AutoScout24 Studie: Klare Mehrheit für Abschalten der Straßenbeleuchtung außerhalb geschlossener Ortschaften

guetsel.de: Trotz #Gas und #Strompreisbremse bleibt Energiesparen im kommenden #Winter Pflicht. Doch sollte deshalb auch die nächtliche Straßenbeleuchtung zumindest teilweise ausgeschaltet werden? Ein repräsentatives Meinungsbild der deutschen Autohalter zu diesem Thema liefert jetzt eine Umfrage von #»AutoScout24«. Demnach sind 55 Prozent der Befragten dafür, dass die Straßenbeleuchtung innerorts zumindest zeitweise ausgeschaltet wird, 45 Prozent sprechen sich dagegen aus. Während es innerorts somit fast zu eine Patt kommt, sind die Energiesparer mit Blick auf die Beleuchtung außerhalb geschlossener Ortschaften klar in der Mehrheit: Drei Viertel wünschen sich hier ein teilweises oder gar komplettes Abschalten der Laternen. Für die repräsentative Umfrage haben »AutoScout24« und Innofact vom 18. bis zum 21. Oktober dieses Jahres 1.001 Autohalter befragt.

»Licht aus!«, könnte es bald in vielen Städten und Gemeinden heißen: Um Energie zu sparen denken viele Verantwortliche derzeit über ein Abschalten der nächtlichen Straßenbeleuchtung nach. Auch die #Autofahrer in Deutschland halten einen solchen Schritt in ihrer Mehrheit für sinnvoll: Mit 55 Prozent spricht sich eine knappe Mehrheit für entsprechende Maßnahmen aus. Während 51 Prozent für eine zeitweilige Löschung der #Lichter der plädieren, halten es 4 Prozent sogar für notwendig, der Straßenbeleuchtung im Winter dauerhaft den Stecker zu ziehen. Auf der anderen Seite behagt die Aussicht auf dunkle Straßen 45 Prozent der Befragten eher nicht – sie wollen trotz Energieknappheit alles beim Alten belassen.

Einheitlicher sieht das Meinungsbild beim Blick auf Land- und Bundesstraßen aus: 73 Prozent der Befragten sind hier für ein Abschalten der Laternen. Während sich jede:r Fünfte (21 Prozent) sogar für eine umfassende Verdunklung ausspricht, bevorzugt jede:r Zweite (52 Prozent) ein temporäres Abschalten der Beleuchtung. Mit 27 Prozent spricht sich ein gutes Viertel der Befragten gegen eine Einschränkung beim Licht außerhalb Geschlossener Ortschaften aus.

Unfälle, Straftaten und Ängste könnten bei Dunkelheit zunehmen

Während die Befürworter von Lichtlöschungen im öffentlichen Raum an das Einsparen von Energie denken, sehen deren Gegner vor allem die Probleme, die mit dunklen Straßen einher gehen könnten. So glauben 28 Prozent der Autohalter, dass sich innerorts mehr Straftaten ereigneten, wenn man die Beleuchtung herunterfahre; 26 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass es zu mehr Unfällen kommt. 25 Prozent wollen an der gewohnten #Beleuchtung festhalten, weil die Menschen sonst #Angst haben, nachts durch die Stadt zu laufen. Bei der #Verdunklung der #Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften dominiert die Sorge vor einer Zunahme von Unfällen (20 Prozent glauben das), gefolgt von einem Mehr an Straftaten (10 Prozent) und der Angst der Menschen, über die dunkle Straßen zu gehen (8 Prozent).

Erfahrene Fahrer weniger auf Straßenlaternen angewiesen

Bei der tieferen Analyse der Daten zeigt sich, dass es keineswegs die Älteren sind, die am Gewohnten festhalten wollen – im Gegenteil. So sprechen sich 62 Prozent der #Autohalter zwischen 50 und 65 Jahren für ein zumindest temporäres Abschalten der Straßenbeleuchtung in Gemeinden und Städten aus. Zum Vergleich: Nur 42 Prozent der jüngeren Fahrenden zwischen 18 und 30 Jahren wünschen sich diese Art des Energiesparens in Deutschland. Entsprechend hoch ist bei den Jungen die Sorge, dass es bei gelöschten Lichtern zu mehr Unfällen kommen könnte – mit 36 Prozent geht mehr als jede:r Dritte in dieser Altersgruppe davon aus.

