Verivox Studie: Experten warnen vor Gefahren – nur wenige Deutsche sind auf Stromausfälle vorbereitet

chip.de: Stromausfälle in Portugal und Spanien sorgten letzte Woche für Chaos. Eine Umfrage zeigt: 73 Prozent der Deutschen sind auf auf solche Vorfälle nicht vorbereitet.

In dieser Woche kam es in Spanien und Portugal zu massiven Stromausfällen. Eine Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox zeigt, dass viele Deutsche auf einen möglichen Blackout nicht vorbereitet sind. Die Umfrage ergab, dass 73 Prozent der Befragten keine konkreten Vorkehrungen getroffen haben. Nur 27 Prozent der Befragten sind vorbereitet.

Mögliche Stromausfälle: Diese Maßnahmen ergreifen viele Deutsche

Laut Verivox haben sich die meisten Menschen, die Vorsorgemaßnahmen getroffen haben, auf Beleuchtung, Nahrung und Bargeld konzentriert. 71 Prozent der Befragten besitzen Beleuchtungsmittel wie Kerzen oder Taschenlampen. Auch Vorräte an Essen und Trinken sind für 65 Prozent wichtig. Weniger häufig wird eigene Elektrizität durch Notstromaggregate genutzt. Nur 21 Prozent der Befragten halten dies für notwendig.

Experten warnen vor Gefahren

Der Großteil der Befragten hält die deutsche Stromversorgung für sicher. 69 Prozent der Befragten sehen keine Gefährdung. Experten warnen allerdings vor immer öfter vor Bedrohungen durch Cyber-Angriffe, Terroranschläge und Naturkatastrophen.

Verivox beauftragte das Marktforschungsinstitut INNOFACT für die repräsentative Umfrage. Die Befragung umfasste 1.007 Personen aus einem ISO-zertifizierten Online-Panel. Sie fand im April 2025 statt und berücksichtigt Alter, Geschlecht und Bundesland der Bevölkerung.

Auf Strom- und Gasrechnungen finden sich jede Menge Angaben. Was dabei im Zahlen-Wirrwarr oft untergeht, ist ein 13-stelliger Code. In einigen Fällen erfüllt der aber einen wichtigen Zweck.

(Zur Meldung)

Verivox Studie: Jeder Vierte zeigt Skepsis zur Digitalkompetenz der Bundestags-Parteien

stadt-bremerhaven.de: Das Meinungsforschungsinstitut INNOFACT hat im Auftrag von Verivox im März 2025 etwas über 1000 Personen zwischen 18 und 79 Jahren online befragt. Hierbei ging es um Digitalisierung, konkret darum, welcher Partei man am ehesten zutraut, die Digitalisierung hierzulande voranzubringen.

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sind 25 Milliarden Euro für Digitalisierungsprojekte verplant. Jeder vierte Deutsche traut jedoch keiner der im Bundestag vertretenen Partei eine Digitalkompetenz zu. Am ehesten sieht man die Kompetenzwerte bei der Union, vor SPD und AFD.

Höchste Kompetenzwerte für die Union, vor SPD und AfD, trauen am ehesten der Union zu, die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen. Gefolgt von SPD und AFD mit 12 bzw. Grünen mit 11 Prozent. Alle anderen Parteien kommen auf einstellige Prozentwerte. Das Vertrauen in die Digitalkompetenz unterscheidet sich, wie auch das Wahlverhalten, stark regional. So ist das Vertrauen in die Digitalkompetenz der AfD im Osten knapp doppelt so hoch wie im Rest. Die Zustimmungswerte der Union sind im Süden bzw. Westen am höchsten. Der CDU/CSU werden am häufigsten von Männern und von älteren Menschen hohe Kompetenzwerte zugeschrieben. Die digitale Kompetenz der Grünen wird in Großstädten teils doppelt so hoch eingeschätzt wie im ländlichen Raum; auch die SPD kommt in Städten auf höhere Werte. Die Skepsis gegenüber der Digitalkompetenz im Allgemeinen ist vor allem in kleinen Gemeinden höher ausgeprägt (zehn Prozent höher als in großen Städten: 29 vs. 19 Prozent). Zudem zeigen sich auch Frauen deutlich skeptischer als Männer (30 vs. 31 Prozent)

Im Oktober 2023 gab es eine ähnliche Untersuchung. Auch damals wurde die Kompetenzliste von der Union angeführt. Die Werte für SPD, Grüne und AfD lagen 2023 ähnlich hoch wie heute. Für die FDP votieren heute 7 Prozent der Befragten, vor eineinhalb Jahren waren es noch 10 Prozent. 2021 erreichte die FDP mit 14 Prozent Zustimmung den besten Wert, CDU/CSU und AfD kamen jeweils lediglich auf 6 Prozent.

