Verivox Studie: Bei unbekannten Nummern rufen Sie nie zurück? Damit sind Sie nicht allein!

home.1und1.de: Sie haben einen Anruf verpasst, doch die Nummer ist Ihnen unbekannt? Ein Großteil der Deutschen würde unter diesen Umständen nicht zurückrufen. Das hat eine aktuelle Umfrage ergeben.

Wer einen Anruf verpasst hat, ruft meist nicht zurück. Zumindest, wenn es sich um eine unbekannte Nummer handelt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox.

58 Prozent der Befragten gaben an, im privaten Raum den Rückruf fremder Telefonnummern zu meiden. 42 Prozent rufen bei unbekannten Nummern zwar zurück – 28 Prozent allerdings nur dann, wenn sie auf einen wichtigen Anruf warten.

Vor allem ältere Menschen rufen nicht zurück

Besonders zurückhaltend zeigen sich ältere Menschen. 67,5 Prozent der 70- bis 79-Jährigen gaben an, bei unbekannten Nummern nie zurückzurufen. Je jünger die angerufene Person, desto höher stehen die Chancen, dass sie die Nummer des verpassten Anrugs kontaktiert.

Insgesamt zeigt sich auch, dass Frauen etwas zurückhaltender als Männer sind (62 zu 54 Prozent). Und auch der Familienstand spielt eine Rolle: Während in kinderlosen Haushalten nur 39 Prozent fremde Nummern zurückrufen, tun das in Familien mit Kindern 54 Prozent.

Bei unbekannter Nummer könnte es sich auch um Betrugsversuch handeln

„Wenn ein Rückruf schnellen Informationsgewinn verspricht, ist die Herkunft der Nummer bisweilen zweitrangig“, erklärt Verivox-Telekommunikationsexperte Jörg Schamberg. „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten grundsätzlich aufmerksam sein, denn betrügerische Anrufe können auch unter einer vermeintlich bekannten, aber gekaperten Nummer eingehen.“

Über die Umfrage

  • Die Daten basieren auf einer Online-Umfrage der INNOFACT AG im Auftrag von Verivox, an der im Juli 2025 insgesamt 1.016 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren teilnahmen.
  • Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit.

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SZ Institut Studie: Beratung, die wirkt

sueddeutsche.de: Wenn Märkte ins Wanken geraten, zeigt sich, wer wirklich vorbereitet ist. Für viele Firmen sind Unternehmensberatungen dann nicht nur Problemlöser, sondern strategische Mitgestalter. Sie bringen den Blick von außen, kombinieren Fachwissen mit Praxiserfahrung und entwickeln Lösungen, die im Tagesgeschäft sofort wirken.

An einem sonnigen Herbstmorgen vor fünf Jahren übernahmen die Brüder Thomas und Michael von ihrem Vater den Maschinenbaubetrieb, den ihr Großvater nach dem Krieg gegründet hatte. Drei Generationen, ein stabiles Geschäftsmodell, ein fester Kundenstamm – der Familienbetrieb galt in der Region als sichere Bank.

Doch dann kam alles anders. Steigende Energiekosten fraßen die Gewinnmargen auf. Ein internationaler Wettbewerber brachte eine Produktinnovation auf den Markt, durch die plötzlich ganze Auftragsvolumina gefährdet waren. Gleichzeitig wurde es immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Die Brüder standen vor Entscheidungen, die nicht nur das laufende Geschäft, sondern die Zukunft des gesamten Unternehmens betrafen.

Solche Geschichten spielen sich im deutschen Mittelstand häufiger ab, als viele denken. Selbst Traditionsunternehmen mit jahrzehntelangem Erfolg sehen sich heute einem sich rasant verändernden Umfeld gegenüber: globale Krisen, technologische Sprünge, verschärfter Wettbewerb und eine immer komplexer werdende Regulatorik. Erfahrung allein reicht dann nicht mehr aus. Gefragt sind frische Perspektiven, analytische Klarheit und die Fähigkeit, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen.

In solchen Momenten zeigt sich, wie wertvoll der Blick von außen ist. Eine Unternehmensberatung, die nicht in den Routinen des Alltagsbetriebs gefangen ist, erkennt oft übersehene Muster. Sie hinterfragt Gewohntes, bringt frische Ideen ein und übersetzt komplexe Herausforderungen in klare Handlungsoptionen. Gute Unternehmensberatung ist kein Luxus, sondern ein strategisches Instrument und im Mittelstand oft der entscheidende Hebel, um nicht nur zu reagieren, sondern aktiv zu gestalten.