Quelle: www.»AutoScout24«.de, INNOFACT; Basis ist eine repräsentative Stichprobe von insgesamt 1.001 Autohaltern zwischen 18 und 65 Jahren, Befragungszeitraum 18. bis 21. Oktober 2022, bei Antwortoption »wie gewohnt eingeschaltet bleiben« waren Mehrfachantworten möglich.

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Comparis Studie: Steigende Krankenkassenprämien dämpfen finanzielle Zuversicht

presseportal.ch: Jede dritte Person in der Schweiz rechnete im Oktober 2022 mit einer Verschlechterung der eigenen finanziellen Situation im Vergleich zum Vorjahr. Hauptverantwortlich sind die steigenden Krankenkassenprämien. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von comparis.ch. Mit 64 Prozent der Befragten nennen so viele wie noch nie seit 2017 die teureren Krankenkassenprämien als Grund für ihre Erwartung, weniger Geld im Portemonnaie zu haben. «Im Teuerungsstrudel sind die massiven Aufschläge bei der Grundversicherung omnipräsent und heizen die Sorgen um eine Verschlechterung der persönlichen Finanzlage an», erklärt Comparis-Finanzexperte Michael Kuhn.

Die Schweizerinnen und Schweizer beurteilen im Oktober 2022 ihre finanzielle Situation so pessimistisch wie noch nie seit der Ersterhebung 2017: 33,4 Prozent erwarten eine Verschlechterung ihrer persönlichen Finanzen im Vergleich zum Vorjahr. Im März 2022 waren es nur 17,4 Prozent. Eine Verbesserung erwarten 21 Prozent, im März waren es noch 26,7 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Online-Vergleichsportals comparis.ch.

Als häufigster Grund für eine erwartete Verschlechterung wurden die durchschnittlich um 6,6 Prozent steigenden Krankenkassenprämien 2023 genannt (63,6 Prozent). An zweiter Stelle folgten mit 30,8 Prozent steigende Mieten/Hypozinsen und der (vermutete) Wertverlust der eigenen Kapitalanlagen wie Aktien (21,6 Prozent).

Männer betrachten die höheren Beiträge für die Grundversicherung signifikant kritischer als Frauen: 70,1 Prozent der Männer nannten diese als Grund, weshalb sich ihre finanzielle Situation 2022 verschlechtert. Bei den Frauen waren es 58,4 Prozent.

«Im Teuerungsstrudel sind die massiven Aufschläge bei der Grundversicherung von durchschnittlich plus 6,6 Prozent omnipräsent und heizen die Sorgen um eine Verschlechterung der persönlichen Finanzlage an», erklärt Comparis-Finanzexperte Michael Kuhn. «Und das, obwohl die neuen Prämien erst ab dem 1. Januar nächsten Jahres gelten.»

In der Tat ist die Grundversicherung mit einer durchschnittlichen Erwachsenenprämie von 4’882 Franken für das Jahr 2023 (4’574 Franken 2022) ein erheblicher Budgetposten.

Haushalte mit tiefen Einkommen haben Mühe, die Prämien zu bezahlen

Die massiv steigenden Krankenkassenprämien für 2023 hinterlassen auch deutliche Spuren bei der Frage, ob die Krankenkassenprämie jeweils mühelos bezahlt werden kann: 17,8 Prozent geben an, dass es bei jeder Zahlung unterschiedlich sei. Einmal klappe es besser, einmal schlechter. Das ist der höchste Wert für diese Antwortmöglichkeit seit 2017. Die italienischsprachige Schweiz liegt hier mit 31 Prozent deutlich vor der Deutschschweiz mit 17,7 Prozent und der Westschweiz mit 15,8 Prozent.

