Brandmeyer Studie Marken-Monitor Tourismus: Diese deutschen Tourismusregionen haben das beste Image

marken-magazin.de: Wie werden Deutschlands Bundesländer und Urlaubsregionen wahrgenommen? Dieser Frage sind Brandmeyer Markenberatung, Hamburg, und INNOFACT, Düsseldorf, im Rahmen der gemeinsam durchgeführten Studie Marken-Monitor-Tourismus 2024/2025 nachgegangen. Befragt wurden zwischen 4. bis 8. November 2024 insgesamt 4.000 Menschen in Deutschland zwischen 18 und 74 Jahren, die Urlaub im eigenen Land machen. Bayern hat demnach unter allen deutschen Bundesländern das beste Image: Über 88 Prozent der Befragten Deutschlandurlauber:innen haben zu Bayern ein konkretes Bild im Kopf. Selbst ungestützt nennen knapp 30 Prozent den blauweißen Freistaat als Urlaubsziel. Bayern ist damit die am klarsten profilierte Urlaubsdestination unter den Bundesländern.

Dem Bundesland Bayern folgt auf Platz zwei der Bundesländer Hamburg. Damit schlägt die Hansestadt die auf Platz drei befindliche Hauptstadt Berlin. Auf Platz vier liegt mit Schleswig-Holstein das zweite Flächenland.

Und welches Bundesland liegt im Ranking ganz hintern? Das Saarland. Knapp 62 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, dass sie kein konkretes Bild vom Saarland haben. Aber auch Sachsen-Anhalt muss sich profilieren. Deutlich über die Hälfte der Menschen in Deutschland haben keine Vorstellung von dem Bundesland als Urlaubsregion.

Bayern punktet mit Natur, Hamburg mit Shopping

Und welche Eigenschaften ordnen die Befragten den Bundesländern jeweils zu? Bei Bayern ist es ganz klar die Natur mit über 77 Prozent sowie die Einzigartigkeit der Landschaft (68,4 %) gefolgt von sehr gutem Essen und Trinken (66,5%). Radfahren und Wandern, Sehenswürdigkeiten und Familienfreundlichkeit werden Bayern ebenfalls stark zugeschrieben.

Hamburg hat als Urlaubsregion ebenfalls ein klares Profil und punktet unter anderem mit Shopping (das schreiben über 63 % der Hansestadt zu), attraktiven Veranstaltungen/Festivals (58,8 %), vielen Sehenswürdigkeiten (57,3 %), Kulturangebot und guter Erreichbarkeit.

Bodensee, Rügen und Nordsee sind beliebteste Urlaubsregionen

Neben den 16 Bundesländern wurden auch 43 bedeutende Urlaubsregionen abgefragt. Hier führt der Bodensee die Hitliste an. Über 74 Prozent der Befragten verbinden konkrete Vorstellungen mit der Region. Nach dem zweitplatzierten Schwarzwald liegt mit Rügen eine Region aus dem Nord-Osten auf Platz drei. So unterschiedlich diese drei Regionen auch sind, so punkten sie doch alle mit viel Natur, einzigartigen Landschaften sowie guten Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern.

Und mit welchen Urlaubsregionen verbinden die Reisenden am wenigsten Vorstellungen? Mit dem Ruppiner Seenland und der Altmark liegen zwei Regionen aus den neuen Bundesländern im Ranking ganz hinten. Auch von der Region Rheingau haben über 70 Prozent der Befragten kein konkretes Bild vor Augen.

„Für die Vermarktung der Urlaubsregionen ist daher entscheidend, dass nicht nur Themen wie Natur oder Natur erleben an sich kommuniziert werden. Entscheidend ist, ganz konkrete Stärken zu vermitteln. Also das, was zum Beispiel die Landschaft der Bodensee-Region oder die Natur von Rügen einzigartig macht. So entstehen einzigartige Bilder in den Köpfen, die Urlaubswünsche entstehen lassen“, so Peter Pirck, Geschäftsführender Gesellschafter der Brandmeyer Markenberatung.

(Zur Meldung)

ImmoScout24 Studie: Wo Österreicher beim Wohnen Abstriche machen

a3bau.at: Die Mehrheit der Befragten macht laut einer aktuellen Umfrage Zugeständnisse bei der Immobiliensuche – vor allem bei Preis, Fläche und Anzahl der Zimmer.