Und Beratung kann nicht nur in Krisenzeiten entscheidend sein. Ein Beispiel: Ein traditionsreicher Möbelhersteller im Schwarzwald erkennt, dass seine bisherige Vertriebsstruktur den wachsenden Online-Markt nicht abdeckt. Die Inhaberfamilie weiß um die Chancen digitaler Vertriebskanäle, fürchtet jedoch hohe Investitionsrisiken und den Verlust der eigenen Markenidentität. Gemeinsam mit einer Beratungsfirma entwickelt das Unternehmen eine E-Commerce-Strategie, integriert digitale Prozesse in Produktion und Logistik und erschließt innerhalb weniger Jahre neue Kundengruppen, ohne den Charakter der Marke zu verlieren.

„Wer aufhört, besser zu werden, hört auf, gut zu sein“, brachte es der Unternehmer Philip Rosenthal einmal auf den Punkt. Dieser Satz ist gerade für mittelständische Unternehmensberater aktueller denn je. Denn „Beratung“ ist kein geschützter Begriff und die Qualitätsunterschiede in der Branche sind erheblich. Die Wahl des falschen Partners kann nicht nur Geld und Zeit kosten, sondern auch entscheidende Marktpositionen.

Um die besten mittelständischen Unternehmensberatungen in Deutschland zu ermitteln, hat das SZ Institut zum dritten Mal in Folge das Marktforschungsinstitut INNOFACT mit einer Studie beauftragt, in der die besten mittelständischen Unternehmensberater ermittelt wurden.

Methodik

Bei der aktuellen Untersuchung stand ein klares Ziel im Mittelpunkt: Es sollte herausgefunden werden, welche mittelständischen Unternehmensberatungen in Deutschland besonders überzeugen – nicht aus Eigenperspektive, sondern aus Sicht erfahrener B2B-Entscheider. In die Analyse wurden nur Beratungen mit einem Jahresumsatz von unter 100 Millionen Euro und transparent zugänglichen Finanzdaten einbezogen.

Berücksichtigt wurden zwei große Kompetenzbereiche:

  1. Strategieberatung – u. a. Unternehmensstrategie, Business Development, Marketing- und Vertriebsstrategien, Corporate Finance, Sanierungsberatung, nachhaltiges Wirtschaften (CSR) und Nachfolgeregelungen.
  2. Organisations- und Prozessberatung – z. B. Projektmanagement, Prozessoptimierung, Supply Chain Management, Change Management, Controlling, Reorganisation nach Fusionen sowie CRM und Vertrieb.

Vom 15. bis 22. Juli 2025 befragte das Marktforschungsinstitut INNOFACT online insgesamt 1.528 Berufstätige ab 18 Jahren, die in verantwortlichen Positionen im mittleren Management oder höher tätig sind. Voraussetzung: Sie entscheiden über den Einsatz von Beratungen oder waren bereits in Beratungsprojekte eingebunden.

Zunächst erhielt jeder Teilnehmer zufällig 50 der 121 bekanntesten mittelständischen Beratungen, um deren Bekanntheit zu messen. Anschließend wurden bis zu zehn dieser Anbieter anhand von sechs Kernkriterien bewertet: Kompetenz, Kundenorientierung, methodische Vielfalt, Umsetzungsorientierung, Vertraulichkeit und Kommunikationskompetenz.

Um die tatsächliche Relevanz der einzelnen Eigenschaften für die Befragten abzubilden, wurden die Kriterien in einer zusätzlichen Wichtigkeitsbefragung gewichtet. So erhielt „Kompetenz“ mit 21,91 Prozent die höchste Gewichtung, während „Methodische Vielfalt“ mit 12,24 Prozent deutlich geringer gewichtet wurde. Aus den gewichteten Bewertungen wurde für jede Beratung ein Mittelwert gebildet, der abschließend mit dem Bekanntheitsgrad multipliziert wurde. Dieser Gesamtindex bestimmt die Platzierung im Ranking.

Unternehmensberatungen, die einen Indexwert von 100 oder mehr erreichten, wurden mit der Auszeichnung „Beste Berater Mittelstand“ geehrt.

Ergebnisse der Analyse

Die Ergebnisse der Studie zeichnen ein facettenreiches Bild. Einige der Top-Ten-platzierten Unternehmensberatungen aus dem Ranking von 2024 konnten sich auch dieses Jahr wieder einen Platz unter den Bestplatzierten sichern; gleichzeitig eroberten auch einige Neuzugänge einen Rang im Spitzenfeld.