Betrachtet nach Einkommen haben nur 40 Prozent der Personen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von bis zu 4’000 Franken keine Probleme mit dem Bezahlen der Krankenkassenprämien. Bei den Einkommen zwischen 4’000 und 8’000 Franken sind es 59 Prozent und bei den hohen Einkommen über 8’000 Franken 80 Prozent. Über alle Einkommensklassen hinweg haben 61 Prozent keine Probleme mit dem Bezahlen der Prämien, da diese fest im Budget eingeplant sind.

14,1 Prozent aller Befragten geben an, immer wieder Schwierigkeiten zu haben, das Geld für die Prämien aufzutreiben – schon jetzt vor der grossen Prämienerhöhung. Mit rund 28 Prozent stabil geblieben ist der Anteil der Personen, die nach eigenen Angaben eine kantonale Prämienverbilligung beziehen.

Methodik

Die repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut INNOFACT im Auftrag von comparis.ch im Oktober 2022 unter 1’034 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt.

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NACHHALTIGKEIT UND MARKE – Warum vegane Produkte keine Selbstläufer sind

horizont.net: Sogenannte Line Extensions von erfolgreichen Marken brauchen eine sorgfältige Vorbereitung und vor allem Customer Insights, um die Kommunikation sauber abzugrenzen. Dies ist die Erfahrung von Hans Mumme und Dr. Jens Wernecken, beide Client Director in der Kommunikationsforschung von INNOFACT, die am Beispiel von veganen Produkten die Dos and Don’ts der Markenarchitektur zeigen.

Die Erwartungen sind groß. Das neue vegane Produkt ist fertig, das Werbemittel finalisiert und die Konsumentinnen und Konsumenten werden nach ihrer Meinung gefragt. Wenn deren Zustimmung dann nur verhalten ist, ist die Enttäuschung ebenfalls groß. Vegan ist längst im Mainstream angekommen – daher nehmen immer mehr Markenartikler Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln ins Sortiment auf. Teils unter einer neuen Marke, häufig aber als Erweiterung des Produktportfolios einer bestehenden Marke. Was häufig übersehen wird: Bei solchen Line Extensions verändert sich die Wahrnehmung und damit das Gesamtbild einer Marke. Durch die Alternativen erweitert sich das bestehende Markenbild um neue Eigenschaften. Die Integration von solchen Benefits und auch die Neuaufstellung des Markenkonstrukts sowie eine wirksame Kommunikation stellen keine triviale Aufgabe für Markenverantwortliche dar. Daher sollten sich Hersteller frühzeitig die Fragen stellen: Wofür steht die (Dach)marke, was ist das Gelernte und Geschätzte an der bisherigen Positionierung, wie ordnet sich das Neue hier überzeugend ein – und wie sage ich es dann dem Kunden?

Solch grundlegende Fragen sollten nicht „konsumentenfrei“ beantwortet werden. Gerade dann nicht, wenn es eine (vermeintliche?) Trend- und Wachstumswelle gibt, auf der man mitsurfen möchte: Dass vegane Alternativprodukte zur Markenaktualisierung beitragen und neue Absatzpotenziale erschließen können, bedeutet nicht, dass man es mit einem kommunikativen Selbstläufer zu tun hat. Unsere Arbeit für verschiedene Lebensmittelhersteller zeigt, dass zu generelle Argumente oder solche, die aus Sicht der Zielgruppe in die falsche Richtung gehen, das Markenbild verwässern oder sogar beschädigen können.

