom-App MeinMagenta und ShopApotheke.

BASISDIENSTLEISTUNGEN VOR LUXUS

Die Übermacht der auf Nahrungsmittel ausgerichteten Apps hält sich auch im Rest der Liste. Während die anderen Kategorien wie Bildung, Kommunikation oder Versicherungen sich in einer bunten Mischung auf den Plätzen abwechseln, ist die Häufung bei den Spar-Apps auffällig. Auch innerhalb dieser Gruppe zeigt sich dieses Muster. Zwar gehören auch Lieferdienste wie Uber Eats, Lieferando und Flink in diese Kategorie, diese Apps finden sich dann aber ausnahmsweise auf den hinteren Plätzen.

Innerhalb der anderen Kategorien ist die Reihenfolge weniger auffällig. Dass die Telekom und Vodafone die Telekommunikations-Apps als größte Mobilfunkanbieter des Landes dominieren, scheint zwangsläufig. Gleiches gilt für den DB Navigator als ersten Anlaufpunkt für die ÖPNV-Nutzung auf Platz 19 und Uber auf Platz 24 als das Pendant für Taxivermittlung.

Als Überraschung könnte man in den Top 30 noch am ehesten die Schul-App Anton bezeichnen, die Schulkindern das Lernen erleichtern soll. Das einzige auf Lifestyle ausgerichtete Angebot in der Gruppe ist auf Platz 27 die Lauf-App Adidas Running (früher Runtastic). Das ist auch an sich erstaunlich, da in der öffentlichen Wahrnehmung – und vor allem auf Social Media – Konkurrenten wie Strava viel präsenter sind. In den von Innofact gelisteten Apps kommt diese aber gar nicht vor, stattdessen immerhin die App des bekannten Tracker-Anbieters Garmin auf Rang 37.

BUSINESS FIRST

Auch der Blick in die einzelnen Wertungskategorien bringt einige interessante Einblicke hervor – insbesondere für die Spar-App-Spitzengruppe. Während die bereits genannten Apps bei Themen, die direkt mit dem Produktabsatz zusammenhängen – wie Design, Aktualität, Handhabung und Zuverlässigkeit – ganz vorn mitspielen, sind sie beim Thema Datenschutz die absoluten Nachzügler.

Angeführt wird die Kategorie Datensicherheit dagegen von Anton – was mit Blick auf die mehrheitlich minderjährige Nutzerschaft beruhigend sein dürfte. Den Rest der Datenschutz-Top-10 teilen sich Versicherungen und Energieversorger, ebenfalls Branchen, bei denen Sicherheit auch im restlichen Geschäft an allererster Stelle steht.

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Verivox Studie: Glasfaseranschlüsse bleiben ungenutzt, weil Kunden zu zufrieden sind

winfuture.de: Verivox hat für Zahlen zum Glasfasermarkt veröffentlicht, die mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten: Die Infrastruktur expandiert zwar, doch Nutzer lassen sie links liegen. Mehr als jeder fünfte Haushalt hat Glasfaser im Gebäude, verzichtet aber auf Aktivierung.

Bundesziele für Gigabit-Netze

Der Bund treibt den Glasfaserausbau voran und sieht darin die Grundlage für Deutschlands digitale Zukunft. Verivox hatte daher eine Umfrage gestartet, wie es den mit der Glasfaser bundesweit aussieht. Glasfaser kann man allgemein sagen boomt in Deutschland, doch ein Fünftel der Anschlüsse bleibt ungenutzt. Der Verivox-Glasfaser-Monitor 2026 deckt Potenziale und Hürden auf.

Trend ist positiv, Zögern hält an

24 Prozent der Deutschen surfen bereits per Glasfaser, vier Prozentpunkte mehr als 2024. Dennoch lassen 22 Prozent der DSL- und Kabelkunden vorhandene Hausanschlüsse brachliegen, das war 2024 noch deutlich mehr (runter von 32 Prozent).

„Die Lücke zwischen verfügbaren und aktivierten Anschlüssen sinkt, ist aber beträchtlich“, warnt Jörg Schamberg von Verivox. 48 Prozent der DSL- und Kabelnutzer wollen auf jeden Fall zu Glasfaser wechseln, 32 Prozent sind aktuell noch unschlüssig. Ablehner bleiben aus Zufriedenheit mit ihrem aktuellen Anschluss (76 Prozent) oder aus Angst vor dem Aufwand beim Wechsel (25 Prozent).

31 Prozent warten aber zunächst noch auf den lokalen Ausbau. 50 Prozent wechseln wegen „guter Gelegenheit“: 33 Prozent nutzen Straßenbau, das zeigt sich besonders im ländlichen Raum.