Die Suche nach den eigenen vier Wänden ist oft ein Wechselbad der Emotionen zwischen Vorfreude, Hoffnung und ernüchternder Realität. Viele wünschen sich ein perfektes Zusammenspiel aus Lage, Preis, Ausstattung und Atmosphäre. Doch wie viele finden wirklich, was sie sich vorstellen? Die ImmoScout24-Umfrage von INNOFACT unter 500 Österreicher:innen zeigt, dass nur ein Drittel der Wohnungssuchenden das ganz große Glück erlebt.

„>

Jede:r Dritte findet die Traumimmobilie

Ein Zuhause, das auf ganzer Linie passt, bleibt für viele ein Wunschtraum. Für 31 Prozent der Befragten hingegen ging dieser Wunsch in Erfüllung. Sie mussten keine Zugeständnisse machen und fanden genau die Immobilie, die ihren Vorstellungen entsprach.

Teurer als geplant

Der Großteil kommt jedoch um einen Kompromiss bei der Suche nach dem neuen Zuhause nicht herum. Dabei dreht es sich am häufigsten um Geld. Die Wunschimmobilie hat oft ihren Preis, der nicht selten über dem ursprünglich gesetzten Budget liegt: 16 Prozent der Österreicher:innen zahlen mehr als ursprünglich kalkuliert, sei es bei der Miete oder beim Kauf. Auch bei der Größe gibt es Einbußen. Zwölf Prozent müssen sich mit weniger Fläche zufriedengeben, zehn Prozent mit weniger Zimmern.

„>

Abstriche bei Ausstattung und Lage

Nicht nur Preis und Größe sorgen für Kompromisse – auch Ausstattung und Umfeld erfüllen oft nicht alle Erwartungen. Rund 8 Prozent bezogen ein weniger modernes oder energieeffizientes Zuhause. Jeweils 7 Prozent akzeptierten ein weniger ansprechendes Gebäude, eine weniger attraktive Lage oder fehlende Extras wie Keller, Garage oder Aufzug.

Längere Wege, weniger Grün

Die richtige Umgebung spielt bei der Immobiliensuche eine zentrale Rolle, doch die Wünsche der Suchenden sind offenbar nicht immer realisierbar. Für 6 Prozent liegt die neue Adresse weiter von der Wunschgegend entfernt, was längere Wege im Alltag bedeutet. Ein Mangel an gewünschter Urbanität oder im Gegenteil an Natur bemängeln 4 Prozent der Österreicher:innen an der neuen Immobilie.

„Immobiliensuche heißt oft abwägen, loslassen und neu bewerten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Kompromisse für die Mehrheit dazugehören. Das mindert jedoch in keiner Weise das Wohlbefinden im eigenen Zuhause. Die Wohnzufriedenheit ist bei 80 Prozent der Österreicher:innen hoch oder sogar sehr hoch, wie unsere jährliche Trendstudie* zeigt“, so Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24.

Über die Studien
Für die Umfrage hat die INNOFACT AG im November 2024 für ImmoScout24 rund 500 Österreicher:innen von 18 bis 65 Jahren online repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt. *Für die ImmoScout24-Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2025 für ImmoScout24 1.000 Österreicher:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.

(Zur Meldung)

Brandmeyer Markenberatung Studie: #Ab in den Urlaub

horizont.net: Exilbayern kennen es: Sticheleien gegen die Politik, das schwere Abitur, Eifersüchteleien um die wirtschaftliche Situation und gelegentliche Häme, wenn Deutschlands erfolgreichster Fußballverein einmal ein Spiel verliert. Aber wenn es ums Ferienmachen geht, ist das alles vergessen: Denn Bayern ist das am klarsten profilierteste Urlaubsziel unter den deutschen Bundesländern. Mehr als 88 Prozent der Befragten Deutschland-Urlauber haben zum Freistaat ein konkretes Bild im Kopf. Sogar ungestützt nennen knapp 30 Prozent Bayern als Feriendestination. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die die Brandmeyer Markenberatung und INNOFACT gemeinsam erstellt haben.

Der Marken-Monitor Tourismus 2024/2025 ist eine empirische Studie, die den Status quo wichtiger touristischer Regionen als Marke misst. Abgefragt wurden Imagethemen, tatsächlich unternommene Reisen und spezifische Merkmale aller Bundesländer und von 43 wichtigen Urlaubsregionen. Während die Befragten nach Bayern klarste Bilder von Hamburg, Berlin und schließlich Schleswig-Holstein haben, kommt ihnen zu einem Bundesland so kaum etwas in den Sinn: Fast 62 Prozent der Befragten haben zum kleinsten Ziel Saarland kein konkretes Bild vor Augen.