Die Learnings aus unseren Studien: Die Konsumenten der relevanten Zielgruppe sollte man bereits in einer Phase befragen, in der erste Ideen entstehen und formuliert werden, Argumentationsstränge in Erwägung gezogen und die verschieden gelagerten Benefits sortiert werden. Auch eine tragfähige kommunikative Idee formuliert sich besser auf Basis von Konsumentenurteilen. Ein zu freihändiges Agieren bei der Markenarchitektur kann dazu führen, dass Positionierung und Kommunikation von veganen Versionen etablierter Lebensmittelmarken nicht optimal angelegt werden. Wie haben dafür fünf „handfeste Gegenmittel“ zu Tage gefördert, die man schon in der frühen Entwicklungsphase berücksichtigen sollte:
  1. Nutzen, was der Verbraucher schon gelernt hat.
    Unsere Analysen zeigen, dass eine Dachmarke generelle Eigenschaften wie Hochwertigkeit oder Qualität beim Konsumenten vermitteln kann, diese aber nicht unbedingt für die Argumentationskette einer neuen Linie geeignet ist. „Neu und hochwertig“ – das funktioniert nicht wirklich, weil man doch nichts anderes als gute Qualität von einer etablierten und erfolgreichen Marke erwartet. Wenn, so unsere Erfahrungen aus etlichen Studien im Bereich Food, auf Qualität gesetzt wird, sollte diese am besten in einem belegbaren Zusammenhang etwa mit bestimmten Inhaltsstoffen geschehen oder bereits von der Dachmarke besetzten Produktvorteilen wie beispielsweise Knusprigkeit oder Cremigkeit verlängern. Und so kann man das nutzen, was der Verbraucher an der ihm bekannten Marke schätzt und was diese für ihn zu etwas Besonderem macht. Auch eine emotionale Erlebniswelt oder ein kommunikativer Besitzstand einer Marke gehören dazu und lassen sich auf die neuen Veggie-Angebote transferieren.
  2. Entscheidend ist immer der Konsument.
    Viele denken sich: „Vegan“ ist doch allein schon ein attraktives Argument. Oder nicht? Die Frage ist: Was genau ist gut an dem neuen, veganen Angebot einer Marke? Und zwar für den Konsumenten, denn der soll es ja kaufen. Wie auch bei umweltverträglichen Produkten muss bei Kommunikation für ein veganes Produkt umsichtig formuliert werden. Es darf nicht passieren, dass sie – von wem auch immer – als „Greenwashing“ bezeichnet und damit unglaubwürdig wird. Vor allem aber braucht es eine spezifische und zugkräftige Aufstellung aller relevanten Markenattribute. Und weil es um das Gesamtbild einer Marke und aller Aktivitäten geht, sollte man als Markenarchitekt frühzeitig Klarheit und Gewissheit haben, wie sich die Eigenschaft „vegan“ in ein ganzheitliches Konzept einfügt und für den Verbraucher in wichtigen Benefits ausdrücken lässt. Entscheidend ist immer der Konsument: Seine Bedürfnisse, seine Erwartungen, seine Perspektive sollten so konkret und so konsequent wie möglich aufgegriffen werden, will man sich kommunikativ nicht in eine erfolglose Richtung bewegen.
  3. Deutlich machen, was neu ist.
    Wobei die Ausrichtung „neu von der guten und bekannten Marke“ für Aufmerksamkeit, Interesse und bei gelungener Anbindung an die Dachmarke auch für einen Vertrauensvorschuss sorgen kann. Eine solche Bekanntmachung lässt sich durchaus in einen direkten Call to Action überführen: „Jetzt probieren!“ Für den Launch einer neuen Variante ist dies eine gängige und durchaus notwendige Argumentation – die aber noch nichts darüber aussagt, warum man die neue Variante denn probieren soll und wofür sie im Besonderen steht. Es geht also (wiederum) um spezifische Benefits, wenn man über die Einführungsphase hinausdenkt.
  4. Was man isst, sollte gut schmecken.
    Eine deutliche Versicherung, dass das neue, vegane Angebot vor allem auch lecker ist, ist bei bekannten Marken im Grunde einfach auszusprechen und wird dennoch nicht immer erfolgreich eingesetzt. Ein „lecker wie…“, nämlich wie gewohnt, wie immer, wie Du es kennst etc. sorgt für ein Grundvertrauen und sollte an die neue Eigenschaft „vegan“ direkt angebunden sein oder sogar in den Vordergrund treten. Je stärker eine Marke für besonders guten Geschmack steht, desto weniger will der Konsument bei einem neuen Produkt beim Geschmack Abstriche machen. Unsere Studien zeigen eindrucksvoll, wie wichtig eine prominente Geschmacksauslobung ist, um ein veganes Produkt attraktiv zu kommunizieren. Und auch, dass Konsumenten nicht überzeugt werden oder sogar desinteressiert sind, wenn sie die Geschmacksqualität entweder bezweifeln oder „nicht mitbekommen“.
  5. Vorteile klar benennen.
    Ganz wichtig in der Kommunikation: Was hat der Konsument davon, wenn er das Produkt kauft? Nun zuallererst: Man sollte es genauso gut essen können, wie das bisherige Produkt mit tierischen Inhaltstoffen. Es sollte also ein gleichwertiges Alternativangebot sein, welches man ohne Risiko auf Geschmackseinbußen wählen kann. An diesem Punkt sollte die Kommunikation jedoch nicht abbrechen. Denn eine Versicherung guten Geschmacks dient auch als „Eintrittskarte in die Genusswelt“. Guter Geschmack und Genuss sind überzeugend, wenn direkt und unwiderstehlich miteinander verbunden. Bei Warengruppen mit einem sehr hohen Genussfaktor – etwa Schokolade oder Eis – ist der Genussfaktor per se sehr hoch und sollte besonderes Gewicht in der Kommunikation bekommen. Die Anknüpfpunkte an weitere Benefits sind dabei vielfältig – ein immer wieder funktionierender Klassiker der Markenkommunikation ist, dass Freude eine direkte Genussfolge ist. Und Genuss hat viele Facetten, die man bespielen kann: Es lässt sich allein genießen oder aber in der Gemeinschaft, wie auch in verschiedenen Konsumsituationen und zu unterschiedlichen Verzehranlässen. Was später dann in der Werbung mit entsprechenden, genussvollen Verzehrszenen inszeniert wird, lässt sich schon sehr viel eher herausarbeiten und hinsichtlich seines Potenzials prüfen – nämlich auf frühen Konzept- und Entwicklungsstufen der Markenkommunikation.
Hans Mumme ist Diplom-Psychologe und Client Director in der Kommunikationsforschung von INNOFACT. Er ist seit über 20 Jahren in der Werbewirkungsforschung auf Institutsseite tätig, war viele Jahre für das Pre-Testing bei TNS (Infratest/Emnid) und zuvor bei INRA / Ipsos zuständig.
Dr. Jens Wernecken ist Kommunikationswissenschaftler und ebenfalls Client Director in der Kommunikationsforschung von INNOFACT. Davor war er Director Brand Guidance bei Kantar und zuvor ebenfalls für INRA / Ipsos im Bereich Markenkommunikation tätig.