Wer wartet länger?

Technikvorteile wie Speed und Stabilität folgen, je 15 Prozent wechseln zur Glasfaser wegen Bedarf oder Unzufriedenheit. Weniger zählen Wertsteigerung oder Service. 29 Prozent der Landkunden warteten über ein Jahr, in Städten sind es 19 Prozent, wobei im Vorjahr das nur acht Prozent waren. Schamberg fordert zügigen Ausbau bis ins Haus, mit Wettbewerb auf Infrastruktur.

„Unsere Daten zeigen, dass die Lücke zwischen verfügbaren und aktivierten Anschlüssen sinkt, aber immer noch beträchtlich ist. Hier schlummert viel ungenutztes Potenzial. Immerhin dreht das jüngste Regulierungskonzept zur Kupfer-Glas-Migration an wichtigen Stellschrauben wie einer Verpflichtung der Anbieter zur Öffnung ihres Netzes. Wir halten es für sinnvoll, dafür verbindliche Standards festzuschreiben. Wenn der zeit- und kostenintensive Verhandlungsaufwand zwischen den Anbietern nicht reduziert wird, bleibt die Komplettversorgung Deutschlands mit Glasfaser weiter eine Hängepartie.“ (Jörg Schamberg, Verivox)

Die Basis der Verivox-Umfrage ist die repräsentative Umfrage von INNOFACT AG (Januar 2026, 2.030 Personen 18-79 Jahre).

Wie sieht das bei euch aus, welche Beweggründe überwiegen für den Wechsel?

Zusammenfassung

  • Verivox veröffentlicht Glasfaser-Monitor 2026 zum deutschen Markt
  • 24 Prozent der Deutschen surfen bereits über einen Glasfaseranschluss
  • 22 Prozent der Haushalte lassen vorhandene Glasfaseranschlüsse brachliegen
  • Lücke zwischen verfügbaren und aktivierten Anschlüssen sinkt langsam
  • 76 Prozent der Ablehner sind mit ihrem aktuellen Anschluss zufrieden
  • Straßenbauarbeiten sind für 33 Prozent der Anlass zum Glasfaserwechsel
  • Repräsentative Innofact-Umfrage vom Januar 2026 mit 2030 Befragten

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dti TK-Trendbarometer: Viele wollen gesund essen – weniger als die Hälfte schafft es im Alltag / Tag der gesunden Ernährung, 7.3. / Tag der Tiefkühlkost, 6.3.

braunschweiger-zeitung.de: Gesund essen – das ist den meisten Menschen in Deutschland wichtig. Doch im Alltag klafft oft eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: 74 Prozent sagen, gesunde Ernährung sei ihnen sehr wichtig bzw. wichtig. Aber nur 43 Prozent finden, dass es ihnen im Alltag gut oder sehr gut gelingt, gesunde Ernährung umzusetzen. Das zeigt das aktuelle TK-Trendbarometer vom Januar 2026*, eine repräsentative Verbraucherbefragung des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts e. V. (dti) zum „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März.

Gleichzeitig sehen viele in Tiefkühlprodukten eine alltagstaugliche Unterstützung: 70 Prozent der Befragten sagen, dass Tiefkühlkost eher bzw. definitiv helfen kann, sich gesund zu ernähren.

Wie Tiefkühlkost im Ernährungsalltag hilft: nährstoffreich, saisonal unabhängig, lange haltbar

Wer Tiefkühlkost als Hilfe für eine gesunde Ernährung sieht, nennt vor allem diese Gründe: den Erhalt von Vitaminen und Nährstoffen (für 85 Prozent sehr/eher hilfreich), die ganzjährige Verfügbarkeit (85 Prozent) sowie die lange Haltbarkeit (83 Prozent).

Auch bei allgemeinen Aussagen über Tiefkühlkost zeigt sich ein klares Bild:

  • 65 Prozent aller Befragten stimmen (voll und ganz) zu: Tiefkühlprodukte ermöglichen die ganzjährige Verfügbarkeit gesunder Zutaten.
  • 55 Prozent sagen: Tiefkühlprodukte unterstützen bei Zeitmangel, sich gesund zu ernähren.
  • 50 Prozent finden: Tiefkühlprodukte machen gesunde Mahlzeiten besser planbar.

Vorurteil „Konservierungsstoffe“ bremst – hier braucht es mehr Aufklärung

Trotz der weit überwiegend positiven Einschätzung gibt es aber auch Vorbehalte: 30 Prozent der Befragten sagen, TK könne eher bzw. definitiv nicht dabei helfen, sich gesund zu ernähren. In dieser Gruppe nennen viele als Grund, tiefgekühlte Lebensmittel enthielten zu viele Zusatz- bzw. zu viele Konservierungsstoffe (jeweils 53 Prozent).

