Verivox Studie: Frauen haben mehr Sorge um ihre finanzielle Zukunft

aachener-zeitung.de: Weil Frauen in Deutschland im Schnitt noch immer weniger verdienen als Männer, können sie häufig weniger fürs Alter vorsorgen. Das bereitet Kopfzerbrechen. Diese Tipps können aufmuntern und helfen.

Frauen verdienen im Schnitt noch immer 16 Prozent weniger als Männer. Auf dieses geschlechtsspezifische Lohngefälle macht der Equal Pay Day Jahr für Jahr aufmerksam, der dieses Jahr am 27. Februar stattfindet. Kein Wunder also, dass Frauen deutlich pessimistischer in ihre finanzielle Zukunft schauen als Männer. Aber was lässt sich dagegen tun?

  • Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag des Vergleichsportals Verivox zufolge glaubt rund die Hälfte der Frauen (46,9 Prozent) im Ruhestand schlecht finanziell abgesichert zu sein.

  • Unter den Männern gibt das nur rund jeder Dritte (35,1 Prozent) an.

  • Männer glauben darum auch seltener (54,8 Prozent) als Frauen (66,3 Prozent), dass sie sich im Alter einschränken müssen.

Als Grund für die finanzielle Schlechterstellung im Alter geben Frauen häufig den fehlenden finanziellen Spielraum (66,9 Prozent) und Erwerbsunterbrechungen (43,4 Prozent) an. Geringere Einkünfte im Laufe ihres Erwerbslebens ermöglichen ihnen häufig nicht, privat so viel Geld wie Männer zurücklegen. Mehr als jeder dritte Mann (35,5 Prozent) kann immerhin mehr als 100 Euro pro Monat sparen, während es unter den Frauen nur rund jede vierte (24,3 Prozent) ist.

Diese Tipps gibt eine Verbraucherschützerin

Doch welche Möglichkeiten haben Frauen, um optimistischer in die finanzielle Zukunft schauen zu können? Katharina Lawrence von der Verbraucherzentrale Hessen gibt folgende Tipps:

  • Analysieren Sie Ihre aktuelle finanzielle Situation. Stellen Sie alle Einnahmen und Ausgaben gegenüber und kündigen Sie im Zweifel ungenutzte Abos oder überflüssige Verträge, um sich mehr Spielraum für die private Altersvorsorge zu verschaffen.

  • Tilgen Sie dann zunächst Ihre Schulden, bevor Sie sich ans Sparen machen. Bauen Sie sich eine Notreserve von drei bis maximal fünf Nettomonatseinkommen auf, die auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto liegen und flexibel verfügbar sind.

  • Fangen Sie anschließend mit dem Sparen an und lassen Sie sich dabei nicht entmutigen. „Auch mit kleinen Beträgen, wenn über viele Jahre angelegt, lassen sich ansehnliche Beträge erwirtschaften“, sagt Verbraucherschützerin Lawrence. Legen Sie nach Möglichkeit jeden Monat mindestens zehn Prozent des Einkommens gewinnbringend für das Alter an. Dabei gilt: Wer jung startet, kann sich den Zinseszinseffekt besser zunutze machen. Einen zu späten Start gibt es aber nicht. Wer erst mit 40 oder 50 Jahren startet, sollte dafür mit höheren Sparquoten punkten.

  • Schließen Sie keine komplizierten Anlageverträge ab, die Sie nicht verstehen. Fallen Sie auch nicht auf dubiose Geldanlagen herein, die gerne über Social Media oder Messengerdienste angeboten werden. Ein einfacher monatlicher Sparplan in weltweit streuende, börsengehandelte Indexfonds (ETF) kann ausreichen.

  • Achten Sie zudem darauf, während des gesamten Erwerbslebens in einem verpflichtenden System wie der Deutschen Rentenversicherung rentenversichert zu sein – nicht nur wegen der Altersrente, sondern auch wegen der Ansprüche auf eine Erwerbsminderungsrente für den Fall der Fälle. „Gerade Frauen haben häufig lückenhaftere Erwerbsbiographien als Männer“, so Lawrence. Wer als Minijobberin etwa bislang auf die Rentenversicherungspflicht verzichtet, hat ab dem 1. Juli 2026 die Möglichkeit, die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht einmalig zu widerrufen und zur Versicherungspflicht zurückzukehren.

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INNOFACT Brand Monitor: E-Sports (Welle 15, Januar 2026)

INNOFACT misst in regelmäßigen Abständen die Werbewahrnehmung von Marken, die im Gaming-/E-Sports-Bereich werben bzw. präsent sind. Darüber hinaus werden Markensympathie, Kauf-/Nutzungsinteresse, Innovativität und Passung der Marken zum E-Sports ermittelt. Kosten Ergebnisband eSports Brand Monitor:
390 € zzgl. MWST. Bei Interesse bitte melden bei Carsten Stein (+49 211 862089-236 / c.stein@innofact.com).

