Gelbe Seiten Studie: Warum Verbraucher Unternehmens-Kanälen entfolgen

ad-hoc-news.de: Irrelevante Informationen, politisch unangemessene Inhalte und zu viele Postings: Das sind die drei wesentlichen Gründe, wegen denen Verbraucher*innen den Social Media-Seiten von Unternehmen nicht mehr folgen würden. Wie eine Studie des Marktforschungsinstituts INNOFACT im Auftrag von Gelbe Seiten ergab, ist die Häufung für sie nicht relevanter Informationen für die Hälfte aller Nutzer*innen ein Grund, weshalb sie einem Unternehmen in sozialen Medien nicht mehr folgen würden. Auch wurden politisch und gesellschaftlich unangemessene Inhalte (49 Prozent) sowie der Fehler von Betrieben, zu viele Posts abzusetzen (29 Prozent), als wichtigste Gründe für die Bereitschaft genannt, den „Entfolgen“-Button bei Facebook, Instagram oder auf anderen Social Media-Kanälen zu drücken.

Insgesamt befragte INNOFACT in der bevölkerungsrepräsentativ angelegten Studie für Gelbe Seiten im Mai 2023 gut 1.000 Männer und Frauen im Alter ab 18 Jahren. Nach den Gründen für ein mögliches Entfolgen wurden nur jene 85 Prozent der Befragten herangezogen, die laut Studie soziale Medien nutzen.

Unternehmen sollten Social Media-Kommentare beantworten

Neben den drei erstgenannten Kritikpunkten gibt es zahlreiche weitere Fehler, die Unternehmen bei ihren Social Media-Aktivitäten vermeiden sollten, wenn sie Nutzer*innen nicht verschrecken wollen: So nannten 27 Prozent der Befragten die Tatsache, dass ihre Kommentare nicht beantwortet werden, als Motivation, Unternehmen zu entfolgen. Weitere Gründe sind zu unkreative Inhalte, eine falsche Wortwahl beziehungsweise ein falscher Slang und zu viele Promotion-Aktionen (ebenfalls alle 27 Prozent).

„Die Ergebnisse zeigen, wie viele Fehler Unternehmen auf sozialen Kanälen machen können“, sagt Dirk Schulte, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, das Thema professionell anzugehen. „Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind mit dem Thema bisweilen überfordert. Weil sie soziale Medien als Informations-, Kundengewinnungs- und Kundenbindungsplattformen aber nicht ignorieren können, sollten sie sich Unterstützung auf diesem Weg ins Haus holen“, rät Schulte. Die 15 Verlage von Gelbe Seiten seien mit ihrer Kundennähe und den langjährigen Kontakten der ideale Partner, um Unternehmen hier als Partner auf dem zu begleiten.

Jeder Dritte bewertet Social Media-Aktivitäten von Unternehmen als nicht gut

Dass es bei der Professionalisierung von Social Media-Aktivitäten aus Sicht der Verbraucher*innen weiterhin Bedarf gibt, zeigt auch deren Urteil darüber, wie gut regionale und kleinere Dienstleister und Händler Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube oder Twitter bereits nutzen. Hier bewertet fast jeder Dritte Befragte die Auftritte als „weniger gut“ oder gar als „schlecht“. Insgesamt nannten aber 42 Prozent die Social Media-Performance „eher gut“ oder „sehr gut“ – allerdings waren es im Vorjahr noch 49 Prozent gewesen. Dabei fällt auf, dass jüngere Zielgruppen die Nutzung von Sozialen Medien im Durchschnitt besser bewerten als ältere.

Beim Blick auf die verschiedenen Branchen schneidet die Gastronomie bei den Verbraucher*innen am besten ab, hier befanden 56 Prozent die Nutzung sozialer Kanäle als „eher gut“ oder sogar als „sehr gut“. Drogerien und Parfümerien (51 Prozent), der Lebensmittelhandel (49 Prozent) sowie der Textilhandel (48 Prozent) folgten im Ranking der auf diesem Feld überzeugendsten Branchen dahinter. Die schlechtesten Kritiken erhielten Vertreter der Gesundheitsbranche (32 Prozent) sowie Gärtner*innen und Blumenhändler*innen (33 Prozent).

Verbraucher: Unternehmen sollten Social Media stärker nutzen

Insgesamt wünschen sich 47 Prozent der Befragten, dass regionale und kleinere Dienstleister und Händler die sozialen Medien stärker nutzen und auch darüber kommunizieren sollten, im Vorjahr hatten noch bei 55 Prozent diesen Wunsch geäußert. Dabei sind mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) der Meinung, Betriebe sollten mindestens monatlich auf sozialen Kanälen aktiv sein, 57 Prozent finden sogar mindestens wöchentliche Aktivitäten angemessen. Am ehesten wünschen sich Verbraucher*innen Unternehmen, de mehrere Postings pro Woche absetzen, eine tägliche Aktivität erwarten dagegen nur acht Prozent.