Die Basis des Monitors bilden 4.000 Befragte im Alter von 18 bis 74 Jahre. Sie wurden im November 2024 aus dem Consumerpanel von INNOFACT rekrutiert und online über eine individuelle Transaktionsnummer befragt.

(Zur Meldung)

Verivix Studie: Mehrheit der Deutschen für Rückkehr zur Atomkraft

stern.de: Die Mehrheit der Deutschen hat sich in einer Umfrage für die Rückkehr zur Atomkraft ausgesprochen. 55 Prozent befürworteten in der am Freitag veröffentlichten Erhebung für das Verbraucherportal Verivox den Wiedereinstieg in die Kernenergie. 36 Prozent lehnten das ab, neun Prozent waren unentschieden. Besonders stark ist die Zustimmung zur Kernenergie bei Männern (62 Prozent) ausgeprägt, bei Frauen sind nur 47 Prozent dafür.

Insgesamt 22 Prozent äußerten den Wunsch, dass nur die zuletzt stillgelegten Kernkraftwerke wieder ans Netz gehen sollten. 32 Prozent sprachen sich dafür aus, dass auch neue Kernkraftwerke in Deutschland gebaut werden sollten. In Ostdeutschland sind 61 Prozent und in Süddeutschland 59 Prozent für die Nutzung der Kernenergie. In West- und Norddeutschland fällt die Zustimmung mit 49 und 51 Prozent geringer aus.

Eine Mehrheit der Deutschen unterstützt aber auch die stärkere Nutzung der erneuerbaren Energien. 57 Prozent sind dafür, weiterhin stark in deren Ausbau zu investieren. 17 Prozent lehnen dies ab, der Rest ist unentschieden.

Das Marktforschungsinstitut INNOFACT befragte im März dieses Jahres insgesamt 1007 Deutsche zwischen 18 und 79 Jahren online. Die Befragung wird als repräsentativ hinsichtlich Alter, Geschlecht und Bundesland angegeben.

Die Frage der Rückkehr zur Atomkraft ist einer der großen Streitpunkte in den laufenden Koalitionsverhandlungen von Union und SPD. CDU und CSU wollen prüfen lassen, „ob angesichts des jeweiligen Rückbaustadiums eine Wiederaufnahme des Betriebs der zuletzt abgeschalteten Kernkraftwerke unter vertretbarem technischem und finanziellem Aufwand noch möglich ist“.

Die SPD machte sich die Forderungen nicht zu eigen. Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer (SPD), bekräftigte am Freitag die Haltung seiner Partei. „Das Thema Atomenergie, das ist hinterm Pflug in Deutschland“, sagte er im Sender Welt TV. Er kenne keinen Energiekonzern, der „ein wirtschaftliches, ein technologisches, ein tatsächliches Interesse daran hat, Atommeiler wieder hochzufahren oder sogar neue zu bauen“.

Grünen-Chefin Franziska Brantner warnte vor dem Hintergrund der Umfrage vor den Folgen einer Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken. „Wir haben einen guten Weg. Den jetzt einfach mal auch beharrlich zu gehen und nicht alle paar Wochen eine Kehrtwende zu machen, das würde auch für unser Land und für unsere Wirtschaft gut sein“, sagte Brantner zu Welt TV.

AfD-Chefin Alice Weidel hingegen forderte mit Bezug auf die Umfrage eine Wende in der Energiepolitik. Abgeschaltete Atomkraftwerke müssten reaktiviert werden, zudem müsse in die Entwicklung neuer Kernkraftwerke investiert werden, schrieb sie auf X.

Der Atomausstieg war in Deutschland 1998 von der rot-grünen Bundesregierung beschlossen worden. 2009 verlängerte die schwarz-gelbe Koalition unter Kanzlerin Angela Merkel die Laufzeiten der Kraftwerke deutlich. Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 wurde der Ausstieg deutlich beschleunigt. Die letzten Kraftwerke wurden schließlich im Frühjahr 2023 abgeschaltet, nachdem die Ampel-Koalition ihre Laufzeiten nochmal um einen kurzen Zeitraum verlängert hatte.

(Zur Meldung)

© Copyright 2025 INNOFACT AG - Das MarktVORSPRUNGSinstitut