Comparis Studie: Schweizer Bevölkerung fühlt sich bei Onlinezahlungen sicher

cetoday.ch: Schweizerinnen und Schweizer haben immer grösseres Vertrauen in digitale Zahlungsmittel. Vor allem jüngere Menschen fühlen sich bei Onlinezahlungen wohl. Und auch das Zahlen mit dem Smartphone erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Onlineshopping ist komfortabel und wird immer einfacher. Web-Shops bieten ihren Kundinnen und Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an, um ihr Einkaufserlebnis möglichst angenehm zu gestalten. Auch die Schweizer Bevölkerung kauft gerne online und fühlt sich dabei sicherer als noch vor der Corona-Pandemie. Das zeigt eine Comparis-Umfrage. Auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht sicher) bis 10 (sehr sicher) schneiden Twint, Postcard, Maestro und V-Pay besonders gut ab mit einem Mittelwert von 7,1. Kreditkartenzahlungen erscheinen den Schweizerinnen und Schweizern mit einem Wert von 6,8 ebenfalls vertrauenswürdiger als noch im Jahr 2019 (6,4).

Onlineshopping ist komfortabel und wird immer einfacher. Web-Shops bieten ihren Kundinnen und Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an, um ihr Einkaufserlebnis möglichst angenehm zu gestalten. Auch die Schweizer Bevölkerung kauft gerne online und fühlt sich dabei sicherer als noch vor der Corona-Pandemie. Das zeigt eine Comparis-Umfrage. Auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht sicher) bis 10 (sehr sicher) schneiden Twint, Postcard, Maestro und V-Pay besonders gut ab mit einem Mittelwert von 7,1. Kreditkartenzahlungen erscheinen den Schweizerinnen und Schweizern mit einem Wert von 6,8 ebenfalls vertrauenswürdiger als noch im Jahr 2019 (6,4).