Dazu sagt Juliane Zander, Ernährungswissenschaftlerin und Referentin im dti: „Die Schockfrostung sorgt dafür, dass Tiefkühlprodukte auf natürliche Weise haltbar gemacht werden – ganz ohne Konservierungsstoffe. Auch der ursprüngliche Geschmack und das Aroma der frischen, tiefgekühlten hochwertigen Rohwaren bleiben optimal erhalten. Dank der physikalischen Kraft der Kälte bleiben die Lebensmittel frisch und lange haltbar, ihre wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sowie Geschmack und Konsistenz sehr gut erhalten. Die ‚Frischestudie‘ der Universität Hamburg und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg zeigt: Durch den schnellen Produktionsablauf und das Schockfrosten ist das Gefriergut ein wahrer Vitamin- und Nähstofftresor.“

Unabhängige Produkttests von Stiftung Warentest und Öko-Test zeigen immer wieder: Tiefkühlgerichte kommen meist ohne Zusatzstoffe aus – oder enthalten lediglich solche, die aus lebensmitteltechnologischer Sicht notwendig sind. „Dabei setzen die Hersteller überwiegend Zutaten ein, die auch in der heimischen Küche, in Restaurants oder in Kantinen zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Backtriebmittel oder Stärke“, erläutert Juliane Zander.

„Tag der Tiefkühlkost“ am 6. März

1984 hat der damalige US-Präsident Ronald Reagan den 6. März zum „National Frozen Food Day“ ausgerufen. Sein Ziel: nachfolgende Generationen auf die so wichtige Erfindung für die Lebensmittelversorgung der Menschen aufmerksam machen. Warum der 6. März? An diesem Tag sind 1930 in der Kleinstadt Springfield im US-Bundesstaat Massachusetts weltweit erstmals TK-Lebensmittel über den Ladentisch gegangen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird der 6. März jedes Jahr als „Tag der Tiefkühlkost“ gefeiert.

Tiefkühlprodukte sind längst fester und beliebter Bestandteil des täglichen Lebensmitteleinkaufs: 62 Prozent der Befragten verwenden sie mindestens mehrmals im Monat. Am häufigsten greifen Verbraucherinnen und Verbraucher zu TK-Gemüse und -Kräutern (76 Prozent der Verwender), TK-Fisch (62 Prozent) und tiefgekühlten Kartoffelprodukten (55 Prozent). 2024 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlprodukten in Deutschland laut dti-Absatzstatistik auf einen Rekordwert von 50 kg – das sind pro Bauch 15 TK-Pizzen und 28 Fischstäbchen.

* Information zum Studiendesign: Ende Januar 2026 wurden 1.000 onlinebasierte Interviews geführt, im Rahmen der Onlinebefragung aus dem INNOFACT Consumer Panel.

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Verivox Studie: Altersarmut – Diese Rentner sind besonders betroffen

fr.de: Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt noch immer 16 Prozent weniger als Männer – eine Differenz mit fatalen Langzeitfolgen. Zum heutigen Equal Pay Day verdeutlichen neue Umfragen, dass das geschlechtsspezifische Lohngefälle weit über das Berufsleben hinausreicht und die Angst vor Altersarmut massiv schürt.

Die Lohnlücke wird zur Rentenfalle – warum Frauen pessimistischer in die Zukunft blicken

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen seit Jahresbeginn umsonst gearbeitet haben, während Männer bereits seit dem 1. Januar bezahlt werden. Doch hinter den nackten Prozentzahlen der Lohnstatistik verbirgt sich eine tiefe Verunsicherung bei der Altersvorsorge.

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Instituts INNOFACT im Auftrag von Verivox zeichnet ein düsteres Bild: Fast die Hälfte aller Frauen in Deutschland (47 Prozent) schätzt ihre finanzielle Absicherung im Rentenalter als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein. Im Vergleich dazu blickt die Mehrheit der Männer (57 Prozent) optimistisch in die Zukunft; bei ihnen sorgt sich lediglich gut jeder Dritte (35 Prozent) um eine unzureichende Vorsorge. Die Skepsis zieht sich durch alle Lebensbereiche: Insgesamt befürchten 66 Prozent der Frauen, ihren Lebensstandard im Alter drastisch einschränken zu müssen.