„Soziale Medien sind als Kommunikationskanal inzwischen unerlässlich, auch als Bindeglied zwischen Unternehmen und Ihren Kund*innen. Die Studie belegt, dass Verbraucher*innen inzwischen sehr konkrete Erwartungen an die Social Media-Auftritte haben. Deshalb sollten Unternehmen dieses Feld unbedingt ernst nehmen“, hebt Schulte hervor.

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Verivox Studie: Hausbesitzer häufig nicht auf Schäden vorbereitet

spiegel.de: Ungeachtet steigender Naturkatastrophenschäden in Deutschland sorgen viele Hausbesitzer finanziell nicht oder nur wenig für die möglichen hohen Schäden vor. Die durchschnittliche Ersparnis für wichtige Reparaturen und Instandhaltungen am eigenen Haus beläuft sich demnach auf rund 17.000 Euro, wie das Umfrageinstitut INNOFACT im Auftrag des Portals Verivox ermittelt hat. Mehr als ein Drittel, also 35 Prozent der Hausbesitzer, gaben sogar an, überhaupt kein Geld für das eigene Haus zurückgelegt zu haben.

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Verivox Studie: Im Ausland zahlen die Deutschen weiterhin am liebsten bar

gmx.net: Eine Mehrheit der Deutschen zahlt im Ausland am liebsten in bar mit Scheinen und Münzen. Anders als im eigenen Land, wo die Kartenzahlung überwiegt, würden 53 Prozent bei Reisen im Ausland einen Einkauf ab 20 Euro bar bezahlen, ergab eine am Samstag vom Vergleichsportal Verivox veröffentlichte repräsentative Umfrage.

Wer im Ausland per Karte zahlt, nimmt bevorzugt die Girocard, gefolgt von der Kreditkarte und der Visa- oder Mastercard-Debitkarte. Nur drei Prozent würden per Bezahl-App auf dem Smartphone zahlen, wie die Umfrage ergab.

Deutsche sind Bargeldliebhaber

Im Inland ist beim 20-Euro-Einkauf das Verhältnis genau umgekehrt: Hier würde eine Mehrheit von 52 Prozent per Karte zahlen, für nur noch 43 Prozent ist Bargeld erste Wahl. Fünf Prozent zahlen per Handy.

Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier erklärte, „die Deutschen gelten seit jeher als Bargeldliebhaber“. Bis zur Corona-Pandemie seien Münzen und Scheine auch im Inland noch das beliebteste Zahlungsmittel gewesen. In der Pandemiezeit habe aber das bargeldlose und insbesondere kontaktlose Bezahlen deutlich an Akzeptanz gewonnen. Während in den höheren Altersgruppen das Bargeld noch verbreiteter ist, ist es bei den Jüngeren die Kartenzahlung.

Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut INNOFACT im Juni 1017 Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren.

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Verivox Studie: Kosten für Strom variieren – Klimaanlagen in Haushalten werden immer beliebter

rp-online.de: Immer mehr Menschen kühlen ihre Häuser und Wohnungen einer Umfrage zufolge mit Klimaanlagen. 13 Prozent haben bereits eine solche Anlage, weitere 16 Prozent planen die Anschaffung, wie aus einer am Montag veröffentlichten Verbraucherbefragung des Vergleichsportals Verivox aus Heidelberg hervorgeht. Das sei „weit mehr als bisher bekannt“.

Verivox Studie: 13 Prozent der Bürger in Deutschland haben eine Klimaanlage

channelpartner.de: In Deutschland wurden an diesem Wochenende wieder Temperaturen von über 30 Grad erreicht – da hilft es sich im See oder im Schatten abzukühlen

Zahlreiche Bürger in Deutschland nutzen auch eine Klimaanlage zur Abkühlung: Laut einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox gaben 13 Prozent der Menschen in Deutschland an, ihre Wohnung oder ihr Haus mit solch einer Anlage zu kühlen. Eine Mehrheit von 87 Prozent besäßen hingegen keine. 16 Prozent planten jedoch schon eine Anschaffung.

Der häufigste Grund für den Verzicht sei, dass das Raumklima auch ohne Anlage völlig in Ordnung sei. Dies sagten der Umfrage zufolge 42 Prozent der Befragten. 41 Prozent seien zudem die Anschaffungs- und Betriebskosten der Klimaanlagen zu hoch und sie hielten ihre Wohnung beispielsweise mit Ventilatoren bereits kühl. Das die Anlagen umweltschädlich seien, spiele hingegen nur für 21 Prozent der Befragten eine Rolle.

Auch die Branche erwartet in den nächsten Jahren ein Wachstum der Verkäufe von Klimageräten: So könnten die Raumklimageräte nicht nur in heißen Perioden die Wohnung kühlen, sondern im Winter auch heizen, sagte Frank Ernst, Geschäftsführer des Fachverbandes Gebäude-Klima. Daher seien die Geräte auch in der Lage, Heizungen zu ersetzen. Genaue Zahlen zur Entwicklung der Verkäufe auf dem deutschen Markt liegen dem Verband nach eigenen Angaben nicht vor.

Die Umfrage

Die verwendeten Daten basieren auf einer Online-Umfrage der INNOFACT AG im Auftrag von Verivox, an der im Juni 2023 insgesamt 1025 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren teilnahmen.

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