(Zur Meldung)

WiWo Studie: Ritter Sport ist Deutschlands beliebtestes Familienunternehmen

stuttgarter-nachrichten.de: Der Schokoladenhersteller Ritter Sport aus dem Kreis Böblingen ist laut der Umfrage eines Marktforschungsinstituts das beliebteste Familienunternehmen Deutschlands. Und auch andere Firmen aus dem Ländle kommen bei den Verbrauchern gut weg.

Eine Waldenbucher Firma auf dem Spitzenplatz – Ritter Sport ist laut einer Umfrage das beliebteste Familienunternehmen Deutschlands. Der Schokoladenhersteller aus dem Kreis Böblingen landete bei einer Umfrage, die das Düsseldorfer Marktforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag der WirtschaftsWoche durchgeführt hat, auf Platz Eins.

Befragt wurden insgesamt 1500 Teilnehmer. Diese bewerteten Familienunternehmen mit einem Umsatz zwischen 250 Millionen und einer Milliarde Euro nach Kriterien, wie Vertrauen, Qualität, Innovation, Nachhaltigkeit und Image. Die bewerteten Unternehmen bilden laut Innofact den „Mittelstand der Familienunternehmen“ in Hand deutscher Eigentümerfamilien ab.

Auf Platz Zwei der beliebtesten Unternehmen landet das Kölner Speditionsunternehmen Emons aus Köln mit den unverkennbaren roten LKW mit gelber Aufschrift.

Bei Ritter Sport aus Waldenbuch freut man sich über das Ergebnis der Studie. „Die zugrundeliegenden Kriterien wie Nachhaltigkeit, Qualität, Innovation und Vertrauen sind für uns essenziell“, so Pressesprecherin Elke Dietrich auf Anfrage unserer Redaktion.

Das Unternehmen begründet die eigene Beliebtheit unter anderem mit dem Engagement für mehr Nachhaltigkeit, ein Ziel, das laut Dietrich in den kommenden Jahren weiter verfolgt werden soll. Auch die über 110 Jahre alte Tradition des Unternehmens in vierter Generation sei ausschlaggebend für das Vertrauen bei den Konsumenten.

Beliebtheit trotz Russland-Kontroverse

Das Ergebnis für Ritter Sport scheint erstaunlich, wenn man auf die Vorwürfe gegenüber dem Unternehmen blickt, die im vergangenen Jahr aufkamen. Damals war der Schokoladenhersteller kritisiert worden, nachdem er trotz des Angriffskriegs zwischen Russland und der Ukraine weiterhin Schokolade nach Russland geliefert hatte. Ritter-Sport-Chef Andreas Ronken verteidigte im „Focus“ die Entscheidung, das Geschäft nicht einzustellen, mit der möglichen Gefahr von Arbeitsplatzverlusten. Da Russland der zweitgrößte Markt für Ritter Sport sei, hätte er laut eigener Aussage am Standort Waldenbuch als Konsequenz 200 Mitarbeiter freistellen müssen.

Baden-Württemberg: Heimat der beliebtesten Familienunternehmen

Nicht nur Ritter Sport hat bei der Umfrage fürs Ländle abgeräumt. Gleich drei der fünf beliebtesten Familienunternehmen Deutschlands stammen aus Baden-Württemberg. Hinter dem Gewinner Ritter Sport, belegt die GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG den dritten Platz. Das Unternehmen aus Ingelfingen im Hohenlohekreis ist spezialisiert auf Armaturen für industrielle Anwendungen. Auf den vierten Platz wählten die Teilnehmer der Studie die Müller Fleisch GmbH aus Birkenfeld bei Pforzheim.

(Zur Meldung)

© Copyright 2026 INNOFACT AG - Das MarktVORSPRUNGSinstitut