Die Angst wächst mit den Berufsjahren

Besonders alarmierend ist die Entwicklung über die verschiedenen Altersgruppen hinweg. Je näher der Ruhestand rückt, desto deutlicher wird vielen Frauen die Tragweite der Gehaltsunterschiede bewusst. Sorgt sich bei den Frauen zwischen 18 und 29 Jahren nur ungefähr jede dritte Frau (39 Prozent) um ihre Absicherung, so sind es in der Altersgruppe von 30 bis 49 Jahren bereits 47 Prozent. Bei den Frauen zwischen 50 und 79 Jahren, die sich kurz vor oder schon im Ruhestand befinden, bewertet jede zweite Frau dann ihre finanzielle Lage als besorgniserregend. Zwar nehmen die Sorgen mit steigendem Alter auch bei Männern zu, sie verharren jedoch auf einem deutlich niedrigeren Niveau.

Die Spar-Falle – wenn für die Vorsorge nur das Kleingeld bleibt

Die ungleiche Bezahlung während des Erwerbslebens schlägt sich eins zu eins in der privaten Vorsorge nieder. Zwar ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Zusatzrente bei beiden Geschlechtern vorhanden – rund 67 Prozent der Deutschen geben an, privat vorzusorgen –, doch bei der Höhe der monatlichen Sparraten klafft eine gewaltige Lücke.

Für viele Frauen bleibt die private Altersvorsorge ein Kraftakt mit schmalem Budget. Die Statistik zeigt ein klares Bild der Begrenzung – 42 Prozent der Frauen können monatlich maximal 100 Euro beiseitelegen (jeweils 21 Prozent sparen Beträge bis 50 Euro bzw. bis 100 Euro). Hohe Sparraten sind die Ausnahme, nur magere 9 Prozent der Frauen schaffen es, monatlich mehr als 200 Euro für ihren Lebensabend zu investieren.

Männer hingegen profitieren von ihren im Schnitt höheren Einkommen und verfügen über deutlich mehr finanziellen Atem. Während bei den Frauen kaum jede Zehnte die 200-Euro-Marke knackt, ist dieser Anteil bei den Männern mit 18 Prozent mehr als doppelt so hoch. Dieser Unterschied in der monatlichen Sparleistung potenziert sich über die Jahrzehnte durch den Zinseszinseffekt massiv. Wer monatlich 200 Euro statt 50 Euro investiert, verfügt am Ende nicht nur über das Vierfache, sondern oft über ein Vielfaches an Rendite.

Die Zahlen verdeutlichen: Es mangelt Frauen nicht am Willen zur Vorsorge, sondern schlicht am verfügbaren Kapital. Solange die Lohnlücke besteht, bleibt die private Altersvorsorge für viele Frauen ein Tropfen auf den heißen Stein. Umso wichtiger wird die Auswahl kosteneffizienter Anlageformen, damit von den kleinen Sparbeträgen nicht auch noch ein Großteil in Bankgebühren versickert.

Die unsichtbare Krise – warum Altersarmut in Deutschland weiblich ist

Während der Equal Pay Day die Lohnlücke im Berufsleben anprangert, zeigt sich im Alter die volle Härte der Statistik: Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt rund ein Drittel weniger Rente als Männer. Diese „Gender Pension Gap“ führt dazu, dass Altersarmut ein überwiegend weibliches Gesicht hat. Die nackten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung sind eindeutig: Frauen kommen in Westdeutschland oft auf eine monatliche Altersrente, die kaum zum Leben reicht, wenn keine private Vorsorge oder ein Partner vorhanden ist. Doch die Gründe dafür sind nicht mangelnder Fleiß, sondern tief in unserer Gesellschaft verwurzelte Strukturen.

Die drei Säulen der Rentenfalle

Drei Gründe führen dazu, dass Frauen im Alter oftmals arm dastehen. Da ist zunächst einmal die Erwerbsbiografie. Frauen unterbrechen ihre Karriere deutlich häufiger für die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen. Diese „Care-Arbeit“ wird gesellschaftlich geschätzt, schlägt sich aber kaum in Rentenpunkten nieder. Hinzu kommt die Teilzeit-Falle – Deutschland ist Europameister bei der Frauen-Teilzeit. Was oft als Vereinbarkeit von Familie und Beruf beginnt, führt langfristig zu einer Stagnation des Rentenkontos. Wer nur 50 Prozent arbeitet, zahlt auch nur 50 Prozent in die Rentenkasse ein – bei oft geringerem Stundenlohn.
Zusätzlich wirkt die übermäßige Beschäftigung im Niedriglohnsektor. Frauen arbeiten überproportional häufig in sozialen Berufen, im Dienstleistungssektor oder im Handel. Diese Branchen sind historisch schlechter bezahlt als technische oder industrielle Berufe, was die Basis für die spätere Rente massiv schmälert. (Quellen: t-online, Zeit, bmbfsfj.de)

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