Den ersten Platz im Ranking konnte Lufthansa Consulting, eine international agierende Managementberatung, spezialisiert auf die Luftfahrtindustrie, erfolgreich verteidigen. Mit einem Indexwert von 189 verbesserte sich das Unternehmen im Vergleich zum Ranking 2024 noch einmal deutlich. Auf dem zweiten Platz landete mit einem Indexwert von 182 Volkswagen Group Consulting. Die Mission der Beratung beschreibt Vorstandsmitglied Gunnar Killion wie folgt: „Volkswagen Group Consulting erfüllt für die Volkswagen Group einen dualen Auftrag: Sie berät das Management bei strategischen Herausforderungen und entwickelt Managementnachwuchs.“ Rang drei ging an Randstad RiseSmart GmbH (Indexwert 138), die im Vergleich zum Ranking 2024 fast 100 Plätze gutgemacht hat.

Platz vier sicherte sich Kienbaum Consultants (Indexwert 132). Schon im Vorjahresranking hatte es die auf SAP-Lösungen spezialisierte Unternehmensberatung unter die Top 5 geschafft. Komplettiert werden diese in diesem Jahr von der adesso business consulting AG (Indexwert 129), einem Beratungshaus für ganzheitliche Business- und SAP-Lösungen mit über 30 Standorten in Deutschland, Österreich und Ungarn. Den sechsten Rang eroberte CPC Unternehmensmanagement mit einem Indexwert von 127. Das auf Change Management-Beratung spezialisierte Unternehmen konnte sich bei seinem eindrucksvollen Sprung in die Top Ten um mehr als 50 Plätze verbessern. Ebenso ging es der siebtplatzierten Gehrke Maas Consulting GmbH aus Mössingen im Landkreis Tübingen, die es im Vorjahresranking noch nicht in die Top 50 geschafft hatte.

Auch die CONCEPT AG, die EXXETA AG und die EMPA – Data & Management Consulting GmbH auf den Plätzen acht bis zehn sind im Ranking der „Mittelständischen Unternehmensberater“ Neuzugänge in den Top Ten.

Die diesjährige Spitzengruppe vereint sowohl langjährig bekannte Beratungen als auch Anbieter, die ihren Ruf und ihre Qualität auf dem Markt in diesem Jahr nachhaltig etablieren konnten. Daraus lässt sich ablesen, dass Erfolg in diesem Feld nicht allein eine Frage der Historie ist – entscheidend bleibt, wer den aktuellen Anforderungen der Kunden am besten gerecht wird.

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LeasingMarkt.de Studie: Krieg auf der Autobahn – Warum Autofahrer immer aggressiver werden

nord24.de:Eine Beobachtung auf der Autobahn führt zu einer ernsten Frage: Warum sind viele Autofahrer so aggressiv unterwegs?

Drängeln, Hupen, Schneiden

Auf deutschen Autobahnen geht es längst nicht mehr nur um Geschwindigkeit – sondern oft auch um Ego, Stress und Aggression. Eine persönliche Beobachtung auf der rechten Spur zeigt: Immer häufiger drängeln Autofahrer auf der linken Spur, blenden mit Lichtsignalen oder fahren mit gefährlich wenig Abstand.

Aggression auf vier Rädern

Ein Vorfall am frühen Morgen zeigt die Situation exemplarisch: Ein Autofahrer wird beim Überholen selbst zum Ziel eines Dränglers – so nah, dass er im Rückspiegel das Frühstücksgebäck des Hintermanns erkennen kann. Der Grund? Offenbar zu wenig PS, um die Erwartungen auf der linken Spur zu erfüllen.

Untersuchung: Automarken als Trigger?

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag von LeasingMarkt.de wurden über 1000 Teilnehmer gezielt gefragt, ob sie aggressives Fahrverhalten bestimmten Automarken zuordnen und welche Marken aus ihrer Sicht besonders auffällig sind. 62 Prozent der Befragten stimmten dieser These zu. Männer wie Frauen zeigten dabei ähnliche Urteile. Besonders häufig genannt: BMW und Audi. Doch die Studie zeigt auch: Die Ursache liegt oft tiefer.

Psychologischer Druck im Straßenverkehr

Neben Markenvorlieben spielen Faktoren wie Frust im Alltag, Überforderung im Verkehr, chronische Ungeduld und die sogenannte „Verkehrsanonymität“ eine große Rolle. Der Mensch im Nachbarauto wird nicht mehr als Person wahrgenommen, sondern als Hindernis – mit Folgen für das Verhalten hinterm Steuer.

Appell an die Vernunft – und den Blinker

Aggressives Fahren bringt niemanden schneller ans Ziel – im Gegenteil: Es erhöht das Risiko, den Stresslevel und das Unfallpotenzial. Deshalb der Appell: Abstand halten, vorausschauend fahren – und den Blinker benutzen.

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