Bei Smartphone-Zahlungsmitteln wie Apple Pay und Samsung Pay sind viele Befragte noch etwas zurückhaltend (5,9). Die Skepsis diesen Zahlungsarten gegenüber nimmt gerade bei jüngeren Personen jedoch ab – 15- bis 35-Jährige fühlen sich bei der Nutzung wohler (6,3) als 36- bis 55-Jährige (5,9). Menschen im Alter von 56 bis 74 Jahren fühlen sich mit ihrem Umgang am unsichersten (5,1).

Grosse Ausnahme bei den Smartphone-Zahlungsdienstleistern ist Twint (Mittelwert 7,1). Die Schweizer Lösung geniesst hier noch einen Vertrauensvorsprung, kommentiert Comparis-Digitalexperte Jean-Claude Frick. Für Twint ist dies kein Grund sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, denn „wenn der tägliche Gebrauch ohne Probleme funktioniert, steigt automatisch das Vertrauen in die neue Technik“.

Bei Kryptowährungen wie etwa Bitcoin zeigt sich die Schweizer Bevölkerung kritischer. Durchschnittlich fühlen sich die Befragten mit ihrem Umgang eher unsicher (4,3). Aber auch hier zeigt sich ein Generationengraben – 15- bis 35-Jährige fühlen sich eher sicher (5,1). Comparis merkt zudem an, dass der Aufwärtstrend beim Vertrauen gegenüber Kryptowährungen im Jahr 2022 (4,3) im Vergleich zum Vorjahr (4,4) etwas ausgebremst wurde.

Zunehmendes Vertrauen trotz Cyberattacken und Datenlecks

Comparis befragte die Teilnehmenden auch zu ihrem Sicherheitsempfinden bei der Eingabe persönlicher Daten im Internet. Im Jahr 2022 fühlen sich Schweizerinnen und Schweizer sicherer (5,7), als dies noch im Jahr 2019 der Fall war (5,3). Männer würden oft glauben, „sie hätten bei digitalen Themen alles im Griff“, wobei Frauen kritischer aufträten und eher überdächten, „wem sie ihre Daten preisgeben möchten“.

Sorgen bereitet dem Digital-Experten das Verhalten bezüglich Privatsphäre auf Social-Media-Plattformen. Nur noch 42,4 Prozent der Befragten achten auf ihre Einstellungen, wohingegen es 2020 noch 47,7 Prozent waren. Trotz der vielen Medienberichte zu Cyberattacken und Datenlecks ändern nur 25,3 Prozent ihr Passwort regelmässig. Und nur rund ein Drittel (33,5 Prozent) nutzt ein eigenes Passwort pro Dienst. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen immerhin 45,3 Prozent der Befragten. Nach den Datenskandalen der vergangenen Jahre seien viele User resigniert und würden davon ausgehen, dass die Privatsphäreeinstellungen nichts nützten. „Leider verschlimmern sie mit diesem Verhalten aber die Probleme und handeln leichtsinnig“ und machen es „damit Hackern viel zu einfach, an ihre Daten zu kommen“, sagt der Digitalexperte Frick.

Über die Studie

Das Marktforschungsinstitut INNOFACT führte die Umfrage für Comparis im September 2022 durch und befragte 1014 Personen in der gesamten Schweiz.

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AutoScout24 Studie: Auto-Abo kommt für jeden Dritten in Frage

firmenwagen.co.at: Das neue Besitzmodell begeistert vor allem jüngere Fahrende unter 50 Jahren. Wichtig für die Interessierten: Günstige Monatsraten, stressfreie Fahrzeugrückgabe und Wartungs-Service

Ein Auto abonnieren, statt es zu kaufen – das können sich in Deutschland immer mehr Autofahrende vorstellen. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage unter 1.001 Autohaltern, die das Marktforschungsinstitut INNOFACT im September im Auftrag von AutoScout24 durchgeführt hat. Demnach kommt ein Auto-Abo als Alternative zum klassischen Autokauf für jeden dritten Autobesitzer in Frage. Aus der Umfrage geht zudem hervor, was den Autohaltern besonders wichtig wäre, wenn sie sich für ein Auto-Abo entschieden. Vor allem günstige Monatsraten sind demnach von Bedeutung, aber auch eine problemlose Rückgabe des Fahrzeugs und die Übernahme der Wartung des Autos durch den Anbieter.