Verivox Studie: Autoversicherer erhöhen erneut die Preise

manager-magazin.de: Die Anbieter von Kfz-Versicherungen waren unter Druck geraten, doch inzwischen geht es ihnen wieder besser. Leidtragende sind die Versicherten, die den Turnaround mit höheren Preisen finanziert haben.

Für die große Mehrheit der Autofahrer ist die Kfz-Versicherung erneut teurer geworden. Nach einer laut eigenen Angaben repräsentativen Umfrage des Portals Verivox sind die Beiträge 2025 im Schnitt der drei Versicherungsarten Haftpflicht sowie Voll- und Teilkasko für gut 60 Prozent der Kundinnen und Kunden teurer geworden.

Vollkasko-Kunden am stärksten getroffen

Besonders spürbar war die letztjährige Preiserhöhungsrunde demnach in der Vollkaskoversicherung, laut Verivox meldeten über 65 Prozent der Befragten Preiserhöhungen. In der Haftpflicht hingegen trafen Preiserhöhungen nur gut die Hälfte der Befragten. Die Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und bezahlt nur die Schäden, die ein Kunde bei einem Unfall oder sonstigem Missgeschick an fremden Autos anrichtet. Teil- und Vollkasko hingegen übernehmen auch Schäden am eigenen Wagen, klassische Fälle sind Hageldellen oder beschädigte Frontscheiben. Das Umfrageinstitut INNOFACT befragte im Januar im Verivox-Auftrag insgesamt 1026 Autobesitzerinnen und Autobesitzer.

Autoversicherer kommen aus der Verlustzone

Viele Kfz-Versicherer hatten bereits 2023 und 2024 die Preise stark erhöht, weil die Sparte ins Minus gerutscht war. Die gestiegenen Beiträge zeigen mittlerweile Wirkung: Nach Angaben des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schrieben die Autoversicherer 2025 wieder schwarze Zahlen.

Die Unternehmen machen ihrerseits stetige Preiserhöhungen der Autohersteller für Ersatzteile und andere Kostensteigerungen verantwortlich. „Die Kfz-Versicherer beklagen die weiterhin steigenden Ersatzteil- und Reparaturkosten“, sagte Aljoscha Ziller, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich. „Dennoch haben die letzten Preiserhöhungsrunden die Budgets der Autoversicherer entlastet.“

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Comparis Studie: Mehrheit kann Krankenkassenprämien gut bezahlen

nau.ch: Laut Umfrage haben 59 Prozent der Schweizer Haushalte keine Probleme, die Krankenkassenprämien zu zahlen. Es gibt grosse Unterschiede zwischen den Regionen.

Das Wichtigste in Kürze

  • 59 Prozent der Haushalte können Krankenkassenprämien problemlos zahlen.
  • In der Deutschschweiz sind es 63 Prozent, im Tessin nur 40 Prozent.
  • 16 Prozent haben regelmässig Zahlungsprobleme.

Die Mehrheit der Haushalte in der Schweiz kann die Krankenkassenprämien ohne Probleme bezahlen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Vergleichsdienstes Comparis hervor. Demnach haben rund 59 Prozent der befragten Haushalte trotz stetig steigender Prämien keine Schwierigkeiten, die Rechnungen zu begleichen.

Sprachregionen zeigen deutliche Unterschiede

Grosse Unterschiede zeigten sich aber zwischen den Sprachregionen. In der Deutschschweiz gaben 63 Prozent der Befragten an, die Prämien problemlos zahlen zu können.

In der Westschweiz waren es derweil 51 Prozent und im Tessin 40 Prozent. Laut Comparis litten Versicherte in der Westschweiz und im Tessin stärker unter den Prämien, weil diese dort höher seien und seltener Sparmodelle genutzt würden.

Junge haben häufiger Probleme

Auch Alter und Einkommen spielten eine Rolle: Bei den über 55-Jährigen konnten 64 Prozent die Prämien mühelos bezahlen, bei den 18- bis 35-Jährigen waren es 55 Prozent.

Insgesamt gaben 16 Prozent der Befragten an, regelmässig Probleme bei der Bezahlung der Prämien zu haben. Besonders betroffen sind laut der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage Haushalte in der Romandie (21 Prozent) und solche mit den tiefsten Einkommen von bis zu 4000 Franken (29 Prozent).

Die Umfrage wurde im Dezember 2025 vom Institut INNOFACT bei 1039 Personen in der ganzen Schweiz durchgeführt.

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