Ein Auto mit allen Services abonnieren statt es als Eigentum zu besitzen – das ist die Idee des Auto-Abos. Hierbei wird das entsprechende Fahrzeug in der Regel für Zeiträume von sechs Monaten bis zu zwei Jahren zur Verfügung gestellt und anschließend wieder zurückgegeben. Ein Auto-Abo funktioniert dabei wie ein All-inclusive-Tarif, denn je nach Vertrag sind die meisten Nebenkosten mit der Rate bereits abgedeckt. Die Abonnentinnen müssen neben den Monatsraten somit lediglich den Sprit bzw. den Strom zusätzlich bezahlen.

Laut aktueller AutoScout24-Umfrage kommt ein solches Rundum-Sorglos-Paket bei den Autofahrenden gut an: Auch wenn die Mehrheit mit 66 Prozent lieber am klassischen Besitzmodell festhalten will – 34 Prozent der Befragten sind aufgeschlossen und geben an, dass ein Auto-Abo für sie in Frage käme bzw. dass sie bereits ein Auto-Abo nutzen. Vor allem für männliche und jüngere Fahrende ist das Auto-Abo eine Option. So kommt es für 38 Prozent der Männer in Frage, aber nur für 30 Prozent der Frauen. Und während die Idee des Auto-Abos 38 Prozent der Fahrenden bis 49 Jahren begeistert, können sich nur 28 Prozent der Autohalter ab 50 vorstellen, ein Auto nicht als Eigentum in der Garage stehen zu haben.

Geringe Gebühren und „All-inclusive“-Pakete

Doch welche Aspekte spielen aus Sicht der Verbraucher die entscheidende Rolle, wenn es um den Abschluss eines Auto-Abos geht? Das wollte AutoScout24 speziell von dem Drittel der Befragten wissen, für die ein Auto-Abo generell in Frage kommt. Ergebnis: Vor allem das Finanzielle ist den Aufgeschlossenen wichtig. So legen 70 Prozent Wert auf günstige Monatsraten; und zwei Drittel (65 Prozent) wünschen sich, dass die Rückgabe des Fahrzeugs reibungslos funktioniert und dass hierbei keine weiteren Kosten anfallen. Auch andere Punkte betreffen finanzielle Aspekte beziehungsweise die Kostentransparenz. So wünschen sich 62 Prozent, dass die Versicherung schon im Abo-Paket enthalten ist, während 53 Prozent möchten, dass die Kfz-Steuer inkludiert ist.

Anbieter sollten Wartung und TÜV übernehmen

Aber auch viele weitere Services, die ein Auto-Abo je nach Paket enthält, spielen eine herausragende Rolle für die potenziellen Kund:innen. So legen 64 Prozent der Auto-Abo-Interessierten Wert darauf, dass sie sich nicht selbst um die Wartung des Fahrzeugs kümmern müssen; 55 Prozent wollen, dass ihnen die Fahrt zum TÜV abgenommen wird und 45 Prozent möchten, dass der Reifenwechsel vom Anbieter übernommen wird. Immerhin für jeden Zweiten (51 Prozent) von Bedeutung: Dass das neue Fahrzeug bereits zugelassen geliefert wird. Trotz der aktuellen Lieferengpässe bei Neuwagen, ist eine schnelle Lieferzeit des abonnierten Fahrzeugs nur für jeden Dritten (33 Prozent) von Belang. Wichtiger sind andere vertragliche Details. So ist es für 55 Prozent entscheidend, dass die Laufzeiten flexibel gestaltet werden können. Und 46 Prozent achten bei einem Auto-Abo-Vertrag gezielt darauf, dass möglichst viele inklusive Kilometer mit dabei sind.

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